OLED-MacBook-Pro: Apple plant ein dünneres und deutlich leichteres Gehäuse

Berichte nennen Tandem-OLED, Touchscreen und M5-Pro-Chips; Marktstart und Preise der überarbeiteten MacBook-Pro-Modelle sind noch offen.

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Berichten zufolge plant Apple für seine kommenden MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Bildschirm eine grundlegende Überarbeitung des Gehäuses. Das neue Design soll spürbar dünner ausfallen und ein deutlich geringeres Gewicht als bisherige Modellreihen aufweisen.

Laut aktuellen Prognosen des Marktforschungsunternehmens Omdia zeichnen sich zudem leicht veränderte Displaydiagonalen von 14,3 und 16,3 Zoll ab, verglichen mit den bisherigen Maßen von 14,2 und 16,2 Zoll.

Schlankeres Gehäuse durch veränderte Komponenten

Wie Bloomberg-Reporter Mark Gurman in einem Bericht vom 6. Oktober 2026 darlegte, soll die spürbare Gewichtsreduzierung durch miniaturisierte sowie neu angeordnete Bauteile im Inneren des Geräts realisiert werden. Ein konkretes Zielgewicht für die neuen Modelle nannte er dabei nicht.

Ein solches Redesign wäre die erste umfassende Neugestaltung des MacBook-Pro-Gehäuses seit dem Jahr 2021. Bislang wiegt das aktuelle 14-Zoll-MacBook Pro mit M5-Chip 1,55 Kilogramm, während die Varianten mit Pro- und Max-Ausstattung bei rund 1,6 Kilogramm beziehungsweise 3,4 Pfund liegen. Das 16-Zoll-Modell mit Pro- oder Max-Prozessor bringt 2,15 Kilogramm auf die Waage und wiegt laut Berichten bis zu 4,8 lb respektive 4,7 Pfund.

Zum Vergleich: Das aktuelle 14-Zoll-M5-Gerät setzt auf einen 14,2-Zoll-Mini-LED-Bildschirm mit 3024×1964 Pixeln und 120 Hertz. Ob im Zuge der kompakteren Bauform Anschlüsse entfallen oder angepasst werden, bleibt vorerst offen.

Tandem-OLED, Touchscreen und Systemanpassungen

Neben dem flacheren Gehäuse stehen die Displays im Mittelpunkt der Neuerungen. Erwartet werden Geräte mit Tandem-OLED-Technologie, Touch-Funktionalität und einer Dynamic Island anstelle der bisherigen Bildschirmaussparung. Analyst Ming-Chi Kuo berichtete am 6. Oktober 2026, dass Apple dabei auf On-Cell-Touch setzen wolle.

Die Touch-Bedienung soll herkömmliche Eingaben über Tastatur und Trackpad nicht ersetzen, sondern ergänzen. Geplant sei, dass macOS Gesten wie vergrößerte Bedienelemente, Pinch-to-Zoom und ein beschleunigtes Scrollen unterstützt. Hinweise darauf liefert unter anderem die dritte Entwickler-Beta von macOS 27.2: Das System bringt eine neue Vergrößerungsanimation beim Gedrückthalten von Dock-Symbolen sowie weitere Touch-Gesten mit.

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Prozessoren, Mobilfunk und Markteinschätzung

Im Inneren der Mobilrechner werden die Prozessoren M5 Pro und M5 Max erwartet. Chips der Reihe M6 Pro oder M6 Max gelten laut Berichten als unwahrscheinlich; der reguläre M6-Chip soll lediglich als Basisvariante erscheinen, während künftige M7 Pro- und Max-Generationen vor allem auf KI-Leistung abzielen. Zudem kursieren Gerüchte über eine integrierte Mobilfunkanbindung über Apples C1X- oder C2-Modem.

Branchenbeobachter halten es für möglich, dass Apple die neuen Ausführungen oberhalb der regulären Pro-Reihe positioniert und zu höheren Preisen anbietet. In diesem Zusammenhang wird auch die unbestätigte Modellbezeichnung „MacBook Ultra“ diskutiert. Genaue Preise stehen noch nicht fest.

Zum Vergleich liegen aktuelle Einstiegspreise in Kanada bei CA$2.399 für das 14-Zoll-M5, CA$2.999 für das 14-Zoll-M5 Pro und CA$4.999 für das 14-Zoll-M5 Max. Für die 16-Zoll-Varianten liegen die Einstiegspreise derzeit bei CA$3.599 für den M5 Pro und CA$5.399 für den M5 Max. Angaben zur Verfügbarkeit und Preisen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind unbestätigt.

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Mit einem Marktstart wird für Oktober oder November 2026 gerechnet. Eine Präsentation auf dem Apple-Event am 13. Oktober 2026 gilt als ausgeschlossen, da sich dieser Termin auf Smart-Home-Produkte konzentrieren soll.

Parallel bereitet Apple Berichten zufolge für Ende Oktober bis November 2026 zudem ein neues OLED-iPad-mini mit der unveränderten Bildschirmdiagonale von 8,3 Zoll vor. Weder die Produkte noch die Veröffentlichungstermine wurden von Apple bisher offiziell bestätigt.