OLED-MacBook Pro: Apple plant M5-Ultra-Modell noch 2026

Apple verfolgt das vollständig faltbare MacBook Pro nicht weiter. Ein OLED-Modell könnte noch 2026 erscheinen, doch technische Zweifel bleiben.

Apple hat laut einem Bericht des Marktforschungsunternehmens Omdia seine Pläne für ein MacBook Pro mit vollständig faltbarem Bildschirm verworfen. Wie appleinsider.com in einem Bericht vom 3. September 2026 schreibt, soll das Unternehmen das Konzept eines All-Screen-Falt-Notebooks aufgegeben haben. Stattdessen zeichnet sich einem OLED-MacBook-Pro-Modell der Weg in Richtung Marktreife ab.

OLED-MacBook Pro noch 2026 erwartet

Omdia geht laut dem Bericht davon aus, dass ein OLED-MacBook Pro noch vor Ende 2026 auf den Markt kommen könnte. Als Antrieb kommt der Einschätzung zufolge höchstwahrscheinlich ein M5-Ultra-Chip zum Einsatz. Zusätzlich soll es ein Bridge-Produkt geben: ein 13,8-Zoll-OLED-MacBook, das laut Omdia für 2029 erwartet wird und offenbar als Übergangslösung zwischen bisherigen Displaytechnologien und einer künftigen faltbaren Generation dienen soll.

Hinweise auf die Vorbereitung solcher Modelle liefert auch die Software-Seite: In einer macOS-Beta mit dem internen Namen „Golden Gate“ wirken Liquid-Glass-Designelemente auf OLED-HDR-Displays deutlich glasiger, wie macrumors.com in einem Bericht vom 1. September 2026 feststellte. Das wird als Indiz dafür gedeutet, dass Apple OLED-MacBook-Pro- beziehungsweise -Ultra-Modelle vorbereitet, deren Marktstart bis Anfang 2027 erwartet wird.

M5 Ultra bereits im Mac Studio im Einsatz

Der M5-Ultra-Chip, der im OLED-MacBook Pro zum Einsatz kommen könnte, wurde von Apple im August 2026 bereits im Mac Studio angekündigt. Die Ausstattung reicht bis zu einer 36-Core-CPU, einer 80-Core-GPU und 512 GB Unified Memory.

Laut einem Bericht von substack.com vom 2. September 2026 bietet der M5 Ultra eine vierfache KI-Leistung gegenüber dem M3 Ultra sowie eine Speicherbandbreite von 1,2 TB/s. Ein voll ausgestatteter Mac Studio mit diesem Chip kostet demnach rund 10.700 US-Dollar.

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Auf der Fertigungsseite zeigt sich laut Digitimes eine ungewöhnliche Entwicklung: Mit dem Mac mini, der laut einem Bericht vom 2. September 2026 den ersten 2-Nanometer-Chip M6 enthält, und dem Mac Studio mit dem aus vier Dies bestehenden M5 Ultra habe Apple die bislang übliche Kopplung von Fertigungsprozessgröße und Chip-Leistungsklasse aufgebrochen.

Zweifel an technischer Machbarkeit

Nicht alle Beobachter halten den Einsatz des M5 Ultra in einem MacBook Pro für realistisch. Skeptische Stimmen verweisen laut appleinsider.com auf Bedenken hinsichtlich Stromverbrauch und Wärmeentwicklung, die ein Chip dieser Leistungsklasse in einem Notebook-Gehäuse mit sich bringen würde. Der M5 Ultra wurde bislang ausschließlich für den deutlich größeren und besser gekühlten Mac Studio vorgestellt.

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Zudem weist appleinsider.com darauf hin, dass die Oracle-Bilanz von Omdia bei früheren Apple-Vorhersagen nicht durchgehend stark ausgefallen sei. Ob sich die aktuellen Einschätzungen zum OLED-MacBook Pro und zum geplanten 13,8-Zoll-Bridge-Modell bestätigen, bleibt damit vorerst offen.

Klar scheint lediglich, dass Apple seine bisherigen Pläne für ein vollständig faltbares MacBook Pro nicht weiterverfolgt und sich stattdessen auf OLED-Displaytechnologie als nächsten Entwicklungsschritt konzentriert.