Okta präsentiert Werkzeuge gegen Schatten-KI in Unternehmen. Sie sollen missbräuchliche Nutzung aufdecken und Sicherheitslücken schließen – ein Thema, das auch in Deutschland vor dem Hintergrund von DSGVO und Compliance-Anforderungen an Brisanz gewonnen hat.
Okta geht gegen Schatten-KI vor
Okta hat eine neue Tool-Suite vorgestellt, die KI-Agenten im Unternehmensumfeld sichtbar macht. Am 12. Februar 2026 kündigte der Identity- und Sicherheitsanbieter die Initiative an, die Verbindungen zwischen KI-Agenten, den genutzten Anwendungen und den Datenquellen abzubilden. So lässt sich nachvollziehen, welche Agenten Zugriff auf sensible Informationen haben und welche Anwendungen sich möglicherweise ohne offizielle Prüfung eingeschlichen haben.
Experten betonen: Traditionelle Sicherheitsgrenzen reichen in einer Welt, in der Agenten autonom arbeiten. Identität wird zum zentralen Kontrollpunkt, da KI-Agenten oft über mehrere Anwendungen hinweg arbeiten und persistente Rechte nutzen. Ziel ist es, potenziell risikoreiche Identitäten zu governen und sowohl genehmigte als auch nicht genehmigte KI-Nutzung sicher zu überwachen.
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Kontext und Konkurrenz: Sicherheit trifft Informationsqualität
Neben der Sicherheitsdimension rückt die Qualität der bereitgestellten Informationen in den Fokus. Eine am 12. Februar 2026 veröffentlichte Studie von Glean, einem führenden Anbieter von Enterprise-Search-Lösungen, vergleicht dessen Ergebnisse mit den Unternehmensmodellen von ChatGPT und Claudes Enterprise-Suche. Das Ergebnis: Nutzer bevorzugen Glean-Rückmeldungen nahezu doppelt so oft wie die der Konkurrenz. Damit wird deutlich, dass kon textspezifisches Verständnis und klare Domänenkenntnisse entscheidend für Unternehmensanwendungen sind.
In Deutschland bleibt die Anforderung hoch, KI-Systeme transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Unternehmen müssen Kontext, Terminologie und interne Strukturen berücksichtigen, um Verlässlichkeit, Audits und Compliance sicherzustellen. Die Entwicklung hin zu einer umfassenden Enterprise-Graph-Struktur – der Vernetzung von Anwendungen, Datenquellen und Prozessen – gilt als zentraler Differenzierungsfaktor im Markt.
Ausblick: Governance trifft auf die agentenbasierte Zukunft
Die Entwicklungen markieren einen Übergang hin zu einer agentenbasierten Arbeitswelt. Ziel ist eine zentrale Intelligenzschicht, die Absichten versteht, Entscheidungen im verifizierten Unternehmenswissen verankert und Handlungen über ERP- und CRM-Systeme koordiniert. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Sicherheit, Auditierbarkeit und eine nahtlose Integration in existierende Prozesse werden entscheidend für den Erfolg der nächsten KI-Investitionen.
Gleichzeitig wächst der Druck, klare Verantwortlichkeiten und robuste Governance-Modelle zu etablieren. Nur so lassen sich Datenzugriffe kontrollieren, Compliance gewährleisten und das Vertrauen in KI-Systeme stärken – damit der nächste Innovationsschub nicht zur Sicherheitslücke wird.





