Der Hardwarehersteller Acer erneuert sein Gaming-Monitor-Lineup in der Predator- und Nitro-Serie und setzt dabei auf eine Reihe technischer Features zur Verbesserung der Gaming-Darstellung.
Die überarbeitete Modellpalette deckt ein breites Spektrum an Anwendungsbereichen ab – von stereoskopischer 3D-Darstellung ohne Brille über ultrabreite Tandem-OLED-Panels bis hin zu extremen Bildwiederholraten für den E-Sport.
Zur Vermeidung von Bildrissen unterstützen alle Modelle der erneuerten Produktreihe mindestens AMD FreeSync Premium Pro, während mehrere Ausführungen zudem als Nvidia G-Sync Compatible zertifiziert sind.
Predator-Reihe: Räumliche Tiefe und QD-OLED-Panels
Im High-End-Segment der Predator-Reihe sticht der 27 Zoll große Predator XB273K 3D hervor. Das Display liefert eine 4K-UHD-Auflösung bei einer Bildwiederholrate von 180 Hz. Kernmerkmal des Monitors ist ein integriertes 3D-Eye-Tracking-System.
Eine Onboard-KI rechnet herkömmliche 2D-Inhalte in stereoskopisches 3D um und greift für die nötige Rechenleistung auf die Grafikkarte des angeschlossenen Systems zurück. Gesteuert wird diese Funktionalität über die herstellereigene SpatialLabs-3D-Hub-Applikation.
Für Nutzer von Ultrawide-Formaten führt der Hersteller den 34 Zoll großen Predator X34 F1 ein. Das Display setzt auf das 21:9-Format mit einer WQHD-Auflösung von 3440 x 1440 Bildpunkten sowie eine Krümmung von 1800R. Technologisch basiert das Gerät auf einem QD-OLED-Penta-Tandem-Panel, das eine fünfschichtige Blaustruktur aufweist.
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Neben einer Bildwiederholfrequenz von 360 Hz und einer Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden Grau-zu-Grau deckt der Bildschirm 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums bei einer Farbgenauigkeit von Delta E kleiner als zwei ab. Zertifiziert ist das Modell nach dem Standard DisplayHDR True Black 500.
Nitro-Serie: Mini-LED, 5K-Auflösung und bis zu 1.000 Hertz
Die Nitro-Serie wird um Modelle ergänzt, die unterschiedliche Schwerpunkte bei Auflösung und Geschwindigkeit setzen. Der 34 Zoll große Nitro XV345CKR P nutzt ein VA-Panel mit einer 5K-WUHD-Auflösung von 5120 x 2160 Pixeln.
Zur Hintergrundbeleuchtung kommt Mini-LED-Technik mit 1.344 Dimming-Zonen zum Einsatz, flankiert von einer DisplayHDR-1000-Zertifizierung und einer Farbraumabdeckung von 95 Prozent DCI-P3. Das Gerät operiert nativ mit 180 Hz, ermöglicht jedoch bei einer Reduzierung auf die WFHD-Auflösung eine Verdopplung auf bis zu 360 Hz.
Eine noch feinere Pixeldichte bietet der Nitro XV320QX mit einer Diagonale von 31,5 Zoll. Dessen IPS-Panel löst in nativem 5K mit 5120 x 2880 Bildpunkten bei 165 Hz auf, unterstützt HDR400 und weist eine Reaktionszeit von 0,5 Millisekunden Grau-zu-Grau auf. Auch dieses Modell bietet einen Umschaltmodus: In QHD-Auflösung lässt sich die Bildrate auf bis zu 330 Hz steigern.
Höhere Hertz-Zahl klingt immer besser — doch bei 1.000 Hz sinkt die Auflösung auf 1280 x 720 Bildpunkte. Bevor Sie Geld in ein neues Display stecken, prüfen Sie mit der Checkliste, ob Hertz oder Pixeldichte für Ihr Setup den Unterschied macht. Checkliste Hertz vs. Auflösung jetzt anfordern
Für kompetitive Spieler ist der 27 Zoll große Nitro XV273U F5 konzipiert. Das QHD-IPS-Panel erreicht nativ bis zu 540 Hz, ist nach DisplayHDR 600 zertifiziert und deckt 95 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab.
Eine Besonderheit bildet der sogenannte Dynamic-Frequency-and-Resolution-Modus: In diesem Modus erreicht der Monitor eine Bildwiederholrate von 1.000 Hz, wobei die Auflösung auf 1280 x 720 Bildpunkte herabgesetzt wird. Die Reaktionszeit des Modells liegt bei einer Millisekunde, lässt sich via Overdrive auf 0,5 Millisekunden senken und ist kompatibel mit AMD FreeSync Premium sowie Nvidia G-Sync.

