Oktober 2026: Apple startet Großoffensive mit OLED-iPad und M5-Macs

Apple kündigt für Oktober 2026 eine breite Produktoffensive an. OLED-iPads, leistungsstärkere Macs und der Einstieg in die Hausautomation stehen im Fokus.

Der iPhone-Konzern bereitet einen umfangreichen Hardware-Launch vor – mit OLED-iPad, neuen Macs und einem Einstieg ins Smart Home.

Apple rüstet zum Großangriff. Für Oktober 2026 zeichnet sich ein umfangreicher Hardware-Launch ab, der die Produktpalette des Konzerns grundlegend modernisieren soll. Im Zentrum stehen die Umstellung der iPad-Reihe auf OLED-Technologie, leistungsstärkere Macs mit M5-Chips und der Einstieg in den Markt für intelligente Haussteuerung.

iPad Mini erhält erstmals OLED-Display

Die achte Generation des iPad Mini kommt mit einem OLED-Bildschirm – eine Premiere für das kompakte Tablet. Statt des bisherigen LCD-Panels setzt Apple auf ein 8,4 bis 8,7 Zoll großes LTPS-OLED. Allerdings verzichtet der Konzern auf die ProMotion-Technologie mit 120 Hertz: Das Display bleibt bei 60 Hz.

Im Inneren werkelt entweder der A19 Pro oder A20 Pro-Chip, begleitet von bis zu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Damit will Apple die KI-Fähigkeiten des Geräts deutlich ausbauen. Der Schritt kommt nicht von ungefähr: Der Tablet-Umsatz des Konzerns liegt im laufenden Geschäftsjahr bei umgerechnet rund 27 Milliarden Euro.

Nach dem iPad Mini folgen weitere Updates: Das Einsteiger-iPad (iPad 12) bekommt im ersten Quartal 2027 einen schnelleren Prozessor, bleibt aber beim LCD-Display. Neue iPad Air und iPad Pro Modelle sowie ein Apple Pencil mit wechselbarem Akku sind für das Frühjahr 2027 geplant.

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M5-Chips und ein „MacBook Ultra“

Parallel zu den Tablets bringt Apple neue Macs an den Start. Ein besonderes Highlight: das „MacBook Ultra“ mit M5 Pro und M5 Max Chips. Es könnte erstmals ein OLED-Display und einen Touchscreen bieten. Ebenfalls neu: ein überarbeiteter Mac Mini mit M5 und M5 Pro sowie ein aktualisiertes Mac Studio ab rund 4.800 Euro.

Doch die Chip-Entwicklung geht weiter. Der kommende M6-Prozessor soll eine Speicherbandbreite von bis zu 200 GB/s erreichen – ein deutlicher Sprung gegenüber den 153 GB/s der Vorgängergeneration. Bis zu 12 GPU-Kerne sind ebenfalls im Gespräch. Allerdings bremst eine globale DRAM-Krise die Produktion: Apple hat die Fertigungsziele für bestimmte MacBook-Modelle um fast 40 Prozent reduziert, da Zulieferer KI-Chips bevorzugen.

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iPhone 18 Pro: Variable Blende und 2nm-Chips

Während der Oktober den Tablets und Macs gehört, sickern bereits Details zum iPhone 18 durch. Ein Datenleck bei Tata Electronics vom 22. Juni 2026 enthüllte Komponentenpläne für das iPhone 18 Pro Max. Demnach kommt erstmals ein Sony IMX905 Hauptsensor mit variabler Blende zum Einsatz.

Die neuen 2nm-Chips verlangen nach besserer Kühlung: Apple hat die Bestellungen für Dampfkammer-Kühlsysteme erhöht. Ein besonderes Modell könnte das faltbare „iPhone Ultra“ sein – mit einer Produktionszielmarke von rund zehn Millionen Geräten.

Smart Home: Apple plant Kommandozentrale

Im Bereich Smart Home zeichnet sich Apples bislang größter Vorstoß ab. Ein „Command Center“ oder Home Hub mit 7 bis 8 Zoll großem Display soll das Zuhause vernetzen. Ein neues Betriebssystem für die Haussteuerung ist ebenfalls in Entwicklung.

Weitere Ankündigungen für Oktober: eine aktualisierte Apple TV 4K mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sowie ein HomePod Mini der zweiten Generation mit S10-Chip. Apple rüstet also nicht nur auf, sondern baut sein Ökosystem gezielt aus.