Von proprietären Schaltertechnologien bis zu Spezialgeräten für KI-Workflows – die Hersteller drücken aufs Tempo.
Akko feiert Jubiläum mit neuer Schalter-Serie
Pünktlich zum zehnjährigen Firmenjubiläum bringt Akko die U1-Serie auf den Markt. Die neuen Schalter setzen auf eine spezielle POM-Mischung und einen zylindrischen Stiel, der einen besonders satten, „thocky“ Anschlag liefern soll. Vier Varianten stehen zur Wahl: der lineare Creamy Yellow U1, der taktile Creamy Purple U1 sowie die Modelle Piano und Crystal Silver U1. Ein 100er-Pack der Creamy-Yellow-Variante kostet rund 20 Euro.
Der Koloss unter den Tastaturen
Mit der Behemoth V2 betritt ein echter Schwergewichtler die Bühne. Das 135-Prozent-Layout bringt es auf stolze 136 Tasten – inklusive eines integrierten 32-Tasten-Gamepads. Gefertigt aus CNC-gefrästem 6061-T6-Aluminium, stemmt das gute Stück 4,2 Kilogramm auf die Waage. Die Firmware basiert auf QMK/VIA. Der Preis? Zwischen 370 und 460 Euro, je nach Händler.
KI-Tastatur von OpenAI und Work Louder
Gemeinsam mit Work Louder hat OpenAI die Codex Micro vorgestellt. Die kompakte Tastatur für 210 Euro richtet sich speziell an Nutzer der Codex-Plattform. Ein Joystick und ein Drehregler erlauben die Steuerung von Reasoning-Levels. Dazu gibt es 32 individuell belegbare Tastenkappen und RGB-Feedback für verschiedene Funktionen.
Logitech setzt auf Mobilität
Logitech bringt mit der Mobi Fold eine faltbare Ultraportable-Maus auf den Markt. Gerade einmal 79 Gramm leicht, verbindet sie sich per Bluetooth mit bis zu drei Geräten. Die Akkulaufzeit beträgt 30 Tage – und nach nur einer Minute Laden hält sie wieder 22 Stunden durch. In Brasilien kostet das Modell umgerechnet etwa 85 Euro.
Razer aktualisiert DeathStalker-Reihe
Auch Razer macht von sich reden: Die DeathStalker V2-Serie – inklusive Pro, Pro Tenkeyless und Standard – bekommt ein Update. Die flachen optischen Schalter sind auf 70 Millionen Anschläge ausgelegt, die Top-Platten bestehen aus 5052-Aluminium. Die Auslieferung startet Mitte bis Ende August, zunächst in Singapur und Malaysia.
Während neue Hardware für Begeisterung sorgt, kämpfen viele Nutzer noch mit den Hürden des aktuellen Betriebssystems. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Windows 11 auch auf älteren PCs problemlos installieren und Ihre gewohnten Programme behalten. Windows 11 ohne neue Hardware: In wenigen Minuten startklar
Software: KeyMapper für macOS
Nicht nur die Hardware, auch die Software entwickelt sich weiter. Mit KeyMapper ist ein natives macOS-Tool erschienen, das Tasten pro Gerät umbelegen kann – und das ohne Kernel-Erweiterungen. Die 4 MB große App, programmiert in Swift und AppKit, erlaubt auch anwendungsspezische Überschreibungen. Kostenpunkt: einmalig 7,50 Euro.
Firmware-Updates für Kreative
Arturia hat Version 1.5 für das KeyLab mk3 veröffentlicht. Das Update bringt MainStage-Integration und verbesserte Navigation für Analog Lab. Für mobile Musiker gibt es das Synido TempoKEY K32 Play: ein batteriebetriebener MIDI-Controller mit 32 Tasten und eingebauten Sounds aus 16 Kategorien. Die Akkulaufzeit beträgt rund fünf Stunden, der Preis liegt bei 130 Euro.
Sicherheit: 7-Zip-Patch und Windows-Update
Microsoft hat das Juli-2026-Update (KB5101650) für Windows 11 ausgerollt. Wegen Änderungen an Secure-Boot-Zertifikaten und dem .NET Framework könnten mehrere Neustarts nötig sein. Sicherheitsforscher weisen zudem auf einen Patch für 7-Zip (Version 26.02) hin, der eine Schwachstelle in der Verarbeitung XZ-komprimierter Daten schließt. Da das Programm keinen automatischen Update-Mechanismus besitzt, sollten Nutzer manuell aktualisieren.
Ob Update-Fehler oder Systemkonflikte – technische Probleme unter Windows 11 lassen sich oft schneller lösen als gedacht. IT-Experte Manfred Kratzl erklärt in seinem Gratis-Report, wie Sie die häufigsten Fehler ganz ohne teure Fachhilfe selbst beheben. 5 typische Windows-11-Fehler sofort selbst beheben
Ergonomie im Fokus
Tests mit hochverdichteten Layouts wie dem Darwin A98 Pro zeigen: 98-Tasten-Konfigurationen mögen praktisch sein, fordern aber ihren Tribut. Nach 45 Minuten Nutzung ließ sich eine verringerte Radialnervengeschwindigkeit und erhöhte Belastung des kleinen Fingers messen. Die Lektion für Profis: Das Layout entscheidet mit über die Gesundheit am Arbeitsplatz.

