Der Suchmaschinenriese macht seine neueste Bild-KI für alle Nutzer zugänglich – kostenlos und direkt in der Gemini-App.
Google hat sein Portfolio im Bereich generativer Künstlicher Intelligenz erweitert. Seit Anfang Juni steht mit „Nano Banana“ – dem Codenamen für das Gemini 2.5 Flash Image Modell – ein neues Bildbearbeitungs- und Generierungstool in der Gemini-App und der Webversion zur Verfügung. Das Besondere: Der Dienst ist ohne zusätzliche Kosten nutzbar.
Von der Farbkorrektur bis zur Objektentfernung
Anzeige: Sie möchten Nano Banana selbst ausprobieren und wissen, wie Sie die besten Ergebnisse erzielen? Dieser kostenlose Guide zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Objekte entfernen, Hintergründe tauschen und Ihre Fotos mit KI optimieren – direkt in Gemini. Jetzt kostenlosen Nano-Banana-Guide anfordern
Die Funktionen von Nano Banana sind vielfältig. Nutzer können Bilder auf Zuruf von Grund auf neu erstellen, bestimmte Objekte oder Personen aus Fotos entfernen oder Hintergründe austauschen. Auch die Kolorierung älterer Schwarz-Weiß-Aufnahmen ist möglich. Ein besonderes Feature sorgt zudem für visuelle Konsistenz über mehrere Bearbeitungsschritte hinweg – ein häufiges Problem bei KI-generierten Bildern.
Parallel dazu hat Google einen Prompt-Guide für sein Gemini Omni Modell veröffentlicht. Dieser hilft Anwendern, bessere Ergebnisse zu erzielen, indem er auf spezifische Parameter wie Kamerawinkel, Lichtverhältnisse und Bewegungen eingeht.
Google Pics: KI-Bildbearbeitung fürs Büro
Doch Nano Banana ist nur der Anfang. Bereits Ende Mai kündigte Google auf der Marketing Live 2026 „Google Pics“ an – einen KI-basierten Bildeditor für Google Workspace. Die Einführung ist für den Sommer 2026 geplant.
Pics wird direkt in Gmail, Docs, Slides und Drive integriert sein. Nutzer können dann Objekte in Bildern auswählen und bearbeiten, in Grafiken enthaltene Texte übersetzen lassen und in Echtzeit zusammenarbeiten. Diese Funktionen bleiben allerdings den Abonnenten der kostenpflichtigen Google AI Pro und Ultra Tarife vorbehalten.
Digitale Zwillinge und Videogenese
Die Bild-Tools sind Teil eines größeren Updates des Gemini-Ökosystems. Mit Gemini Omni hat Google ein Modell vorgestellt, das Videos und personalisierte digitale Klone erstellen kann. In der Gemini-App können Nutzer nun Avatare anlegen, die ihr eigenes Aussehen und ihre Stimme nachahmen.
Erste Tests des Omni-Modells Anfang Juni zeigten, dass es in weniger als zwei Minuten kurze Lehrvideos aus Text- oder Audioeingaben produzieren kann. Besonders bei der Visualisierung komplexer wissenschaftlicher Konzepte punktete das System – auch wenn frühe Kritiken kleinere technische Ungenauigkeiten bei akademischen Details bemängelten.
900 Millionen Nutzer und ein neues Betriebssystem
Anzeige: Keine Lust mehr auf teure Bildbearbeitungssoftware? Mit Googles neuer Nano-Banana-KI in Gemini bearbeiten Sie Bilder kostenlos und ohne Vorkenntnisse. Der Guide verrät die besten Tipps für konsistente Ergebnisse. Kostenlosen Guide zu Nano Banana sichern
Die Welle neuer Veröffentlichungen folgt auf die Google I/O 2026 am 1. Juni. Dort betonte das Unternehmen seinen Wandel hin zu einem KI-gesteuerten Betriebsmodell. Ein zentraler Punkt: Die Gemini-Plattform hat mittlerweile 900 Millionen monatlich aktive Nutzer erreicht.
Weitere Neuzugänge im Ökosystem umfassen:
* Gemini Spark: Ein rund um die Uhr verfügbarer persönlicher KI-Agent für mehrstufige Hintergrundaufgaben – zunächst nur für Ultra-Abonnenten in den USA.
* Virtual Try-On: Eine Shopping-Funktion, die Anfang Juni in Singapur startete und es Nutzern erlaubt, Kleidung und Schuhe auf ihren eigenen Fotos zu visualisieren.
* Musikgenerierung: Eine bereits Anfang des Jahres eingeführte Funktion, die mit dem Lyria 3 Modell 30-Sekunden-Audiospuren auf Basis von Textbeschreibungen erstellt.
Die Produktion der Google I/O 2026 selbst nutzte diese generativen Werkzeuge – inklusive benutzerdefinierter Modelle in Google AI Studio – um die praktische Anwendung von KI in kreativen Arbeitsabläufen zu demonstrieren.

