NVIDIA hat gemeinsam mit sechs namhaften Hardwarepartnern den offiziellen Verkaufsstart für neue Windows-PCs der RTX-Spark-Reihe eingeleitet. Die Systeme kombinieren eine Blackwell-RTX-Grafikeinheit mit einer Grace-Zentraleinheit und starten zu einem Einstiegspreis von 2.599 US-Dollar. Zu den beteiligten Herstellern der ersten Welle gehören ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI.
Technische Spezifikationen und Leistungsdaten der Superchips
Die neue Rechnergeneration setzt auf NVIDIAs Superchip-Architektur und kombiniert Blackwell-RTX-Grafik mit abgestimmter CUDA- und KI-Software. In der maximalen Ausbaustufe bieten die Konfigurationen bis zu 128 GB gemeinsamen Speicher mit einer Bandbreite von 600 GB/s, bis zu 20 Grace-Rechenkerne sowie bis zu 6.144 Blackwell-RTX-Kerne. Damit erreichen die Systeme laut Herstellerangaben eine KI-Rechenleistung von bis zu 1 Petaflop im FP4-Format.
Neben rechenintensiven lokalen Aufgaben bewältigen die Geräte 1440p-Gaming mit über 100 Bildern pro Sekunde, 8K-4:2:2-Videoverarbeitung und 3D-Szenen mit einem Umfang von 90 GB direkt vor Ort.
Jensen Huang von NVIDIA hob hervor, dass Anwender mit bis zu 128 GB an gemeinsamem Speicher und einer Rechenleistung von bis zu 1 Petaflop in der Lage seien, komplexe Modelle lokal auszuführen, die auf traditionellen Maschinen keinen Platz fänden.
Für mobile Arbeitsplätze sieht NVIDIA zudem eine zweite Laptop-Konfiguration vor, die mit 5.120 GPU-Kernen, 18 CPU-Kernen sowie bis zu 64 GB Speicher arbeitet und ein Leistungsbudget von 45 bis 80 W aufweist. Die entsprechende Desktop-Variante ist für eine Leistungsaufnahme von 140 W ausgelegt.
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Während die ersten Laptops ab sofort erhältlich sind, sollen kompakte RTX-Spark-Desktops im November 2026 folgen. Geräte weiterer Hersteller wie Acer und GIGABYTE wurden für spätere Zeitpunkte ohne konkretes Datum angekündigt.
Angebote von ASUS, Dell und Microsoft
Die Partnerhersteller bringen parallel eigene Geräteserien auf den Markt. ASUS bietet seine Modelle ProArt P16 (H7607BA) und P14 (H7407BA) mit RTX Spark ab 2.599,99 US-dollar in den USA über den hauseigenen Store sowie über Best Buy an, wobei der reguläre Einstiegspreis des P16 bei 2.799,99 US-Dollar liegt; eine Verfügbarkeit bei Micro Center ist ab Anfang des vierten Quartals 2026 vorgesehen. Die ProArt-Notebooks integrieren bis zu 128 GB LPDDR5X-Speicher, eine 6.144-Kern-Blackwell-GPU und eine 20-Kern-Grace-CPU.
Dell integriert die RTX-Spark-Plattform erstmals in die Modellreihen XPS und Dell: Das Notebook XPS 16 Creator Edition sowie der Dell Creator Edition Desktop verfügen über 128 GB gemeinsamen Speicher, erreichen bis zu 1 Petaflop FP4-Leistung und können Modelle mit mehr als 250 Milliarden Parametern lokal verarbeiten.
Das XPS 16 bietet ein Aluminiumgehäuse, ein 3.2K-Tandem-OLED-Display mit variabler Bildwiederholrate von 20 bis 120 Hz sowie VESA DisplayHDR True Black 600 bei vollständiger Abdeckung des DCI-P3-Farbraums. Zudem firmiert die frühere Bezeichnung Dell Pro Max mit GB10 beziehungsweise GB300 künftig als Dell Pro Precision.
Microsoft ergänzt das Ökosystem um die Surface RTX Spark Dev Box für 5.999 US-Dollar, die ab November ausgeliefert wird und exklusiv über die US-Website des Konzerns vertrieben wird.
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Händlerpreise und Modellvarianten zum Marktstart
Im US-Handel listet die Kette Best Buy seit dem 16. Oktober 2026 mehrere portable RTX-Spark-Modelle. Zu den geführten Konfigurationen zählen das Microsoft Surface Laptop Ultra 15 Zoll mit 20 Kernen, 48 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD für 3.999,99 US-Dollar sowie das Dell XPS 16 OLED mit identischer Kernzahl, 32 GB RAM und 1 TB Speicher zum selben Preis.
Das Lenovo Yoga 9n mit 20 Kernen, 64 GB RAM und 1 TB Speicher steht bei 3.749,99 US-Dollar, während das ASUS ProArt 16 mit 20 Kernen, 32 GB RAM und 1 TB für 3.399,99 US-Dollar geführt wird. Das HP OmniBook Ultra 16 kostet 3.199,99 US-Dollar, und die günstigste Surface-Konfiguration mit 18 Kernen, 24 GB Speicher und 512 GB SSD markiert den Preiseinstieg bei 2.599,99 US-Dollar.
Auch der Händler Antonline führt zum Start Laptops von Microsoft und Lenovo, teils auf Vorbestellungsbasis. Dazu zählen ein Surface mit 15-Zoll-PixelSense-Bildschirm und RTX Spark N1X sowie das Lenovo Pro 9n mit 15,3-Zoll-WQXGA-Display, wahlweise mit 18 oder 20 CPU-Kernen.

