Musk plant Mega-Fusion von SpaceX, Tesla und xAI

Elon Musk erwägt die Zusammenlegung seiner Tech-Unternehmen zu einem integrierten KI- und Raumfahrtkonzern. Die Fusion soll den Weg für einen historischen Börsengang ebnen, stößt jedoch auf regulatorische Hürden.

Elon Musk prüft eine historische Fusion seiner Tech-Imperien. Das Ziel: Ein integrierter Gigant für KI, Raumfahrt und Elektromobilität vor dem Börsengang von SpaceX.

Zwei Wege zu einem einzigen Giganten

Hinter den Kulissen werden zwei Szenarien diskutiert. Der favorisierte Plan sieht eine Fusion des Raumfahrtunternehmens SpaceX mit der KI-Schmiede xAI noch in diesem Jahr vor. Diese neue Einheit – mit Raketen, Starlink-Satelliten, der Plattform X und dem KI-Assistenten Grok – wäre dann bereit für einen spektakulären Börsengang.

Die Alternative wäre eine noch größere Fusion: SpaceX mit dem börsennotierten Tesla. Einige Investoren wittern hier enorme Synergien zwischen Elektroauto- und Raumfahrttechnologie. Doch dieser Schritt wäre regulatorisch ein Minenfeld, da Tesla bereits an der Börse gehandelt wird.

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Die Vision: KI-Rechenzentren im Weltall

Der strategische Kern des Plans ist revolutionär. Durch die Fusion soll eine neue Infrastruktur entstehen: solargespeiste KI-Rechenzentren im Orbit. xAIs leistungsstarke Modelle wie Grok würden mit SpaceXs Raketen und dem globalen Starlink-Netz verschmelzen.

Die Vorteile lägen auf der Hand. Orbitale Rechenzentren wären unabhängiger von irdischen Stromnetzen und könnten Daten mit geringer Latenz weltweit verarbeiten. Teslas Megapack-Batteriespeicher würden diese Plattformen mit Energie versorgen. Diese Vision findet sogar beim US-Militär Gehör, das Grok in seine Netzwerke integrieren will.

Das Netz zieht sich immer enger

Die Fusionsgespräche folgen auf eine Serie konzerninterner Deals. Erst Ende Januar gab Tesla bekannt, für rund zwei Milliarden Euro Vorzugsaktien von xAI erworben zu haben. SpaceX hatte zuvor einen gleich hohen Betrag investiert.

Hinzu kommen milliardenschwere Geschäfte zwischen den Schwesterfirmen. So lieferte Tesla 2025 Megapack-Batterien im Wert von 430 Millionen Euro an xAI – essenziell für den Betrieb von KI-Rechenzentren. Diese Verflechtungen zeigen eine klare Strategie: Eine eigenständige Ökonomie der Musk-Unternehmen.

Countdown zum Mega-Börsengang

Eine Fusion gilt als Vorbereitung auf den wohl größten Börsengang aller Zeiten. SpaceX könnte Mitte 2026 an die Börse gehen. Durch einen Zusammenschluss mit xAI würde der Konzern deutlich an Wert und Anziehungskraft für Investoren gewinnen.

Aktuelle Schätzungen peilen eine Bewertung des fusionierten Unternehmens von bis zu 1,56 Billionen Euro an. Der Börsengang könnte bis zu 50 Milliarden Euro einspielen. Zur Vorbereitung wurden bereits neue Gesellschaften in Nevada gegründet.

Die großen Hürden: Regulierer und Interessenkonflikte

Doch der Weg zur Fusion ist steinig. Jede Transaktion, besonders mit Tesla, würde eine intensive Prüfung durch US-Kartellbehörden und die Börsenaufsicht SEC auslösen. Kritisch wäre die Frage, ob ein fusionierter Gigant Wettbewerber benachteiligen könnte – etwa durch exklusive Pakete aus Starlink-Connectivity und Tesla-Fahrzeugen.

Ein weiteres Problem sind die tief verwobenen Interessenkonflikte durch Musks Führungsrolle und Anteile an allen drei Unternehmen. Robuste Kontrollmechanismen wären nötig. Zudem bringen SpaceXs zahlreiche Regierungs- und Verteidigungsaufträge nationale Sicherheitsbedenken in die Waagschale. Die Diskussionen laufen – ob und wann es zum Deal kommt, ist völlig offen.

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