Samsung weitet das Beta-Programm für One UI 9.0 auf Basis von Android 17 auf eine wachsende Zahl von Geräten aus. Während eine öffentliche Beta bislang nur der Galaxy-S26-Serie vorbehalten ist – mit mittlerweile sieben von acht geplanten Builds in sechs Ländern –, laufen intern bereits Tests für zahlreiche weitere Modelle. Offiziell als kommende Geräte für One UI 9.0 gelten zudem das Galaxy Z Fold 8 und das Z Flip 8.
Beta-Programm mit breiter Gerätepalette
Das öffentliche Beta-Programm von One UI 9.0 umfasst inzwischen die Galaxy-S25-Serie, das S24, die S23-Serie, die Z Fold/Flip-Modelle 7 und 6 sowie die Mittelklassegeräte A57, A56 und A36. Die Modelle A35 und A55 sollen folgen.
Parallel dazu laufen interne Tests für ein noch größeres Spektrum – von der S25-Serie bis zum S23, von Z Fold 7 bis Flip 5, über die A-Serie (A18 bis A24), die M-Serie (M47 bis M15) und F-Serie (F70 Pro bis F34) bis hin zu den Tablets der Tab-S11- und S6-Lite-Reihe.
Konkret ist die Expansion in mehreren Schritten erfolgt: Am 1. September erhielten die S25-Serie sowie Z Fold7/Flip7 Zugang zur Beta, am 2. September folgten S24-Serie sowie Z Fold6/Flip6, und am 3. September kamen S23-Serie, A56/A57 sowie das S24 FE hinzu. Mit dem Update wurde unter anderem eine AirDrop-kompatible Version von Quick Share eingeführt. Die Anmeldung erfolgt über die Samsung-Members-App.
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Für das Galaxy A56 startete die One-UI-9-Beta zunächst ausschließlich für Samsung-Members-Nutzer in Südkorea, US- und UK-Versionen sollen folgen. Neu sind dabei ein anpassbares Quick Panel, eine Notizen-App mit Funktion zur Text-Redaktion, ein blauer Indikator bei Standortzugriff sowie verbesserte Bedienungshilfen.
Auch für das Galaxy A36 in Indien (2,3 GB) sowie erneut für das S24 FE in Indien und Korea (3,4 GB) ist die Beta verfügbar. Zusätzlich profitieren die Galaxy Watch 7 und die Watch Ultra von einer Beta auf Basis von Wear OS 7 mit rund 2 GB Umfang und neuen Gesundheitsfunktionen.
Für das Galaxy A35 wird die Beta laut vorliegender Firmware auf Samsungs Servern und einer neu eingerichteten Beta-Sektion im Community-Forum vorbereitet, ein Starttermin steht noch nicht fest.
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Inhaltlich soll One UI 9.0 vor allem bei Anpassungsmöglichkeiten, Barrierefreiheit, Komfort und Produktivität ansetzen und laut Samsung mehr Geräte einbeziehen als die Vorgängerversionen One UI 8.0 und 8.5. Der stabile Rollout wird nach dem Summer Unpacked erwartet.
Unabhängig vom Beta-Programm hat Samsung zudem einzelne Sicherheitsupdates ausgeliefert: Das Galaxy S26 FE erhielt mit der Firmware S741NKSU1AZHD sein erstes Update mit dem August-2026-Sicherheitspatch, der laut Angaben 56 Probleme behebt, zunächst in Südkorea.
Das Galaxy S23 FE bekam mit der 273,99 MB großen Firmware S711BXXSIGZH9 ebenfalls den August-Patch mit Behebung von 56 Sicherheitsproblemen, verfügbar in Asien und Europa – allerdings ohne Zugang zur One-UI-9.0-Beta.
Die Galaxy-S26-Serie erhielt ein 1.215 MB großes Update mit One UI 9.0 und demselben Sicherheitspatch, das Funktionen wie eine anpassbare Suchleiste, AI Now Brief, Call Brief und My Fan Cam mitbringt.
Nothing plant mehrstufigen Rollout von OS 5.0
Auch der Hersteller Nothing treibt seine Software-Roadmap voran. Die Beta von Nothing OS 5.0 auf Basis von Android 17 startete für das Phone (3) am 26. August, die stabile Version soll Mitte Oktober folgen.
Danach ist ein gestaffelter Rollout für weitere Modelle vorgesehen: Das Phone (4a) Pro soll Anfang November folgen, das Phone (2a) Mitte November, das Phone (3a) Lite Ende Dezember und das Phone (4b) Mitte Januar 2027. Von der Aktualisierung ausgeschlossen bleiben das Phone (1), das Phone (2) sowie das CMF Phone 1. Laut Nothing zählen zu den berechtigten Geräten für den Stable-Rollout das Phone 3, 4a, 4b, die 3a-Serie, die 2a-Serie sowie das CMF Phone 2 Pro.
Für die Folgeversion Nothing OS 5.1 ist eine Funktion zur Neubelegung der sogenannten Essential-Taste geplant. Eine weitere Version, OS 6.0, befindet sich bereits in Entwicklung und soll 2027 erscheinen – Phone 1 und Phone 2 werden jedoch weder OS 5.1 noch OS 6.0 erhalten.
Nothings Software-Chef, der die Position seit Januar 2026 innehat, erklärte, OS 5.0 konzentriere sich auf Verbesserungen der Nutzererfahrung, neue Sperrbildschirm-Uhren sowie sogenannte Essential Notifications über die Glyph-App. Diese Ausrichtung auf Kernfunktionen statt große strukturelle Umbrüche dürfte den weiteren Rollout bis Anfang 2027 prägen.

