Die Anforderungen an Bildschirme für den Arbeitsplatz und das Homeoffice verändern sich fortlaufend. Neben reinen Auflösungswerten gewinnen funktionale Ausstattungen wie integrierte Docking-Fähigkeiten, KVM-Funktionen sowie variable Formate an Bedeutung. Eine Auswertung des CHIP-Testcenters, die auf der Überprüfung von 45 getesteten Office-Monitoren basiert, liefert detaillierte Einblicke in das aktuelle Leistungs- und Preisgefüge des Marktes.
Die führenden Modelle im Vergleichstest
An der Spitze des Testfelds positioniert sich der Asus ProArt PA279CRV als Testsieger. Das Gerät verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 27 Zoll und bietet eine 4K-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixeln.
Bei einem Preis ab 395 Euro erzielte das Modell die Gesamtnote 1,4. Eine unmittelbare Alternative im Spitzenfeld stellt der BenQ RD320UA dar, der mit 32 Zoll und 4K-Auflösung ebenfalls mit der Note 1,4 bewertet wird und ab 720 Euro erhältlich ist.
Für Arbeitsplätze mit Fokus auf das Budget weist die Erhebung den Dell S2725DSM als Empfehlung für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Dieser 27-Zoll-Monitor arbeitet mit einer WQHD-Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten, erreichte die Note 2,3 und wird ab 205 Euro geführt.
In der Kategorie der reinen Bildqualität führt das Apple Studio Display mit 27 Zoll und einer Auflösung von 5120 mal 2880 Bildpunkten bei einer Note von 2,0, verlangt mit Anschaffungskosten ab 1.599 Euro jedoch eine deutlich höhere Investition.
Für Nutzer kompakter Abmessungen führt der Bericht den Eizo FlexScan EV2490 mit 24 Zoll und Full HD auf, der mit der Note 3,0 abschloss und ab 346 Euro gehandelt wird.
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Breitbildformate und neue Modellvarianten
Neben klassischen Seitenverhältnissen decken Arbeitsplatzmonitore zunehmend breitere Sichtfelder ab. Im Vergleich des CHIP-Testcenters setzte sich der LG UltraWide 49WQ95X-W als Ultra-Widescreen-Vertreter mit der Note 1,5 durch. Das Modell bietet eine Diagonale von 49 Zoll im 32:9-Format bei 5120 mal 1440 Bildpunkten und kostet ab 1.299 Euro.
Parallel dazu ergänzen Hersteller ihre Portfolios um gewölbte Formate und funktionale Ausstattungen. HP stellte den Series 3 Pro 334wp G2 vor, ein 34-Zoll-Modell mit VA-Panel, 1500R-Krümmung und WQHD-Auflösung von 3440 mal 1440 Pixeln bei einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz.
Der Monitor erreicht einen Kontrast von 3500:1, eine Helligkeit von 300 cd/m², eine Farbabdeckung von 85 Prozent NTSC sowie Reaktionszeiten von bis zu 5 Millisekunden Grau-zu-Grau via Overdrive. Zu den Anschlüssen zählen USB-C mit 90 Watt Power Delivery und DisplayPort 1.2 Alt Mode, mehrere USB-Ports, HDMI 2.0 sowie zwei 5-Watt-Lautsprecher und ein KVM-Switch für zwei Rechner.
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Der Preis liegt bei 329 US-Dollar mit drei Jahren Garantie, wobei das Gerät auf der HP-Website zunächst noch nicht käuflich war. Als Vergleichsmodell im 34-Zoll-Bereich steht der Lenovo ThinkVision T34WD-4v für 599 Euro mit integrierter Kamera, Gigabit-Ethernet und Umgebungslichtsensor bereit.
Philips adressiert das WQHD-Segment mit dem 27E3C2500 (27 Zoll) und dem 32E3C2500 (31,5 Zoll). Beide Modelle setzen auf VA-Panels mit 1500R-Krümmung, 2560 mal 1440 Pixeln, bis zu 144 Hertz und Adaptive-Sync.
Für das 27-Zoll-Modell wurde ein Marktstart ab Ende Oktober 2026 in Deutschland und Österreich zu 169 Euro avisiert, während die 31,5-Zoll-Variante ab Ende November 2026 für 219 Euro folgen soll.
Integration von Docking-Lösungen
Die Verschmelzung von Monitor und Schreibtisch-Dockingstation prägt auch die oberen Preissegmente. Dell führte Ende Oktober 2026 den UltraSharp U3226QER bei Amazon für rund 979 Euro ein, der technisch dem im Januar 2025 vorgestellten U3225QE entspricht und sich durch ein silbernes Gehäuse unterscheidet.
Beide Modelle nutzen ein 31,5-Zoll-IPS-Black-Panel mit 3840 mal 2160 Pixeln, 120 Hertz und einem Kontrast von 3000:1. Die Konnektivität umfasst Thunderbolt 4, DisplayPort 1.4, HDMI 2.1 sowie 2,5-Gbit-Ethernet und KVM-Funktionen.
Im Segment kompakter Arbeitsplatzstationen bietet HP das Modell Serie 5 Pro 524pm für 399 Euro inklusive 20 Prozent Mehrwertsteuer an. Der 23,8-Zoll-Bildschirm liefert Full HD mit 100 Hertz, IPS-Technologie und 350 nits. Er integriert ein USB-C-Dock mit 100 Watt Power Delivery, eine 5-Megapixel-Popup-Webcam mit Rauschunterdrückung sowie Unterstützung für Daisy-Chaining und fällt in die Energieeffizienzklasse D.

