One UI 9: Samsung spaltet Galaxy-Nutzer in Update-Klassen

Samsungs One UI 9 bringt neue Funktionen, aber ältere Galaxy-Geräte bleiben bei Android 16. Die Update-Politik sorgt für Verunsicherung.

Samsung bringt mit One UI 9 auf Basis von Android 17 zahlreiche Neuerungen auf seine Flaggschiffe – doch nicht alle Galaxy-Besitzer profitieren gleichermaßen. Berichte analysieren derzeit die Fragmentierung der Software-Ausrollung: Während neue Topmodelle die aktuelle Systemversion erhalten, bleiben ältere Geräte auf früheren Android-Versionen zurück.

Wer bekommt das Update – und wer nicht

One UI 9 wird laut webpronews.com auf der S26-Serie sowie den aktuellen Foldables ausgeliefert. Ältere Geräte wie die S22-Serie, das S21 FE, die Z Fold/Flip 4-Reihe, das Tab S8 sowie die A/M/F-Modelle aus dem Jahr 2022 enden dagegen bei Android 16, entsprechend der für diese Geräte vorgesehenen vierjährigen Update-Unterstützung.

Im Vergleich dazu erhalten die S24+-Modelle eine Update-Zusage über sieben Jahre, was den Unterschied in der Update-Politik je nach Geräteklasse verdeutlicht.

Die One UI 9 (Android 17) Beta läuft nach Angaben von techrepublic.com bereits seit Mai 2026 auf der S26-Serie. Für die S22-Serie, das S21 FE, die Z Fold/Flip 4-Modelle sowie die Tab-S8-Familie zeichnet sich ab, dass sie den Upgrade-Zug verpassen werden. Eine offizielle Liste nicht mehr berechtigter Geräte gibt es laut techrepublic.com bislang jedoch nicht, was bei Nutzern älterer Modelle für Unsicherheit sorgt.

Neue Funktionen exklusiv für aktuelle Foldables

Wer mit den neuesten Geräten unterwegs ist, kann sich über deutliche Funktionserweiterungen freuen. One UI 9 führt laut 9to5google.com das Menü „Warranty and care“ in den Einstellungen ein, das Garantiezeiträume, Ablaufdaten und die Berechtigung für Samsung Care+ für Galaxy-Geräte anzeigt. Zusätzlich unterstützt Bixby bei der Diagnose und Fehlerbehebung.

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Laut phonearena.com ist dieses Menü vorerst exklusiv den neuesten Foldables Z Fold 8, Z Flip 8 und Z Fold 8 Ultra vorbehalten. Wie gsmarena.com berichtet, umfasst das „Warranty and care“-Menü auf diesen Geräten neben der Garantieverfolgung auch Diagnosefunktionen für Akku, Ladevorgang, Sensoren, Touch-Bedienung und Konnektivität sowie eine Bixby-Anbindung, die Reparaturbuchungen und Kostenschätzungen ermöglicht.

Auch bei visuellen Funktionen zeigt sich die Kluft zwischen Gerätegenerationen: androidheadlines.com berichtet, dass One UI 9 Motion-Photo-Hintergrundbilder für Galaxy Z Flip 8, Z Fold 8 und Z Fold 8 Ultra hinzufügt – auf der S26-Serie, die sich noch in der Beta-Phase befindet, steht diese Funktion bislang nicht zur Verfügung.

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Sicherheitsmerkmal und Beta-Fortschritt

Ein sicherheitsrelevantes Detail betrifft alle Nutzer von One UI 9 gleichermaßen: Nach 13 fehlgeschlagenen Entsperrversuchen erzwingt das System einen Werksreset des Geräts.

Beim Beta-Programm für die S26-Serie macht Samsung unterdessen Fortschritte. Laut potholeping.com wurde die Beta 2 von One UI 9 mit dem Juni-2026-Sicherheitspatch veröffentlicht, rund zwei Wochen nach der ersten Beta-Version. Sie behebt unter anderem Probleme bei der Routine-App und der Sperrbildschirm-Uhr. Verfügbar ist diese Beta-Version bislang in Großbritannien und Südkorea; eine Ausweitung auf die USA, Deutschland, Indien und Polen ist geplant.

Für Besitzer älterer Galaxy-Modelle bleibt damit vorerst offen, ob und in welchem Umfang sie von den neuen Funktionen profitieren werden – die fehlende offizielle Übersicht zu ausgeschlossenen Geräten dürfte die Unsicherheit in den kommenden Wochen weiter befeuern.