Der Markt für Smartphone-Zubehör richtet sich zunehmend auf anspruchsvolle Gaming-Szenarien aus. Im Zuge der Einführung des Flaggschiff-Smartphones OnePlus 16 hat der Hersteller OnePlus mit der Magnetic Ice Card Mini einen kompakten externen Kühler vorgestellt, der thermische Drosselung bei rechenintensiven Anwendungen verhindern soll. Berichte vom 12. Oktober 2026 beleuchten die technischen Details und die Funktionsweise des magnetischen Zubehörs.
Kompakte Bauweise und thermische Architektur
Die Magnetic Ice Card Mini setzt auf einen thermoelektrischen Kühlchip (TEC) in Kombination mit einem integrierten Lüfter. Mit Abmessungen von 70 mal 53,4 mal 12,3 Millimetern und einer Dicke von 9,7 Millimetern fällt das Zubehör kleiner aus als eine Standard-Kreditkarte. Das Gehäuse besteht aus einer Kombination von Polycarbonat und einer Aluminiumlegierung und ist ausschließlich in der Farbvariante Silver Wing Grey erhältlich.
Mit einem Gewicht von 50 Gramm ist das Modell spürbar leichter als das Vorgängermodell, der Magnetic Ice Cooling Clip, der 68 Gramm auf die Waage brachte. Für den Halt am Endgerät sorgt eine Magnetkraft von rund 10 Newton.
Neben der direkten Befestigung an kompatiblen Gehäusen liegt dem Lieferumfang eine zusätzliche Magnetplatte bei, wodurch der Kühler sowohl mit Android-Geräten als auch mit iPhones genutzt werden kann. Bei OnePlus- und Oppo-Smartphones erfolgt die Systemintegration und Steuerung direkt über die Benutzeroberfläche ColorOS.
Energiebedarf, Steuerung und Betriebsdauer
Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-C-Anschluss direkt über das angeschlossene Mobiltelefon, sodass keine separate externe Stromquelle zwingend erforderlich ist. Die Leistungsaufnahme liegt bei maximal 5 Volt und 0,7 Ampere, was einer Leistungsaufnahme von rund 3,5 Watt entspricht.
Wer sein Smartphone beim Gaming länger auf Höchstleistung halten will, stößt schnell an thermische Grenzen. Ein kompakter magnetischer Kühler mit 3,5 Watt Leistungsaufnahme kann hier ansetzen — doch wie lange hält der Akku das durch? Unser kostenloser Leitfaden zeigt Ihnen die Rechenwege und eine Checkliste für die Praxis. Jetzt kostenlosen Kühler-Leitfaden anfordern
Für den Betrieb stehen zwei Leistungsstufen zur Verfügung:
– Ein niedriger Modus mit einer Geräuschentwicklung von rund 25 Dezibel, signalisiert durch ein grünes Licht.
– Ein hoher Modus mit etwa 35 Dezibel Lautstärke und blauer Beleuchtung.
– Ein rot blinkendes Licht weist auf Betriebsstörungen oder Fehler hin.
Angaben von OnePlus zufolge ermöglicht eine externe Powerbank mit 10.000 mAh eine Betriebsdauer von bis zu 8 Stunden auf der höchsten Kühlstufe. Bei einer direkten Speisung aus dem Smartphone-Akku schlagen sich die 3,5 Watt spürbar nieder: Berechnungen zeigen, dass ein Akku mit 5.000 mAh (etwa 19 Wattstunden) rund 18 Prozent seiner Kapazität pro Stunde für den Betrieb des Kühlers aufwendet. Bei einer Akkugröße von 9.000 mAh (rund 35 Wattstunden) liegt der rechnerische Verlust bei etwa 10 Prozent pro Stunde.
Zubehör-Ökosystem und Markteinführung
Der Lieferumfang umfasst neben dem eigentlichen Kühlelement ein Ladekabel, ein Lanyard, die genannte Magnetplatte, eine Hilfsfolie sowie ein Handbuch. Neben dem Kühler umfasst das ergänzende Zubehörportfolio des Herstellers auch die 67W SuperVOOC Pocket Power Bank. Innerhalb von rund 18 Monaten hat OnePlus damit mindestens vier verschiedene Kühllösungen angekündigt.
Viele Kühler-Lösungen ziehen ihren Strom direkt aus dem Smartphone — und fressen so genau die Kapazität, die Sie eigentlich zum Spielen brauchen. Eine externe Powerbank mit 10.000 mAh kann hier Abhilfe schaffen. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, fassen wir in einem kostenlosen Leitfaden zusammen. Powerbank-Kaufberatung jetzt sichern
Preislich ist die Magnetic Ice Card Mini in chinesischen Onlineshops für 199 CNY (umgerechnet ca. 30 US-Dollar) gelistet; über die Plattform JD.com wird das Modell im Bundle für 169 CNY angeboten. Bislang beschränkt sich der Vertrieb auf den Heimatmarkt des Herstellers.
Pläne für einen globalen Verkaufsstart oder eine Einführung in Indien sind bislang nicht bestätigt, wenngleich die Konzernschwester Oppo vergleichbare Kühler bereits in Märkten wie Indien und Singapur anbietet.

