Nvidia hat im Grafikkarten-Markt eine beispiellose Vormachtstellung erreicht. Neue Daten zeigen, dass der Konzern im vierten Quartal 2025 satte 94 Prozent des Marktes für dedizierte Grafikkarten hielt. Der Rest teilt sich auf die Konkurrenten AMD und Intel auf.
Rekordmarke durch Blackwall-Architektur
Laut dem aktuellen Bericht von Jon Peddie Research (JPR) festigte Nvidia seine Führung vor allem durch die überragende Nachfrage nach den GeForce RTX-50-Modellen mit Blackwall-Architektur. Diese waren seit Anfang 2025 auf dem Markt und setzten neue Maßstäbe bei der Leistung.
Die Einführung erschwinglicherer Mittelklasse-Modelle im Laufe des Jahres half Nvidia, den vorübergehend auf 92 Prozent gesunkenen Marktanteil wieder auszubauen. Für Verbraucher sind offenbar Nvidias exklusive Technologien wie DLSS und das CUDA-Ökosystem entscheidend – selbst bei hohen Preisen.
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AMD und Intel in der Defensive
Für die Konkurrenz bleiben nur noch magere Reste. AMD verlor Marktanteile und kommt nun auf etwa 5 Prozent. Ein entscheidendes Problem: Das Unternehmen bietet derzeit keine Konkurrenz zu Nvidias Top-Modell RTX 5090 in der Ultra-Enthusiast-Klasse. Das schmälert die Sichtbarkeit der Marke.
Intels Position ist noch prekärer. Nachdem der Chip-Riese im dritten Quartal erstmals die 1-Prozent-Marke geknackt hatte, fiel er zum Jahresende wieder darunter. Trotz der Arc-Battlemage-Serie gelingt es nicht, im hart umkämpften Markt Fuß zu fassen.
Vom Gaming-Chip zur KI-Allzweckwaffe
Der Markt selbst verändert sich grundlegend. Die Nachfrage wird nicht mehr nur von Spielern getrieben, sondern zunehmend von der Integration künstlicher Intelligenz. Anwendungen für Bildbearbeitung, Videobearbeitung und generative KI benötigen leistungsstarke Tensor-Cores – eine Domäne Nvidias.
Die sogenannte „Attach Rate“, also der Anteil verkaufter PCs mit separater Grafikkarte, bleibt stabil. Das zeigt: Trotz besserer integrierter Grafiklösungen setzen Verbraucher und Profis weiter auf dedizierte Hardware.
Ein Rennen mit nur einem Pferd
Die Aussichten für 2026 sind klar: Nvidia wird seinen fast vollständigen Monopolstatus vorerst halten. Die RTX-50-Serie ist in allen Preissegmenten etabliert. Erwartet werden nun vor allem Software-Innovationen und mögliche „Ti“- oder „Super“-Auffrischungen der Modelle.
Für AMD und Intel wird es zur Überlebensfrage, Nischen zu besetzen. Ohne einen echten Technologienprung oder radikale Preisstrategie dürfte der Kampf um zweistellige Marktanteile aussichtslos bleiben. Der Markt für dedizierte Grafikkarten ist ein Rennen mit nur einem dominierenden Pferd – und Nvidia bestimmt das Tempo.
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