Nvidia hat den Game Ready Driver 616.56 WHQL veröffentlicht, der laut Tests des Nutzers @opinali vor allem bei rechenintensiven Grafikfunktionen spürbare Leistungssprünge liefert.
In 3DMarks DXR-Path-Tracing-Benchmark stieg die Bildrate einer RTX 5080 den Messungen zufolge um bis zu 8,1 Prozent, von 90 auf 98 Bilder pro Sekunde. Der Treiber steht für Windows 10 und Windows 11 zur Verfügung, die Installationsdatei umfasst 984,3 Megabyte.
Deutliche Zuwächse bei Compute- und Rendering-Aufgaben
Über den Path-Tracing-Test hinaus zeigen die veröffentlichten Benchmark-Werte weitere Verbesserungen: Im Speedway-Test von 3DMark legte die Leistung um 1,8 Prozent zu, bei Steel Nomad Vulkan waren es 2,5 Prozent. Besonders ausgeprägt fielen die Zuwächse in Compute-lastigen Anwendungen aus.
Blender 5.2.0 profitierte mit einem Plus von 6,1 Prozent, Cinebench R26 legte um 6,7 Prozent zu. Noch deutlicher fiel der Sprung bei OpenCL-Berechnungen mit 21,7 Prozent aus, während CUDA-Leistung im Geekbench-7-Test um 5,5 Prozent stieg.
In klassischen Spieletiteln blieben die Verbesserungen hingegen überschaubar: Horizon Forbidden West verzeichnete ein Plus von 2 Prozent, Dying Light 2 legte um 2,5 Prozent zu. Der Treiber richtet seine größten Optimierungen damit erkennbar auf Raytracing- und Rechenlast-Szenarien statt auf klassische Rasterisierungs-Performance.
Spielspezifische Optimierungen und Fehlerbehebungen
Nvidia hat den Treiber gezielt für mehrere aktuelle Titel optimiert, darunter Star Wars Zero Company, Resonance: A Plague Tale Legacy und Hell Let Loose: Vietnam. Zudem wurden mehrere gemeldete Probleme behoben: In Doom: The Dark Ages sowie in Indiana Jones traten zuvor Frame-Rate-Probleme im Zusammenspiel von V-Sync und DLSS Frame Generation ab dreifacher Multiplikation auf, die mit dem neuen Treiber korrigiert wurden.
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Weitere Fixes betreffen ein Textur-Flackern in The Outer Worlds sowie Probleme mit ASUS Armory Crate GameVisual. Auch ein Absturz von Chief Architect auf RTX-4000-Grafikkarten wurde behoben, ebenso eine fehlerhafte Erkennung durch Claude Desktop, ein Absturz bei 32-Bit-DX12-Anwendungen sowie ein Fehler bei Tycho Tracker im Zusammenspiel mit OpenCL-Speicherzuweisungen über 2 Gigabyte.
Bekanntes Problem und begleitende Software-Updates
Nvidia weist zugleich auf ein bekanntes Problem hin, das die Energieverwaltungsoption „Prefer Maximum Performance“ betrifft. Parallel zum Treiber wurde die Nvidia-App-Beta in Version 11.0.9.239 veröffentlicht, die Unterstützung für Resizable BAR mitbringt.
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Im Zusammenhang mit dem neuen Treiber wurde zudem über Abstürze von Star Wars Zero Company auf dem PC berichtet, das auf der Unreal Engine 5 basiert. Als mögliche Abhilfen werden unter anderem die Verifizierung der Spieldateien über Steam, ein Neustart des GPU-Treibers per Tastenkombination, die Installation des Game-Ready-Treibers 616.56 sowie die Deaktivierung von Resizable BAR im BIOS genannt. Auch die Installation aktueller Visual-C++-Redistributables und der DirectX-Runtime wird als Lösungsansatz aufgeführt.

