Die Spiele-Flut für Nintendos neue Konsole ist gebrochen. Für das Jahr 2026 kündigt der japanische Konzern gemeinsam mit großen Entwicklerstudios eine beeindruckende Palette an Top-Titeln an – von eigenen Klassikern bis zu Dritthersteller-Blockbustern. Der Plan ist klar: Der Switch 2 soll von Anfang an als vollwertige Gaming-Plattform durchstarten.
Erste Highlights: Mario, Pokémon und Yoshi
Nintendo setzt früh auf die Strahlkraft seiner eigenen Marken. Den Anfang macht „Mario Tennis Fever“ am 12. Februar, der ersten Neuauflage der Reihe seit sechs Jahren. Es folgt am 5. März „Pokémon Pokopia“, ein Lebenssimulation-Abenteuer, in dem Spieler als Ditto in Menschengestalt eine Pokémon-Heimat aufbauen. Ende März erscheint eine erweiterte Fassung von „Super Mario Bros. Wonder“ mit neuem Gebiet und Mini-Spielen. Im Frühjahr kommt dann „Yoshi and the Mysterious Book“ hinzu.
Diese starke Präsenz eigener Franchises soll treue Fans sofort binden. Doch der eigentliche Game-Changer könnte woanders liegen.
Dritthersteller bringen die großen Guns
Die umfangreiche Unterstützung durch externe Entwickler ist für eine Nintendo-Konsole zu Launch-Zeiten beispiellos. Große Publisher bringen ihre Flaggschiff-Titel zeitnah auf den Switch 2 – ein klares Vertrauensvotum in die Hardware.
Capcom eröffnet das Feuerwerk: Am 27. Februar erscheint der neue Survival-Horror „Resident Evil: Requiem“ mit den Helden Leon Kennedy und Grace Ashcroft. Ebenfalls am selben Tag kommen die Gold Editions von „Resident Evil 7“ und „Resident Evil Village“ im „Generation Pack“. Der RPG-Ableger „Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection“ folgt am 13. März.
Auch Rollenspiel-Fans kommen auf ihre Kosten. Square Enix veröffentlicht „Dragon Quest VII Reimagined“ (5. Februar) und „Final Fantasy 7 Remake Intergrade“ (bereits am 22. Januar). Eine kleine Sensation ist das exklusive Projekt „The Duskbloods“ von FromSoftware („Elden Ring“), ein PvPvE-Spiel im viktorianischen Setting. Dazu gesellt sich eine erweiterte „Elden Ring“-Fassung 2026. Selbst der James-Bond-Neustart „007: First Light“ (IO Interactive) erscheint am 27. Mai parallel auf dem Switch 2.
Dichter Release-Kalender zum Start
Der Launch-Monat Januar ist bereits gut gefüllt mit Portierungen wie „Dynasty Warriors: Origins“ und dem Episoden-Abenteuer „Dispatch“ (28. Januar).
Der Februar wird dann zum Marathon:
* 1. Februar: „Starsand Island“ (Simulation)
* 5. Februar: „Deus Ex Remastered“ (Action-RPG-Remaster)
* 12. Februar: Großes Release-Datum mit „Mario Tennis Fever“, „Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties“, „ChromaGun 2: Dye Hard“ und „Blazblue Entropy Effect X“.
* 13. Februar: „Reanimal“ (Coop-Horror von den „Little Nightmares“-Machern)
* 27. Februar: Die große „Resident Evil“-Offensive.
Strategischer Kurswechsel mit Signalwirkung
Diese aggressive Software-Strategie markiert einen klaren Bruch zu früheren Nintendo-Konsolenstarts. Die massive Präsenz von Dritthersteller-Titeln zum Launch beendet ein altes Manko: Lange galten Nintendo-Systeme als Nischenprodukte für eigene Spiele.
Jetzt positioniert Nintendo den Switch 2 gezielt als primäre Plattform für alle Spielertypen. Wer „Resident Evil“, „Final Fantasy“ oder „Elden Ring“ spielen will, muss nicht mehr zwingend zur Konkurrenz greifen. Diese Vielfalt macht die Konsole für ein breiteres Publikum attraktiv – ein kluger Schachzug in einem hart umkämpften Markt.
Was danach kommt: Die Pipeline ist voll
Die Spiele-Flut reißt auch nach dem Frühjahr nicht ab. Capcoms futuristischer Shooter „Pragmata“ ist für den 24. April angekündigt. Weitere Titel mit Release-Fenster 2026 sind:
* „Fire Emblem: Fortune’s Weave“ (neuer Serienteil)
* „Fallout 4: Anniversary Edition“ (Bethesda-Klassiker)
* Portierungen wie „Indiana Jones and the Great Circle“.
Mit dieser Mischung aus Exklusivtiteln, optimierten Klassikern und starker Partner-Unterstützung hat Nintendo dem Switch 2 ein Fundament gegeben, von dem frühere Konsolen nur träumen konnten. Die Botschaft ist eindeutig: Diesmal will Nintendo von Tag eins an in der ersten Liga mitspielen.





