Nvidia-CEO Jensen Huang hat die gewaltigen Investitionen der Tech-Giganten in KI-Infrastruktur als notwendig und nachhaltig verteidigt. Seine Äußerungen stoppten eine Welle der Verunsicherung an den Märkten und trieben den Dow Jones über die 50.000-Punkte-Marke.
Die Rekordausgaben von Konzernen wie Meta, Amazon, Google und Microsoft für KI-Rechenzentren hatten bei Anlegern Zweifel geweckt. Allein für 2026 planen diese Unternehmen Investitionen von schätzungsweise 600 Milliarden Euro. Huang konterte diese Bedenken mit einer klaren Botschaft: Es handle sich nicht um eine Spekulationsblase, sondern um den Aufbau einer Generationen-Infrastruktur.
„Generationsaufbau“ statt kurzer Hype
Im Kern von Huangs Argumentation steht eine einfache Frage: Handelt es sich um überhitzte Ausgaben oder eine notwendige Grundlage? Der Nvidia-Chef entschied sich für Letzteres. In Medienauftritten betonte er, diese intensive Aufbauphase könne noch sieben bis acht Jahre andauern.
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„Der Vergleich mit früheren Tech-Booms, die in Überkapazitäten mündeten, hinkt“, so Huang sinngemäß. Die Nachfrage nach KI-Verarbeitung sei real und unmittelbar. Führende KI-Firmen wie OpenAI seien profitabel, aber massiv „rechenbeschränkt“. Dieser Engpass rechtfertige den massiven Ausbau von Rechenzentren.
Wer gibt das ganze Geld aus?
Die gewaltige Summe von 600 Milliarden Euro stellt nicht die Investition eines einzelnen Unternehmens dar. Es handelt sich um die kombinierten Prognosen für die Kapitalausgaben (CapEx) der größten Nvidia-Kunden im Jahr 2026.
Angeführt wird diese Ausgabenwelle von den Hyperscalern – also Cloud-Giganten wie Amazon. Deren Ankündigung, 2026 rund 185 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur zu pumpen, hatte anfänglich für Verunsicherung gesorgt. Doch genau von diesen Ausgaben profitiert Nvidia, das den Markt für Hochleistungs-GPUs beherrscht.
Beruhigung an den Börsen
Vor Huangs Intervention war die Nervosität spürbar. Die Aktie von Amazon war nach der CapEx-Ankündigung gefallen. Die Sorge: Die KI-Euphorie könnte zu untragbaren Finanzierungsverpflichtungen führen.
Huangs Deutung der Ausgaben als „rationale Langzeitinvestition“ wirkte wie eine Beruhigungspille für den Markt. Nicht nur Nvidia-Aktien legten fast 8% zu. Auch Werte von AMD und Broadcom profitierten, da Anleger den Aufschwung für das gesamte Halbleiter-Ökosystem erkannten. Die Erholung demonstrierte den enormen Einfluss, den Huang auf die Stimmung in der KI-Branche hat.
Der Blick nach vorn: Eine Billionen-Transformation
Für Huang sind die aktuellen Ausgaben nur der Anfang. Er spricht von einer Multi-Billionen-Euro-Chance, während die weltweite Infrastruktur für Künstliche Intelligenz umgerüstet wird.
Die aktuellen 600 Milliarden Euro bilden somit nur die Grundlage für das, was er als „größten Infrastrukturausbau der Geschichte“ bezeichnet. Diese Langzeitperspektive legt nahe, dass das hohe Investitionsniveau anhalten wird, wenn mehr Branchen jenseits der Tech-Giganten KI integrieren. Die Zukunft des Technologiesektors ist eng mit diesen massiven Investitionen in die Hardware der Künstlichen Intelligenz verknüpft.
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