NexPhone: Ein Smartphone mit drei Betriebssystemen erweckt Windows Phone

Das NexPhone vereint Android, Linux und Windows 11 in einem Gerät und bringt das legendäre Kachel-Design von Windows Phone zurück. Es zielt als flexibler Pocket-PC auf eine produktive Nische.

Ein neues Smartphone will die Lücke zwischen Handy und PC schließen – und holt das Design des legendären Windows Phone zurück. Der NexPhone des Zubehörherstellers NexDock kann mit Android 16, Linux und Windows 11 gleich drei Betriebssysteme ausführen.

Die Rückkehr der Kacheln: Windows 11 im Smartphone-Design

Die größte Überraschung ist die angepasste Benutzeroberfläche für Windows 11. Sie imitiert minutiös das ikonische, kachelbasierte Design des eingestellten Windows Phone. Diese „Windows Mobile UI“ soll die ursprüngliche Ästhetik mit den lebendigen Kacheln und der Wisch-Navigation ins Jahr 2026 holen. Im Kern läuft jedoch das vollwertige Windows 11 für ARM-Prozessoren.

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Das Gerät adressiert damit ein altes Problem: den App-Mangel. Statt nativer Apps setzt die Lösung auf Progressive Web Apps (PWAs), die direkt aus dem Browser installiert werden können. So soll die volle Funktionalität einer Desktop-Plattform auf dem Handy verfügbar werden.

Drei Systeme, ein Gerät: Vom Handy zur Workstation

Die Software-Flexibilität ist das Herzstück des Konzepts. Standardmäßig startet der NexPhone als Android-16-Smartphone. Ein nahtloser Wechsel in eine Debian-Linux-Umgebung ist ohne Neustart möglich – ideal für Entwickler.

Die eigentliche Vision ist jedoch die eines universellen Pocket-PCs. Über einen externen Monitor, Tastatur und Maus aktiviert das Gerät einen Desktop-Modus. Dieser steht für alle drei Betriebssysteme zur Verfügung und verwandelt das Smartphone in eine vollwertige Arbeitsstation. Damit greift NexDock eine Idee auf, die Microsoft einst mit „Continuum“ verfolgte, und führt sie konsequent weiter.

Hardware für Langlebigkeit statt Höchstleistung

Angetrieben wird das Multi-OS-System vom Qualcomm QCM6490, einem Mittelklasse-Chip. Die Wahl fiel bewusst nicht auf Top-Leistung, sondern auf Kompatibilität und langfristigen Support bis 2036. Ergänzt wird der Prozessor von 12 GB RAM und 256 GB Speicher, erweiterbar per microSD-Karte.

Das Display ist ein 6,58-Zoll-LCD mit 120 Hz. Die Kamera besteht aus einem 64-Megapixel-Hauptsensor und einem 13-Megapixel-Ultraweitwinkelobjektiv. Ein 5.000-mAh-Akku, 5G-Konnektivität und eine robuste Bauweise nach MIL-STD-810H runden das Paket ab.

Nischenprodukt mit großer Vision

Die Ankündigung stößt vor allem bei der treuen Gemeinde ehemaliger Windows-Phone-Nutzer auf Begeisterung. Doch Analysten sehen Herausforderungen: Kann der Mittelklasse-Chip Windows 11 für anspruchsvolle Aufgaben flüssig betreiben? Und wie gut funktionieren Web-Apps wirklich als Ersatz für ein natives Ökosystem?

NexDock zielt klar auf eine Nische: Nutzer, die maximale Flexibilität und Produktivität einem reinen Leistungs-Smartphone vorziehen. Der NexPhone ist für 549 Euro vorbestellbar, die Auslieferung soll im dritten Quartal 2026 beginnen. Ob das Gerät den Traum vom wahren Taschen-PC wirklich belebt, wird sich dann zeigen.

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