Nvidia RTX Spark: HP und Dell bringen lokale KI auf Windows-PCs

HP nennt Starttermine und Preise für RTX-Spark-PCs; Dell erweitert sein Angebot um lokale KI-Systeme bis zur GB300-Workstation.

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HP und Dell bringen Nvidias neue RTX-Spark-Superchips in ihre Windows-Workstations und Desktop-PCs, um anspruchsvolle KI-Workloads direkt auf Endgeräten auszuführen. Im Rahmen dieser Ausrichtung hat HP konkrete Details zu seinen kommenden Systemen genannt: Die Windows-PCs mit RTX Spark sollen ab dem 16. Oktober 2026 verfügbar sein.

Dazu zählen das OmniBook Ultra 16 ab 3.199,99 US-Dollar über HP.com und Best Buy sowie das OmniBook X 14 ab 2.999,99 US-Dollar, das neben der Herstellerwebsite auch bei Costco.com, Micro Center und Walmart erhältlich sein wird. Zudem kündigte HP an, dass Perplexity Computer auf HP-Consumer-PCs Einzug hält, wobei Perplexity Pro ab November 2026 für einen Monat kostenlos enthalten ist.

Deepak Patil, SVP R&D Personal Systems bei HP, betonte, dass es in der nächsten Phase der Künstlichen Intelligenz darum gehe, die richtige Rechenleistung am richtigen Ort bereitzustellen. Technologien wie Nvidia RTX Spark und DGX Station GB300 ermöglichten Erfahrungen von persönlicher Produktivität bis hin zur KI-Entwicklung im Enterprise-Segment.

Breites Spektrum von RTX Spark bis Blackwell Ultra

HP erweitert sein Angebot lokaler KI-Lösungen von RTX-Spark-PCs bis hin zu GB300-Workstations. Das Modell HP ZGX Fury ist speziell für die Entwicklung, das Testen und den Rollout von KI-Anwendungen im eigenen Unternehmen konzipiert.

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Eine erste öffentliche Demonstration von Windows auf dem HP ZGX Fury mit dem Desktop-Superchip Nvidia GB300 Grace Blackwell Ultra führten Microsoft-Chef Satya Nadella und Nvidia-Chef Jensen Huang bei einer gemeinsamen Veranstaltung in San Francisco vor.

Die technische Grundlage von Nvidia RTX Spark kombiniert eine Blackwell RTX GPU mit bis zu 6.144 Kernen und eine Grace CPU mit bis zu 20 Kernen. Die Plattform liefert 600 GB/s Speicherbandbreite, bis zu 128 GB Unified Memory sowie eine Rechenleistung von 1 Petaflop im FP4-Format. Damit lassen sich Modelle wie Qwen 3.8 Flash Next lokal betreiben.

Dells Vorstoß mit XPS und Pro-Precision-Systemen

Auch Dell kündigte ein ausgebautes Portfolio für sogenannte agentenbasierte KI an, das in Kooperation mit Nvidia und Microsoft entsteht. Dazu zählt die XPS 16 Creator Edition, das erste Modell der XPS-Reihe mit Nvidia RTX Spark. Das Gerät verfügt über ein 17,8 Millimeter dünnes Gehäuse, bis zu 128 GB Unified Memory, die Grace CPU und die Blackwell RTX GPU.

Das Display setzt auf ein 3,2K Tandem OLED mit 3200 mal 2000 Pixeln, 142 PPI, voller DCI-P3-Farbraumabdeckung, VESA DisplayHDR True Black 600, Spitzenhelligkeiten von bis zu 1.000 Nits sowie einer variablen Bildwiederholrate von 20 bis 120 Hertz.

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Anschlussseitig bietet das Notebook drei USB4-Typ-C-Ports, HDMI 2.1b, einen SDXC-Kartenleser und eine Audiobuchse, verzichtet jedoch auf USB-A. Vorbestellungen starten bei Best Buy ab 3.799,99 US-Dollar für eine Basiskonfiguration mit 32 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD-Speicher.

Das Gerät unterstützt Kreativsoftware wie Blender, DaVinci Resolve und Adobe-Programme nativ, während MATLAB über eine Emulation läuft. Auch Entwickler-Tools wie GitHub Copilot, Claude Code, ComfyUI und Cursor werden unterstützt.

Ergänzend stellte Dell den Creator Edition Desktop mit RTX Spark in Aussicht, der ebenfalls bis zu 128 GB Unified Memory und 1 Petaflop FP4 bieten wird, um Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern lokal zu verarbeiten. Für größere Anforderungen kündigte Dell das System Dell Pro Precision mit dem GB300 Grace Blackwell Ultra an.

Die Workstation setzt auf Windows statt Linux, nutzt das Windows-Subsystem für Linux für CUDA-Frameworks und liefert bis zu 20 Petaflops FP4 sowie 748 GB kohärenten Speicher. Sie kann Modelle mit bis zu einer Billion Parametern lokal verarbeiten und soll laut Dell über das MaxCool-System eine bis zu fünffache Kühleffizienz erreichen.

Rob Bruckner, President Client Devices bei Dell, erklärte dazu, dass KI nicht länger ausschließlich in der Cloud entwickelt und nachträglich bereitgestellt werde, sondern künftig kontinuierlich lokal laufe.