OpenProject und BlueSpice: Partnerschaft bündelt Projekt- und Wissensmanagement

BlueSpice und OpenProject bündeln ihre Angebote; beide Unternehmen stellen ihre Software vom 13. bis 15. Oktober in Berlin vor.

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Die Hallo Welt! GmbH und die OpenProject GmbH bündeln ihre Kräfte im Bereich des Projekt- und Wissensmanagements. Wie aus einem Bericht von bluespice.com hervorgeht, haben beide Unternehmen eine Partnerschaft vereinbart, um das europäische Open-Source-Ökosystem gezielt zu stärken und die digitale Souveränität von Anwendern voranzutreiben.

Alternativen zu etablierten proprietären Plattformen

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Bereitstellung offener Softwarelösungen für Arbeitsorganisation und Dokumentation. Die Hallo Welt! GmbH positioniert ihre Wiki-Lösung BlueSpice dabei als Alternative zu Confluence.

Ergänzend bringt das Unternehmen das Produkt BlueSpice Galaxy als skalierbare Plattform für das betriebliche Wissensmanagement ein. Die OpenProject GmbH wiederum positioniert ihre Softwarelösung OpenProject als Open-Source-Gegenstück zum Aufgaben- und Projektmanagementwerkzeug Jira.

BlueSpice blickt auf eine längere Marktpräsenz zurück: Die Software wird seit 2007 entwickelt, verzeichnet über eine Million Downloads und ist in mehr als 160 Ländern im Einsatz. Zu den Referenzkunden des Anbieters gehören unter anderem der Chemiekonzern BASF sowie der Flughafen München.

Präsenz auf der Smart Country Convention in Berlin

Vom 13. bis zum 15. Oktober 2026 präsentieren sich beide Partner auf der Smart Country Convention in Berlin, um ihre Lösungen Fachbesuchern aus Wirtschaft und Verwaltung vorzustellen. Hallo Welt! ist mit BlueSpice in Halle 25 an Stand 224b vertreten.

OpenProject tritt auf der Messe im Umfeld seiner Partner auf: Das Unternehmen ist in Halle 27 an den Ständen des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS, Stand 103) sowie des Cloud-Spezialisten Nextcloud (Stand 606) präsent.

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Vernetzung im europäischen Open-Source-Umfeld

Der Schritt reiht sich in umfassendere Initiativen zur Vernetzung quelloffener Plattformen ein. Parallel arbeitet OpenProject mit dem französischen Anbieter XWiki SAS an einer europäischen Open-Source-Kombination, die das Aufgaben- und Projektmanagement von OpenProject mit der kollaborativen Dokumentation von XWiki verzahnt.

Diese Kooperation umfasst gemeinsame kommerzielle Angebote, einen geteilten Kundensupport sowie vereinfachte Beschaffungswege für Organisationen des öffentlichen Sektors. Die technische Integration der beiden Lösungen wurde bereits gestartet.

Sowohl OpenProject als auch XWiki sind Teil der openDesk-Initiative von ZenDiS in Deutschland, zu deren Partnerkreis auch Nextcloud zählt. XWiki-Geschäftsführer Ludovic Dubost stufte die Zusammenarbeit als eine natürliche Etappe ein, während Niels Lindenthal, Geschäftsführer von OpenProject, das Vorhaben als bedeutsamen Schritt zur Stärkung der technologischen Souveränität beschrieb.

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Technische Einbindung externer Dokumentationssysteme

Auf technischer Ebene verfügt OpenProject über Schnittstellen zur Integration von Wiki-Anbietern. Laut den Dokumentationen des Anbieters lassen sich im Administrationsbereich unter der Rubrik für Wikis sowohl interne Projekt-Wikis als auch externe Systeme wie XWiki konfigurieren.

Die Steuerung erfolgt serverseitig über spezifische Umgebungsvariablen wie OPENPROJECT_INTERNAL__WIKI__PROVIDER für interne Funktionen und OPENPROJECT_WIKI__PROVIDERS für externe Dienste, einschließlich der Übergabe von Parametern für Autorisierungsdaten. Die Authentifizierung externer XWiki-Instanzen wird dabei über ein Zwei-Wege-Verfahren nach dem Standard OAuth 2.0 im Autorisierungscode-Ablauf abgewickelt.