Nvidia-Treiber 621.01: Schwarze Bildschirme und Videofreezes bestätigt

Nvidia untersucht Bildstörungen mit Treiber 621.01; ein Update-Termin ist offen, der Wechsel zur Vorgängerversion behebt die Fehler laut Nutzern.

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Der Chiphersteller Nvidia hat Probleme mit seiner aktuellen Treibersoftware bestätigt. Der am 21.10.2026 veröffentlichte Geforce Game Ready Driver 621.01, der als erste Version der R620-Reihe erschienen ist, verursacht bei der Videowiedergabe Bildfreezes und kurzzeitige Ausfälle in Form von schwarzen Bildschirmen. Wie Medienberichte vom 24.10.2026 aufzeigen, untersuchen die Entwickler des Unternehmens die Vorfälle bereits.

Symptome bei Medienwiedergabe und im Multimonitor-Betrieb

Die Störungen treten vor allem bei der Nutzung gängiger Browser wie Google Chrome und Microsoft Edge sowie des VLC-Mediaplayers auf. Der Bildschirm friert dabei plötzlich ein oder wird für mehrere Sekunden schwarz.

Eine vollständige Unterbrechung des Betriebs liegt jedoch meist nicht vor; in den geschilderten Fällen erholt sich das System ohne manuellen Neustart. Zudem kann das Problem ausgelöst werden, wenn während einer laufenden Videowiedergabe ein Spiel gestartet wird.

Berichten zufolge sind vor allem Besitzer der Geforce RTX 5080 von den Aussetzern betroffen, allerdings liegen auch Meldungen von Anwendern einer RTX 4090 vor. Insbesondere Setups mit mehreren Bildschirmen zeigen Auffälligkeiten: Ein Nutzer mit zwei Monitoren meldete kurze Bildausfälle bei der Wiedergabe in Microsoft Edge.

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Bei einem System mit einer RTX 4090 kam es zu stockenden Videos auf einem zweiten 4K-Bildschirm, während parallel ein Spiel lief. In Systemprotokollen tauchen in diesem Zusammenhang unter anderem die Fehler Event ID 153 für die Komponente nvlddmkm sowie die Einträge LiveKernelEvent 141 und 117 auf, die auf GPU-Timeouts und automatisierte Treiber-Wiederherstellungen hinweisen.

Ein Nutzer namens casualuser01 dokumentierte zwei Abstürze im DWM- und DirectX-Kernelbereich samt Speicherabbild. Zudem berichtete der Nutzer Jexce über weiße Linienartefakte im Spiel Overwatch, die sich bei aktiviertem G-Sync noch verstärkten.

Ursachenforschung und Handlungsempfehlungen

Nvidia-Mitarbeiter Manuel hat nach der Auswertung erster Nutzerberichte einen offiziellen Fehlerbericht an das Treiber-Entwicklungsteam übergeben. Zur weiteren Analyse sammelt das Unternehmen derzeit Watchdog-Crash-Dumps sowie begleitende Diagnoseprotokolle betroffener Systeme.

Die genaue Ursache der Fehler ist bisher unklar. Ein Veröffentlichungstermin für ein Update steht noch nicht fest; offen bleibt vorerst auch, ob die Korrektur über einen schnellen Hotfix oder erst mit der nächsten regulären Treiberversion ausgeliefert wird.

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Aus Branchenberichten geht hervor, dass eine Fehlerbehebung für die nächste oder übernächste Ausgabe erwartet wird. Die Treiberversion 621.01 WHQL bringt unter anderem Microsofts Advanced Shader Delivery auf die Grafikkarten.

Für betroffene Anwender empfiehlt Nvidia vorerst eine Rückkehr zur vorherigen Treiberversion. Nutzer bestätigen, dass ein Rollback auf den am 06.10.2026 veröffentlichten Geforce-Treiber 617.42 die Darstellungsfehler zuverlässig behebt. Als ergänzende Maßnahme bei Problemen wird zudem eine vollständige Neuinstallation unter Nutzung des Programms Display Driver Uninstaller (DDU) angeraten.