Das britische Tech-Startup bringt neue günstige Earbuds und ein Smartphone auf den Markt.
Nothing, der junge Konsumelektronik-Hersteller aus London, will mit einer neuen Produktreihe die etablierten Player im Audio-Markt angreifen. Die Ear (3a) sind als direkte Alternative zu preiswerten Konkurrenzprodukten positioniert. Die offizielle Vorstellung ist für diese Woche geplant – und das Unternehmen legt gleich noch ein Smartphone nach.
Launch-Event am Dienstag
Nothing hat einen Launch-Event für den 7. Juli 2026 um 12:00 Uhr MESZ bestätigt. Erwartet werden sowohl die Ear (3a) als auch das Phone (4b). Die neuen Earbuds sollen rund 99 Euro kosten und in den Farben Weiß, Schwarz, Gelb und Pink auf den Markt kommen. Ab dem 11. Juli sind sie dann im Nothing-Store im Londoner Stadtteil Soho erhältlich.
Das Nothing Phone (4b) wird vom Snapdragon 6 Gen 4 Prozessor angetrieben. Technische Daten, die bereits durchgesickert sind: ein 6,7-Zoll-AMOLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate, ein 6000-mAh-Akku mit 33-Watt-Schnellladefunktion. Die Kamera soll eine 50-Megapixel-Hauptlinse mit optischer Bildstabilisierung und einen 8-Megapixel-Sekundärsensor bieten. Das Gerät läuft mit Nothing OS 4.1 auf Basis von Android 16 – versprochen werden drei Jahre System-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches.
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Die Konkurrenz schläft nicht
Während Nothing seine Markteinführung vorbereitet, haben andere Hersteller bereits neue Produkte im unteren Preissegment vorgestellt. OPPO hat in Indien die Enco Air5 auf den Markt gebracht. Sie bieten eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC) von 52 Dezibel bei 5000 Hertz und 12-Millimeter-Treiber. Die Akkulaufzeit beträgt mit Ladecase bis zu 54 Stunden, ein Low-Latency-Modus mit 47 Millisekunden soll Gamer ansprechen.
Xiaomi hat ebenfalls nachgelegt: Die Redmi Buds 8 kosten in Deutschland rund 50 Euro. Sie bieten 50 Dezibel ANC, unterstützen den LHDC-Audiocodec und setzen auf ein Dual-11-Millimeter-Treibersystem. Bis zu 11 Stunden Wiedergabe sind mit einer Ladung drin, mit Case kommen sie auf 44 Stunden.
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Neue Formfaktoren und Zukunftsvisionen
Doch die Branche denkt noch weiter. Samsung arbeitet offenbar an einem völlig neuen Formfaktor: einem Clip-On-Knochenleitungskopfhörer namens Galaxy Able. Das legt zumindest die Analyse aktueller Software-Versionen nahe. Parallel bereitet der koreanische Konzern die Galaxy Watch 9 und eine Galaxy Watch Ultra 2 vor – letztere mit einem OLED-Display, das bis zu 5000 Nits Helligkeit erreichen soll, und einem Snapdragon Wear Elite Prozessor.
Uneinig ist sich der Markt über die Zukunft von High-End-Features wie integrierten Kameras in Audiowearables. Während einige Berichte von Apples „Visual Intelligence“-AirPods Pro sprechen – mit zwei Linsen zur Umgebungserfassung –, deuten andere Quellen auf eine Einstellung des Projekts hin. Grund dafür sollen Datenschutzbedenken, zu hohe Preise und technische Probleme mit der Kleidung sein.

