ONLYOFFICE 9.3: Open-Source-Office mit KI und PDF-Power

ONLYOFFICE wächst mit neuer Version 9.3 und KI-Integration. Digitale Souveränität und DSGVO-Konformität treiben die Nachfrage bei Unternehmen an.

Mit Version 9.3 des Document Servers und neuen Integrationslösungen positioniert sich die Suite als ernsthafte Konkurrenz zu Microsoft Office – besonders für Unternehmen, die auf digitale Souveränität setzen.

Während Behörden und Firmen zunehmend die Abhängigkeit von US-amerikanischen Anbietern hinterfragen, liefert ONLYOFFICE eine Antwort: volle Kompatibilität mit DOCX, XLSX und PPTX bei gleichzeitiger Kontrolle über die eigenen Daten. Die Suite lässt sich auf eigenen Servern betreiben und erfüllt die strengen Vorgaben der DSGVO.

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PDF-Editor wird zum Profi-Werkzeug

Mit dem Update vom 24. Februar 2026 kamen über 30 neue Funktionen und rund 500 Fehlerbehebungen. Der native PDF-Editor hat sich vom einfachen Betrachter zum umfassenden Verwaltungstool entwickelt.

Besonders beeindruckend: Digitale Signaturen lassen sich jetzt direkt in PDF-Formulare einfügen – entweder als professionelle Schriftart oder handschriftlich per Touchscreen. Für Unternehmen gibt es eine zentrale Verwaltung von Signaturzertifikaten im Admin-Panel. Das schützt Dokumente vor unbefugten Änderungen.

Die Tabellenkalkulation erhielt mit dem Solver-Tool ein mächtiges Werkzeug für lineare Optimierungsprobleme. Damit lassen sich optimale Werte für Formelzellen unter bestimmten Bedingungen berechnen – eine Funktion, die bisher Profi-Anwendungen vorbehalten war.

Praktische Alltagsverbesserungen: Dateien lassen sich jetzt im Markdown-Format speichern, Hyperlinks können auf Bilder und Formen gesetzt werden. Die Makro-Aufzeichnung wurde erweitert und unterstützt nun mehr Operationen mit grafischen Objekten.

KI-Agenten übernehmen die Arbeit

Schon im Dezember 2025 hatte ONLYOFFICE mit DocSpace 3.6 die KI-Integration grundlegend neu gedacht. Statt einfacher Plugins gibt es jetzt KI-Agenten, die ganze Arbeitsumgebungen verwalten können.

Die digitalen Assistenten analysieren Dokumente auf Richtigkeit, schlagen Verbesserungen vor und fassen lange Texte zusammen. Sie organisieren sogar Dateien und Räume – und das auf natürliche Sprachbefehle hin. Seit Dezember 2025 unterstützt die Suite auch das GPT-5.2-Modell von OpenAI.

Entscheidend für datenschutzbewusste Organisationen: Die KI kann wahlweise über externe Anbieter oder über lokale Modelle betrieben werden. So bleiben sensible Daten garantiert im eigenen Netzwerk.

Digitale Souveränität als Wachstumstreiber

Der Erfolg von ONLYOFFICE ist Teil einer größeren Bewegung. Immer mehr europäische Behörden und Unternehmen wollen sich von wenigen ausländischen Anbietern unabhängig machen. Das dänische Digitalisierungsministerium setzt bereits auf Open-Source-Lösungen wie Linux und LibreOffice.

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ONLYOFFICE profitiert davon massiv: 30 Prozent mehr Kunden und über 40 neue Partner im Jahr 2025. Die Suite gewann den Gold Award bei den Cloud Computing Insider Awards 2025. Die Kompatibilität mit Microsoft-Formaten ist dabei der entscheidende Vorteil – der Wechsel fällt deutlich leichter als bei anderen Alternativen.

Integrationen für den Arbeitsalltag

Ein Office-Programm ist nur so gut wie seine Vernetzung mit anderen Tools. Der neue SharePoint-Connector 3.1.0 (März 2026) erlaubt die direkte Bearbeitung von PDFs und Visio-Diagrammen in SharePoint. Auch die Anbindungen an Pipedrive, JIRA, Moodle und Nextcloud wurden verbessert.

Für macOS-Nutzer gibt es ab Version 9.3 der Desktop-Editoren Multi-Window-Support sowie direkte Integrationen von Box und Dropbox. Die Suite läuft inzwischen auf zahlreichen Linux-Distributionen und wurde für spezialisierte Betriebssysteme wie ShaniOS als Standard-Bürosoftware übernommen.

Ausblick: KI und mobile Nutzung im Fokus

Die Entwickler arbeiten bereits an den nächsten Schritten. Im Mai 2026 präsentiert ONLYOFFICE auf der Digital Tech Show in São Paulo die neuesten Funktionen. Für die zweite Jahreshälfte sind Verbesserungen für mobile Geräte und Tablets geplant, ebenso wie erweiterte Automatisierungsmöglichkeiten in Tabellenkalkulation und Textverarbeitung.

Mit 30 neuen Mitarbeitern und 100 zusätzlichen Contributoren im vergangenen Jahr ist das Entwicklungstempo hoch. Die Open-Source-Office-Suite dürfte 2026 ein ernstzunehmender Player im Kampf um die digitale Arbeitswelt bleiben – besonders für alle, die Wert auf Datenhoheit und Flexibilität legen.