Der chinesische Hersteller OneXPlayer bringt mit dem Modell 3 eine der ersten portablen Konsolen mit Intels neuer Panther-Lake-Architektur auf den Markt.
Das Gerät startete am Dienstag über eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo und soll mit einem modularen Design und KI-Funktionen punkten. Das Herzstück bildet der Intel Arc G3 Extreme Prozessor mit 14 Kernen und einer Taktfrequenz von bis zu 4,7 GHz. Die integrierte Arc B390 Grafik mit 12 Xe3-Kernen soll KI-Leistungen zwischen 46 und 113 TOPS ermöglichen – je nach Arbeitslast und Konfiguration.
Kühlsystem für 35 Watt Leistungsaufnahme
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Mit einer maximalen thermischen Verlustleistung von 35 Watt setzt OneXPlayer auf ein aufwendiges Kühlsystem. Eine 11.203 Quadratmillimeter große Dampfkammer und ein 16.644 Quadratmillimeter großer Aluminium-Kühlkörper werden von einem Lüfter mit 4200 Umdrehungen pro Minute unterstützt. Bei intensiven Gaming-Sessions bleibt die vordere Gehäuseoberfläche laut Hersteller bei etwa 48,6 Grad Celsius.
Samsung-AMOLED mit 144 Hertz
Das 8,8-Zoll-Display kommt von Samsung und ist ein AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln. Die Bildwiederholrate beträgt variable 144 Hertz, die Spitzenhelligkeit liegt bei 1100 Nits. Mit 100 Prozent DCI-P3-Farbraumabdeckung und HDR-Unterstützung soll das Display auch für anspruchsvolle Inhalte taugen.
Drei-in-eins: Handheld, Tablet und Laptop
Das besondere Merkmal des OneXPlayer 3 ist sein modulares Design. Die abnehmbaren Controller verfügen über Hall-Effekt-Trigger und -Joysticks. So lässt sich das Gerät wahlweise als klassische Handheld-Konsole, als Tablet oder – mit optionaler Magnet-Tastatur – als Laptop-Ersatz nutzen. Die Controller können zudem an eine separate Docking-Station mit 1100-mAh-Akku und Touchpad angeschlossen werden.
Akkulaufzeit: 25 Stunden Office, zwei Stunden Gaming
Der 85-Wh-Akku soll bei Büroanwendungen oder PCMark-Produktivitätslasten bis zu 25 Stunden durchhalten. Unter Volllast beim Spielen sind es dagegen nur etwa zwei Stunden – ein typischer Wert für leistungsstarke Handhelds.
Drei Konfigurationen ab 1399 Euro
Der Einstiegspreis liegt bei umgerechnet rund 1399 Euro für das Basismodell mit 24 GB LPDDR5X-RAM (7467 MT/s) und 512-GB-SSD. Die Mittelklasse-Version mit 1 TB Speicher kostet etwa 1499 Euro. Das Spitzenmodell mit 32 GB schnellerem LPDDR5X-8533-RAM und 1-TB-SSD schlägt mit rund 1699 Euro zu Buche. Zur Speichererweiterung stehen ein TF-Kartenslot sowie Mini-SSD-Unterstützung in Kooperation mit Biwin Storage zur Verfügung.
Weitere Modelle der Serie
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Parallel zum OneXPlayer 3 stellte der Hersteller mehrere weitere Geräte mit dem Intel Arc G3 Extreme vor:
- OneXPlayer X2 Mini: 8,8 Zoll mit wechselbarem Akku und 45-Watt-Leistungsmodus
- OneXPlayer Apex Air: Kompakteres 8-Zoll-Modell mit 120-Hz-IPS-Display und Hot-Swap-Akku
- OneXPlayer Youshia X2: 10,95-Zoll-2-in-1-Gerät mit 2,5K-Auflösung und Stylus-Unterstützung
Das OneXPlayer 3 wird mit Windows 11 ausgeliefert und nutzt die hauseigene OneXConsole-Software für Systemsteuerung und KI-Funktionen. Frühe Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne erhielten zusätzliches Zubehör wie Schutztaschen und Magnet-Tastaturen. Branchenbeobachter sehen den Einstiegspreis von rund 1399 Euro als attraktive Alternative zu Konkurrenzprodukten wie dem MSI Claw 8 EX AI+.

