Nvidia RTX 50 Super: 24 GB Speicher und 415 Watt ab CES 2027

Nvidia bringt die GeForce RTX 60 Serie erst 2028, plant aber für 2027 eine RTX-50-Super-Auffrischung mit mehr Speicher.

Der Grafikkarten-Markt steht vor einer überraschenden Zeitenwende: Nvidia verlegt den Launch der nächsten Generation um Jahre nach hinten.

Nach aktuellen Brancheninformationen vom 8. Juli 2026 plant der Chip-Riese, die GeForce RTX 60 Serie erst 2028 auf den Markt zu bringen. Stattdessen setzt das Unternehmen für 2027 auf eine zwischenzeitliche „Super“-Auffrischung der aktuellen RTX-50-Architektur. Ein strategischer Schachzug, der Konkurrenten wie AMD Tür und Tor öffnen könnte – besonders im begehrten High-End-Segment.

RTX 50 Super: Mehr Speicher, mehr Leistung

Um die Durststrecke bis 2028 zu überbrücken, arbeitet Nvidia offenbar an einer RTX-50-Super-Serie. Erste technische Details sickerten bereits durch: Ein Datenbankeintrag eines Netzteilkalkulators vom 7. Juli 2026 enthüllt konkrete Spezifikationen.

Die RTX 5080 Super soll demnach eine Gesamtleistungsaufnahme (TGP) von satten 415 Watt haben – ein Plus von 15 Prozent gegenüber der Standard-RTX 5080 mit 360 Watt. Besonders auffällig: Der Videospeicher steigt um 50 Prozent auf 24 GB GDDR7. Die Anzahl der CUDA-Kerne bleibt bei 10.752, die Speicherbandbreite erreicht 1024 GB/s.

Auch die kleineren Modelle erhalten ein Speicher-Upgrade:
RTX 5070 Ti Super: 350 Watt TGP, 24 GB GDDR7
RTX 5070 Super: 275 Watt TGP, 18 GB GDDR7

Branchenbeobachter rechnen mit einer offiziellen Vorstellung dieser Karten bereits auf der CES 2027.

AMD auf dem Vormarsch

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Nvidia verschiebt die RTX 60 auf 2028 – doch die RTX 50 Super kommt schon zur CES 2027 mit 24 GB und 415 Watt. Was das für Ihren nächsten PC bedeutet und ob AMD mit RDNA 5 die bessere Wahl ist, erfahren Sie im neuen Report. Jetzt Report anfordern

Die Verzögerung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Nvidia. Aktuelle Verkaufszahlen eines großen US-Elektronikhändlers vom 7. Juli 2026 zeigen: AMDs Radeon-Serie hat ihren Marktanteil bei Gaming-Grafikkarten auf etwa ein Drittel gesteigert. Aggressive Preispolitik und Stabilitätsbedenken bei Konkurrenzprodukten treiben den Trend.

Noch brisanter: AMD wird voraussichtlich 2027 seine RDNA-5-Architektur vorstellen. Sollte Nvidias nächste Generation tatsächlich erst 2028 erscheinen, könnte AMD mit RDNA 5 die Gunst der Stunde nutzen. Die neue Technologie soll zeitgleich mit den nächsten Konsolengenerationen – der Xbox Helix und der PlayStation 6 – auf den Markt kommen.

Alte Hardware lebt weiter

Im Einstiegssegment zeigt sich ein bemerkenswertes Phänomen: Die zwei Generationen alte RTX 3060 mit 12 GB VRAM ist Stand 6. Juli 2026 weiterhin zur unverbindlichen Preisempfehlung von rund 330 Euro erhältlich. Damit konkurriert sie direkt mit aktuellen Einsteigerkarten wie der RTX 5060 – preisbewusste Käufer setzen weiterhin auf höhere Speicherkapazitäten statt auf die neueste Architektur.

KI-Geschäft: Nvidia beruhigt die Anleger

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Während im Gaming-Sektor die Gerüchteküche brodelt, gibt sich Nvidia im boomenden KI-Geschäft betont gelassen. Am 7. Juli 2026 dementierte das Unternehmen offiziell Berichte über eine angebliche Zwölf-Monats-Verzögerung seiner KI-Chip-Architekturen Rubin und Kyber.

Die Rubin-Chips würden planmäßig in Oberon-Racks ausgeliefert, so das Unternehmen. Auch die Kyber-Racks mit Rubin-Ultra-Chips folgten dem ursprünglichen Zeitplan. Zuvor war spekuliert worden, dass technische Probleme mit den Leiterplatten-Rückwänden den Start des Kyber NVL144 auf 2028 verschieben könnten. Finanzanalysten bewerten die Lage positiv und sehen in möglichen Verzögerungen eher Lieferengpässe als grundlegende Architekturprobleme.