OmniBook Ultra 14: HP setzt auf OLED und 120-Hertz-Display

HP präsentiert das OmniBook Ultra 14 mit OLED-Bildschirm und wahlweise Intel- oder Qualcomm-Chip. Erste Tests zeigen Stärken und Schwächen.

Die im Juni 2026 vorgestellte Neuauflage kommt mit einem komplett überarbeiteten Design, hochwertigem OLED-Bildschirm und wahlweise Intel- oder Qualcomm-Prozessoren. Was kann die neue Generation?

Technische Neuerungen im Detail

Das Gehäuse des OmniBook Ultra 14 besteht aus hochwertigen Materialien und bringt je nach Ausstattung rund 1,28 Kilogramm auf die Waage. Herzstück des Updates ist das 14-Zoll-OLED-Display mit einer Auflösung von 2880×1800 Pixeln und einer flüssigen 120-Hertz-Bildwiederholrate – ein deutlicher Schritt nach oben für die Serie.

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Bei den Prozessoren setzt HP auf die neueste Generation: Der Intel Core Ultra X9 388H basiert auf der Panther-Lake-Architektur und wird von der integrierten Intel Arc B390 Grafikeinheit begleitet. Alternativ steht eine Version mit dem Snapdragon X2 Elite von Qualcomm zur Wahl. Bis zu 64 Gigabyte LPDDR5x Arbeitsspeicher und SSDs mit bis zu zwei Terabyte Speicherplatz runden die Ausstattung ab. Der Akku des Intel-Modells fasst 70 Wattstunden, geladen wird über ein kompaktes 65-Watt-GaN-Netzteil.

KI-Strategie und Preispolitik

Der Launch ist Teil einer größeren Offensive: HP treibt die Integration von Künstlicher Intelligenz in seine gesamte Produktpalette voran. Bereits auf der CES im Januar hatte der Hersteller die EliteBook X G2 Serie vorgestellt, die auf Qualcomm Snapdragon X2, Intel Core Ultra Series 3 und AMD Ryzen AI 9 HX Pro setzt.

Die Preisgestaltung des OmniBook Ultra 14 bewegt sich im Premium-Segment. Die Spitzenkonfiguration mit Core Ultra X9 liegt bei umgerechnet rund 2.600 Euro. Günstigere Versionen mit Core Ultra 7 Prozessor sollen zwischen 1.200 und 1.700 Euro kosten. In Südostasien präsentierte HP Malaysia das neue KI-Notebook auf der Elevate 2026 Veranstaltung am 12. Juni – dort liegen die Preise für High-End-Geräte bei umgerechnet etwa 2.000 Euro.

Stärken und Schwächen im Test

Erste Tests vom 13. Juni 2026 bescheinigen dem OmniBook Ultra 14 eine gelungene Neugestaltung. Das haptische Touchpad und der hochauflösende Bildschirm erhielten viel Lob. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte: Die CPU-Leistung erreicht in manchen Szenarien nicht die Spitzenwerte der Konkurrenz. Zudem berichten Tester von hörbaren Lüftergeräuschen unter Last und einer Tastatur, die sich weniger präzise anfühlt als bei früheren Profi-Modellen.

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Ausblick: Was HP noch plant

Für die zweite Jahreshälfte 2026 kündigte HP weitere Neuerungen an. Eine neue Kategorie von Entwickler-PCs mit NVIDIA RTX Spark Technologie soll das OmniBook Ultra 16 und das OmniBook X 14 erreichen. Zudem plant der Hersteller den OmniDesk Mini – den ersten Mini-KI-PC mit Thunderbolt Share – sowie den AMD-betriebenen Z2 Mini G1a.

Während HP aufs Tempo drückt, kämpfen andere Hersteller mit Lieferengpässen. Framework etwa meldet Verzögerungen für seine neuen 13-Zoll-Profimodelle – die Auslieferung beginnt nun erst Ende Juli bis August 2026 aufgrund von Komponentenproblemen. Acer hingegen brachte am 11. Juni den TravelMate P6 14 AI auf den Markt, ein Ultrabook unter einem Kilogramm mit Intel Core Ultra Series 3.