One UI 9: AI Network Guard sperrt den Internetzugriff einzelner Apps

Samsung-Geräte bieten Einstellungen für Funkstandards, Datenverbrauch und WLAN-Diagnosen; der breite Start von AI Network Guard bleibt offen.

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Auf mobilen Endgeräten von Samsung lässt sich der genutzte Mobilfunkstandard über die Systemeinstellungen bedarfsgerecht festlegen. Wie Anleitungen zur Konfiguration verdeutlichen, können Nutzer zwischen verschiedenen Generationen von 2G bis 5G wählen, um Verbindungsstabilität und Energieverbrauch zu steuern oder bestehende Netzwerkprobleme zu beheben.

Konfiguration der Mobilfunkstandards und Fehlerbehebung

Die Auswahl des bevorzugten Funkstandards erfolgt auf Samsung-Geräten über den Pfad der Einstellungen unter dem Menüpunkt für Verbindungen und Mobilfunknetze. Dort steht das Menü für den Netzwerkmodus bereit. Zur Auswahl stehen typischerweise die Kombinationen 5G/4G/3G/2G im automatischen Wechsel, 4G/3G/2G automatisch, 3G/2G automatisch sowie die Beschränkung auf reines 2G.

Die manuelle Anpassung kann in der Praxis funktionale Vorteile bieten: Bei einem schwachen Empfangssignal erweist sich eine Umstellung auf 3G mitunter als stabiler, während die Beschränkung auf 2G den Akku schont.

Treten beim Verbindungsaufbau oder beim Wechsel des Modus Fehler auf, empfehlen einschlägige Leitfäden als erste Schritte das Prüfen des Flugmodus, einen Geräteneustart sowie im weiteren Verlauf das Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen.

Kontrolle des Datenvolumens und Grenzwerte

Neben dem eigentlichen Funkstandard bieten die Verbindungseinstellungen Möglichkeiten zur Überwachung des mobilen Datenverkehrs. Über die Einstellungen gelangen Nutzer im Bereich der Datennutzung zu den Optionen für den Abrechnungszyklus und Datenwarnungen.

Dort lässt sich beispielsweise bei einem Monatstarif von 4GB eine Warnung bei Erreichen von 2GB sowie ein festes Datenlimit bei 3GB einrichten. Wird dieses Limit erreicht, schaltet das Galaxy-Gerät die mobilen Daten automatisch ab.

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Nutzer können zudem den Starttag des Abrechnungszeitraums festlegen, etwa auf den 15. eines Monats. Bis zur genauen Anzeige im System kann es laut Samsung bis zu einem Monat dauern. Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass die geräteeigenen Verbrauchszahlen als Schätzungen zu verstehen sind und die tatsächlichen Werte des jeweiligen Mobilfunkanbieters davon abweichen können.

Erweiterte Optionen in One UI

In den Benutzeroberflächen von Samsung existieren darüber hinaus tiefere Diagnose- und Verwaltungsoptionen. Seit One UI 5 lässt sich über die WLAN-Einstellungen, das Menü für intelligentes Wi-Fi und ein fünf- bis zehnmaliges Tippen auf die Firmware-Version der Entwicklungsbereich der Connectivity Labs freischalten. Dieser liefert wöchentliche Netzwerkstatistiken und eine Prüfung des heimischen Funknetzwerks. Über die dortigen Entwickleroptionen kann auch das Intervall für WLAN-Suchläufe angepasst werden, was die Akkulaufzeit verlängern kann.

In One UI 9 wird zudem die noch versteckte Funktion AI Network Guard bereitgestellt, die sich über ein siebenmaliges Antippen der Versionsnummer im selben Menübereich und die Einrichtung einer Schutz-PIN aktivieren lässt.

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Die Funktion ermöglicht es, den Internetzugriff für einzelne Anwendungen gezielt zu sperren, und eignet sich als Werbeblocker, für die Kindersicherung oder für zeitgesteuerte Offline-Phasen. Ob und wann die Funktion breitflächig ausgerollt wird, ist bislang unklar.

Für sehr lange Telefonate verweisen Anleitungen ergänzend auf Funktionen wie WLAN-Anrufe und die Anruffortführung bei stabiler Internetverbindung sowie einem voll geladenen Akku, dessen Laufzeit je nach Nutzung mit 12 bis 14 Stunden angegeben wird.