ONLYOFFICE 3.7: KI schreibt Dokumente automatisch mit

Mageia 10, ONLYOFFICE DocSpace 3.7 und Proton Sheets bringen KI-Funktionen und mehr Datenschutz in die Büro-Software.

Gleich mehrere Entwicklerteams haben in den letzten Tagen große Versionssprünge ihrer Office-Pakete veröffentlicht und künstliche Intelligenz in ihre Anwendungen integriert. Der Trend ist eindeutig: Traditionelle Desktop-Funktionen verschmelzen mit Cloud-Automatisierung und erweiterten Datenschutzfunktionen.

Mageia 10: Frischer Wind für Linux-Nutzer

Das Mageia-Projekt hat am 30. Juni 2026 die offizielle Version 10 seiner Community-Linux-Distribution veröffentlicht. Herzstück des Updates ist LibreOffice 26.2.3.2, das umfassend überarbeitet wurde. Die neue Version unterstützt eine breite Palette von Desktop-Umgebungen – darunter KDE Plasma 6.5.5, GNOME 49.0 und Xfce 4.21.

Besonders erfreulich für Besitzer älterer Hardware: Mageia 10 läuft weiterhin auf 32-Bit-Systemen, speziell in der Xfce-Variante. Der Linux-Kernel 6.18 LTS und Firefox 140.11.0esr runden das Paket ab. Wer noch Mageia 9 nutzt, sollte sich beeilen: Der Support für die Vorgängerversion endet planmäßig am 30. September 2026.

ONLYOFFICE DocSpace: KI schreibt mit

Nur einen Tag zuvor, am 29. Juni, brachte ONLYOFFICE die Developer-Version 3.7 seines Cloud-basierten DocSpace auf den Markt. Die spektakulärste Neuerung: KI-gesteuerte Dokumentenerstellung. Nutzer können per Textbefehl automatisch Inhalte generieren lassen – das dürfte besonders bei der ersten Entwurfsphase Zeit sparen.

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Doch damit nicht genug. Version 3.7 erweitert die Anbindungsmöglichkeiten durch neue Webhook-Funktionen und verbesserte Werkzeuge für die Plugin-Entwicklung. Die Botschaft ist klar: ONLYOFFICE veut sich tiefer in bestehende Unternehmenssoftware-Landschaften einklinken. Das dahinterstehende Euro-Office-GitHub-Ökosystem mit seinen 25 öffentlichen Repositories und fast 6.000 Entwicklern zeigt, wie dynamisch dieser Sektor ist.

Proton Sheets: Datenschutz als Trumpfkarte

Eine neue Alternative zu Tabellenkalkulations-Giganten wie Excel betritt die Bühne. Proton hat Proton Sheets vorgestellt – ein kostenloses Online-Tool, das mit einem klaren Versprechen antritt: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und keine KI-gesteuerte Datensammlung. Für alle, die ihre Dokumente nicht in den Datenkrallen großer Konzerne sehen wollen, könnte das die Lösung sein.

Gleichzeitig rüsten die etablierten Web-Office-Plattformen auf. Microsofts Word, Excel und PowerPoint im Browser unterstützen jetzt Sensitivity Labels mit individuellen Berechtigungen. Nutzer können direkt in der Browser-Oberfläche Rollen wie Betrachter, Bearbeiter oder Eigentümer vergeben – ohne die Desktop-Anwendung öffnen zu müssen.

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Apple iWork 15.3: Profi-Features fürs iPad

Auch Apple mischt mit. Version 15.3 der iWork-Suite bringt Updates für Pages, Keynote und Numbers. Das Highlight: Professionelle Bildbearbeitung direkt auf dem iPad. Abonnenten von Creator Studio können Pixelmator Pro innerhalb der iWork-Apps nutzen – ein echter Gewinn für alle, die Präsentationen und Dokumente visuell aufwerten wollen.

Aber auch Nicht-Abonnenten kommen auf ihre Kosten. Keynote erhält neue Übergangseffekte, Pages beherrscht jetzt automatische Silbentrennung, und Numbers erlaubt das Ausblenden einzelner Arbeitsblätter. Das macht die Arbeit mit komplexen Datensätzen deutlich flexibler. Die Updates fallen in eine Zeit, in der auch die professionelle Videoproduktion auf mobilen Geräten neue Möglichkeiten erhält.