OnePlus wechselt weltweit: ColorOS 17 ersetzt OxygenOS ab 29. Oktober

Oppo, OnePlus und Realme verteilen ColorOS 17 gestaffelt; OnePlus ersetzt weltweit OxygenOS, Oppo nennt Leistungs- und Sicherheitsverbesserungen.

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Der weltweite Rollout der neuen Benutzeroberfläche ColorOS 17, die auf Android 17 basiert, steht unmittelbar bevor. Für die Marken Oppo, OnePlus und Realme beginnt die großflächige Verteilung am 29. Oktober 2026. Das Software-Update bringt neben zahlreichen Systemoptimierungen und Sicherheitsfunktionen auch eine weitreichende strategische Änderung im Produktportfolio mit sich.

Strategischer Wechsel bei OnePlus

Eine zentrale Neuerung betrifft die Software-Strategie von OnePlus: Der Hersteller ersetzt mit der neuen Version das bisherige OxygenOS weltweit durch ColorOS 17. Damit vereinheitlicht das Unternehmen seine Software-Basis über die verschiedenen Märkte hinweg und setzt künftig global auf dieselbe Plattform wie Oppo und Realme.

Gestaffelter Zeitplan für die Aktualisierungen

Die Verteilung der neuen Benutzeroberfläche erfolgt in mehreren Phasen. Den Auftakt macht Oppo bereits am 21. Oktober 2026 mit der Bereitstellung für die Modelle Find X10 und Find X10 Pro Max.

Am 29. Oktober 2026 folgt der breitere Rollout:
– Bei Oppo erhalten das Find N6 sowie die Geräte der Find X9-Serie das Update.
– OnePlus versorgt an diesem Tag das OnePlus 15 und das OnePlus Pad 4.
– Realme stellt die Aktualisierung für das Realme GT 8 Pro sowie die Ausführung Realme GT 8 Pro Aston Martin Edition bereit.

Einen Tag später, am 30. Oktober 2026, weitet sich die Verteilung aus. Oppo bedient das Find N5, die Find X8-Serie sowie die Reno16-Serie. Bei OnePlus stehen Aktualisierungen für das OnePlus 15R, das OnePlus 13 und das OnePlus 13s an. Realme beliefert die Modelle Realme GT 7 Pro, 16 Pro und 16 Pro+.

Ab dem 1. November 2026 beginnt eine weitere Phase für alle drei Marken. Diese umfasst unter anderem Geräte wie das Oppo Find N3, die Reno15-, Reno14-, K14- und F-Serie.

OnePlus aktualisiert in diesem Schritt Modelle wie das OnePlus Open, OnePlus 13R, OnePlus 12 sowie Geräte der Reihen Nord 6, CE6 und das Pad 3. Realme bindet unter anderem die Modellreihen GT 7, 16, 15, P4 sowie die Narzo 90-Serie ein.

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Zum 1. Dezember 2026 startet die nächste Stufe: Auf Seiten von Oppo betrifft dies unter anderem die Reno13- und K13-Modelle sowie die Tablets Pad 5 und Pad 3. Bei OnePlus folgen unter anderem das OnePlus 12R, OnePlus 11, die Serien Nord 5, CE6 Lite, CE5 sowie die Tablets Pad 2 und Pad Go 2. Realme bedient die Serien GT 6, 16T, 14, P4 und weitere Narzo-Geräte.

Für das erste Quartal 2027 ist ab dem 1. Januar 2027 eine weitere Welle terminiert. Hierbei werden ältere und günstigere Modellreihen aktualisiert, darunter das Oppo Find N2 Flip, die Reno12-, F- und Pad-SE-Serien, das OnePlus Nord 4, OnePlus N6 und OnePlus Pad Lite sowie von Realme ausgewählte Geräte der Reihen P4, P3 Lite, Narzo und Note 80.

Technische Neuerungen und Sicherheitsfunktionen bei Oppo

Im Rahmen der Aktualisierung weist Oppo deutliche Leistungssprünge im Vergleich zu ColorOS 16 aus. Die Rendering-Last sinkt den Angaben zufolge um 30 %, während der RAM-Verbrauch um 25 % reduziert wird.

Die Stabilität bei App-Starts verzeichnet ein Plus von 55 %, und die Ladezeit der Galerie-Thumbnails verbessert sich um 50 %. Zudem ergab eine Simulation des Herstellers eine Beibehaltung der Systemflüssigkeit von über 90 % nach einer Nutzungsdauer von 6 Jahren.

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Im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Sicherheit führt Oppo mehrere neue Dienste ein. Dazu gehören Mind Pilot für die Organisation von Dateien und Mind Space zur Dokumentenanalyse. Vor betrügerischen Anrufen soll die Erkennungsfunktion AI Call Guard schützen. Für die Datensicherheit setzt Oppo auf eine Private Computing Cloud mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie auf Schutzmechanismen mit Post-Quanten-Sicherheit.