HP hat am Wochenende das neue OmniBook 3 (Modellnummer 14-hz0488nr) offiziell eingeführt. Das Notebook basiert auf der ARM-Architektur von Qualcomm und soll durch eine Kombination aus hoher Energieeffizienz und einem wettbewerbsfähigen Preispunkt Marktanteile im Segment der kompakten Laptops gewinnen.
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 599,99 US-Dollar positioniert der Hersteller das Gerät als preiswerte Alternative zu etablierten Konkurrenzprodukten.
Technische Ausstattung und Effizienz im Fokus
Das OmniBook 3 wird von einem Snapdragon X X1-26-100 Prozessor angetrieben. Die Recheneinheit verfügt über acht Kerne mit einer Taktrate von 3,0 GHz. Für Aufgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz ist eine NPU integriert, die laut technischen Spezifikationen eine Leistung von 45 TOPS erbringt. In der Basisversion ist das System mit 8 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher sowie einer 256 GB fassenden SSD ausgestattet.
Ein zentrales Merkmal des 14-Zoll-Modells ist das OLED-Display. Dieses bietet eine Auflösung von 1920×1200 Pixeln und eine Helligkeit von 300 Nits. Nach Herstellerangaben wird der DCI-P3-Farbraum zu 100 Prozent abgedeckt. Die Energieversorgung übernimmt ein 60-Wh-Akku.
HP bewirbt für diese Konfiguration eine außergewöhnlich lange Akkulaufzeit von bis zu 40 Stunden, wobei in offiziellen Marketingunterlagen teilweise sogar ein Wert von bis zu 41 Stunden und 45 Minuten genannt wird. Zum Lieferumfang gehört ein 65-W-GaN-Ladegerät.
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Preisgestaltung und Wettbewerbsumfeld
Zum Marktstart ist das OmniBook 3 bereits bei großen US-amerikanischen Einzelhändlern erhältlich. Während die unverbindliche Preisempfehlung bei 599,99 US-Dollar liegt – ein Preis, der unter anderem bei Amazon aufgerufen wird –, startete der Händler Best Buy mit einem Aktionspreis von 499,99 US-Dollar. Dieser Rabatt ist laut vorliegenden Informationen bis zum 24. August 2026 befristet.
Mit dieser Preisstrategie unterbietet HP das MacBook Neo, welches mit einem Startpreis von 699 US-Dollar geführt wird, um 100 bis 200 US-Dollar. Branchenanalysten sehen darin einen Versuch, ARM-basierte Windows-Laptops einer breiteren Käuferschicht zugänglich zu machen, die bisher vor den oft höheren Einstiegspreisen dieser Technologie zurückgeschreckt ist.
Größere Display-Variante mit IPS-Technologie
Neben der 14-Zoll-OLED-Variante wurden auch Details zu einer größeren Ausführung bekannt. Das OmniBook 3 16 setzt auf ein 16-Zoll-IPS-Display, das ebenfalls mit 1920×1200 Pixeln auflöst und eine Helligkeit von 300 Nits erreicht. Dieses Modell verfügt mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer 512 GB SSD über eine umfangreichere Speicherausstattung.
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Trotz eines größeren 68-Wh-Akkus weicht die Laufzeit der 16-Zoll-Version deutlich von den Werten des kleineren Modells ab. In ersten Tests erreichte diese Konfiguration eine Akkulaufzeit von etwa 12 Stunden.
Der Preis für das OmniBook 3 16 wird mit rund 520 US-Dollar angegeben, womit es sich trotz des größeren Bildschirms und mehr Speichers preislich ähnlich attraktiv wie die 14-Zoll-Basisversion positioniert. Das Gerät wird im Ausland bereits vertrieben; Informationen zu einer Markteinführung und Preisgestaltung in Europa liegen für die neuen OmniBook-Modelle derzeit noch nicht vor.

