Nvidia und SK Telecom: KI-Fabrik in Korea soll bis zu 2 Gigawatt erreichen

Die Konzernchefs erörterten in New York künftige Speicherchips und KI-Infrastruktur; konkrete Liefermengen blieben offen.

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Die Spitzen der beiden größten südkoreanischen Technologiekonzerne haben sich beim Korea Society Annual Gala in New York mit Nvidia-Chef Jensen Huang getroffen.

Samsung-Chairman Lee Jae-yong und SK-Chairman Chey Tae-won sprachen laut einem Bericht von ajupress.com vom 27. September 2026 mit Huang über die HBM-Lieferkette der nächsten Generation, insbesondere über die Speicherchips HBM4E und HBM5, sowie über KI-Infrastruktur und Projekte für sogenannte AI-Factorys.

Bei der gleichen Veranstaltung wurde Huang mit dem James A. Van Fleet Award der Korea Society ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt laut sammyfans.com die Zusammenarbeit Nvidias mit Samsung und SK Hynix im Bereich Speicherchips und KI-Hardware.

Samsung setzt auf HBM und Foundry

Samsung Electronics treibt einem Bericht von kyungjeilbo.com zufolge die Entwicklung von HBM4E und HBM5 mittelfristig über seine DS-Sparte voran. Der Konzern konzentriert sich dabei auf die beiden Geschäftsfelder Speicherchips (HBM) und Auftragsfertigung (Foundry) – jene Bereiche also, die für die Belieferung von Nvidias KI-Beschleunigern zentral sind.

SK Hynix und SK Telecom bauen Kooperation aus

Die SK Group verfolgt nach demselben Bericht eine breitere Strategie: SK Hynix erweitert die gemeinsame Entwicklung nächster KI-Speicherchips mit Nvidia und will diese langfristig liefern. Für den Bau von KI-Fabriken und die Speicherversorgung setzt der Konzern auf ein Zusammenspiel von SK Telecom und SK Hynix.

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Konkreter wird ein Bericht von etoday.co.kr: SK Telecom plant demnach mit Nvidias DSX-Plattform den Bau einer KI-Fabrik mit einer Kapazität von bis zu 2 Gigawatt in Korea. Der Aufbau soll stufenweise ab 2027 erfolgen, ausgestattet mit Nvidias Vera-Rubin-Systemen und HBM4-Speicherchips von SK Hynix.

Grundlage dieser Pläne ist eine Absichtserklärung, die SK im Juli 2026 mit Nvidia über den Bau von KI-Fabriken und die Entwicklung nächster KI-Speicherchips unterzeichnet hatte, wie etoday.co.kr berichtete.

Bedeutung für die Lieferkette

Das Treffen in New York unterstreicht, wie eng die Zukunft von Nvidias KI-Beschleunigern mit der Speicherchip-Produktion in Südkorea verknüpft ist. Sowohl Samsung als auch SK Hynix zählen zu den wichtigsten Zulieferern für High-Bandwidth-Memory-Chips, die in Nvidias KI-Systemen zum Einsatz kommen.

Mit HBM4E und HBM5 steht die nächste Generation dieser Speichertechnologie an, die für künftige KI-Rechenzentren und AI-Factory-Projekte als Schlüsselkomponente gilt.

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Die Auszeichnung Huangs bei der Gala fällt damit in eine Phase, in der die Abstimmung zwischen Chipdesignern und Speicherherstellern zunehmend strategische Bedeutung gewinnt.

Für Samsung und SK Hynix bedeutet die enge Anbindung an Nvidia eine wichtige Absatzperspektive in einem Marktsegment, das durch den Ausbau von KI-Infrastruktur weltweit stark nachgefragt wird. Konkrete Liefermengen oder Vertragsdetails zu HBM4E und HBM5 wurden bei dem Treffen den vorliegenden Berichten zufolge nicht genannt.