OpenAI plant mit ‚Sweetpea‘ den Sprung vom Bildschirm ins Ohr. Geleakte Details enthüllen ein ambitioniertes Hardware-Projekt, das eine neue Ära der KI-Interaktion einläuten soll.
Die Pläne des KI-Pioniers für sein erstes physisches Produkt liegen offen. Unter dem Codenamen ‚Sweetpea‘ entwickelt OpenAI ein Paar KI-gesteuerter Ohrhörer, die eine völlig neue Kategorie persönlicher Computer darstellen sollen. Das Gerät, das aus einer Zusammenarbeit von OpenAI-Chef Sam Altman und Apple-Design-Legende Jony Ive hervorgeht, zielt darauf ab, die primäre Nutzerinteraktion von Smartphone-Bildschirmen weg und hin zum Ohr zu verlagern. Eine offizielle Vorstellung wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.
Radikales Design für eine KI-zentrierte Welt
Die geleakten Informationen beschreiben ein Design, das sich visuell und funktional von allen aktuellen Audio-Produkten unterscheidet. ‚Sweetpea‘ soll als offenes oder hinter-dem-Ohr-System ausgeführt sein – mit zwei kleinen, tablettenförmigen Modulen, die hinter den Ohren aufliegen. Diese Bauform ermöglicht nicht nur ganztägigen Tragekomfort ohne verstopften Gehörgang, sondern bietet auch mehr Platz für fortschrittliche Komponenten wie größere Akkus und Prozessoren im Vergleich zu herkömmlichen In-Ear-Hörern.
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Das Gerät kommt in einem markanten, eiförmigen Metall-Ladecase daher – ein ästhetisches Statement von Jony Ive, das mehr als nur ein Nutzgegenstand sein soll. Die Strategie: ein „tragbares KI-Gateway“ zu schaffen, das weniger aufdringlich ist als ein Smartphone. Dies entspricht der Vision einer „ruhigen Technologie“, die Bildschirmabhängigkeit und digitale Ablenkung reduzieren soll. Durch die Verlagerung des Hauptinteraktionspunkts ins Ohr will OpenAI seine KI nahtlos als ständigen, ambienten Begleiter in den Alltag integrieren.
Smartphone-Leistung für KI direkt am Ohr
Die internen Spezifikationen sind ebenso ambitioniert wie das Design. Den Leaks zufolge werden die Ohrhörer von einem modernen 2-Nanometer-Prozessor in Smartphone-Qualität angetrieben, wobei Berichte speziell auf einen Samsung-Exynos-Chip hinweisen. Dieser Hauptprozessor soll mit einem maßgeschneiderten Co-Prozessor gekoppelt sein, der speziell für KI-Arbeitslasten entwickelt wurde und möglicherweise sogar die Steuerung eines iPhones über Siri-Befehle ermöglicht.
Dieser Fokus auf hochperformante, geräteinternen Verarbeitung ist ein zentrales Unterscheidungsmerkmal. Indem ein erheblicher Teil der KI-Aufgaben lokal erledigt wird, könnten die Ohrhörer schnellere Reaktionszeiten, verbesserten Datenschutz und geringere Abhängigkeit von einer ständigen Cloud-Verbindung bieten. Die Hardware-Auswahl führt Berichten zufolge zu hohen Materialkosten, die näher an einem Smartphone als an typischen High-End-Ohrhörern liegen. OpenAI positioniert ‚Sweetpea‘ damit klar als Premium-Flaggschiff und ernstzunehmende Computerplattform – nicht als simples Audio-Accessoire.
Foxconn als Partner und ambitionierte Absatzziele
Der Umfang von OpenAIs Ambitionen spiegelt sich auch in den Produktions- und Markteinführungsplänen. Der renommierte Elektronikhersteller Foxconn soll mit der Produktion des ‚Sweetpea‘-Geräts beauftragt sein. Diese Partnerschaft ist Teil einer umfassenderen Hardware-Roadmap, die bis Ende 2028 eine Familie von bis zu fünf verschiedenen KI-Geräten vorsieht.
Obwohl ein offizielles Startdatum nicht bestätigt ist, deuten Leaks auf einen möglichen Verkaufsstart im September 2026 hin. Besonders bemerkenswert: OpenAI strebt angeblich ein außergewöhnlich ambitioniertes Absatzziel von 40 bis 50 Millionen Einheiten im ersten Jahr an. Diese Zahl signalisiert, dass das Unternehmen keinen Nischenversuch plant, sondern einen Mainstream-Consumer-Launch, der von Beginn an einen signifikanten Marktanteil erobern soll.
Herausforderung für Apple & Co. im KI-Hardware-Rennen
OpenAIs Vorstoß in die Hardware stellt eine direkte Herausforderung für die aktuelle Tech-Landschaft dar, in der KI primär über Geräte von Apple, Google und Samsung zugänglich ist. Mit eigener Hardware will OpenAI ein dediziertes Ökosystem aufbauen, in dem es die Zukunft der Mensch-KI-Interaktion definieren kann. Dies bringt ‚Sweetpea‘ in direkte Konkurrenz zu etablierten Giganten wie Apples AirPods, die tief in deren Betriebssysteme integriert sind.
Der KI-Hardware-Markt hat kürzlich Versuche von Startups wie Humane mit seinem AI Pin oder Rabbit mit dem R1 gesehen – beide kämpfen bisher um breite Akzeptanz. OpenAIs immense Ressourcen, die Partnerschaft mit Jony Ive und die direkte Kontrolle über eines der leistungsfähigsten KI-Modelle der Welt verleihen dem Unternehmen jedoch einen deutlichen Vorteil. Der Erfolg von ‚Sweetpea‘ wird davon abhängen, ob seine KI-Funktionen für Verbraucher überzeugend genug sind, um ein neues Gerät und Interaktionsmodell anzunehmen.
Mit einer offiziellen Ankündigung in der zweiten Jahreshälfte bleibt die Tech-Welt gespannt, ob das finale Produkt den ambitionierten Details dieser Leaks gerecht wird. Sollte ‚Sweetpea‘ erfolgreich sein, könnte es einen Wendepunkt in der Consumer-Technologie markieren – den ersten Schritt in eine „Ära nach dem Bildschirm“, in der ambienter, sprachgesteuerter KI zur primären Computer-Schnittstelle wird.
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