OPEX Axis: Neuer Dokumentenscanner verarbeitet bis zu 120 Seiten pro Minute

OPEX kündigt einen Hochleistungsscanner an; Canon und FUJIFILM erweitern ihr Angebot um kompakte und KI-gestützte Erfassungssysteme.

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Die Digitalisierung papierbasierter Geschäftsprozesse verlagert sich zunehmend auf Systeme, die heterogene Belege ohne aufwendige Vorsortierung erfassen können. Ein zentrales Beispiel für diesen technischen Schwerpunkt liefert OPEX mit der Ankündigung des Dokumentenscanners Axis.

Das System setzt auf eine Ein-Knopf-Bedienung und eine Einzelablage für gemischte Dokumente, um den manuellen Aufwand bei der Aufbereitung unterschiedlicher Vorlagen zu minimieren. Solche Ansätze zielen darauf ab, Durchlaufzeiten in Poststellen und zentralen Scanumgebungen zu verkürzen.

Technische Auslegung und Modellvarianten des OPEX Axis

Der OPEX Axis ist auf die Bewältigung hoher Scanvolumina im industriellen und behördlichen Umfeld ausgelegt. Nach Angaben des Herstellers erreicht das Gerät eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von bis zu 120 Seiten pro Minute. Dabei unterstützt das System sowohl Stapel- als auch Ordnerscans und erlaubt wahlweise eine automatische oder manuelle Papierzuführung.

Zur Ausstattung gehören ein 22-Zoll-Touchscreen zur Systemsteuerung, eine Rescan-Zuführung für die gezielte Nachbearbeitung einzelner Blätter sowie integrierte Ultraschallsensoren zur Überwachung des Transportwegs und zur Verhinderung von Doppelblatteinzügen.

Das System wird in zwei baulichen Varianten angeboten: als Standardmodell Axis mit einer fest integrierten Workstation sowie als AXIS-M mit einem klappbaren, mobilen Gestell für wechselnde Einsatzorte. Das Unternehmen plant die Vorstellung der Modellreihe auf der Fachkonferenz ARMA InfoCon, die vom 25. bis 28. Oktober 2026 in Savannah stattfindet, an Stand 803.

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Kompakte Erfassungssysteme für regulierte Branchen

Neben Geräten für gemischte Großstapel entwickeln Hersteller spezialisierte Scanner für räumlich begrenzte Arbeitsplätze mit hohen Dokumentationsanforderungen. Canon stellte in diesem Segment den imageFORMULA DR-C360 vor, der sich an Unternehmen und Organisationen in regulierten Branchen richtet.

Das Tischgerät weist eine Gehäusebreite von 283 mm auf, verfügt über einen automatischen Dokumenteneinzug für 100 Blatt und verarbeitet bis zu 60 Seiten pro Minute beziehungsweise 120 Bilder pro Minute.

Zu den Merkmalen des DR-C360 gehört die direkte Erfassung von Ausweisdokumenten wie Reisepässen ohne zusätzliche Schutzfolie. Die beigefügte Software CaptureOnTouch Pro übernimmt dabei Funktionen zur optischen Zeichenerkennung sowie zur Auswertung von Barcodes.

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Laut Hersteller verbraucht das System beim Scannen weniger Strom als vergleichbare Modelle. Zudem sollen das zugehörige Roller-Kit sowie die Verpackungsmaterialien das Abfallaufkommen senken.

Multifunktionale Systeme mit integrierter Datenextraktion

Im Bereich multifunktionaler Geräte (MFP) rückt die direkte Vorstrukturierung der erfassten Inhalte für nachgelagerte Anwendungen in den Vordergrund. FUJIFILM Business Innovation kündigte die A3-Farb-MFP-Serie Apeos C7072 an, die als erste Multifunktionsreihe des Anbieters dessen eigene KI-Technologien einsetzt.

Das System bereitet Papier- und Digitaldokumente für Cloud- und Unternehmensanwendungen auf; optional extrahiert generative KI spezifische Positionsdaten aus eingehenden Rechnungen und Angeboten.

Der Duplex-Dokumenteneinzug der Serie verarbeitet laut Hersteller bei beidseitigen Vorlagen bis zu 300 Seiten pro Minute. Neben der reinen Durchsatzleistung verweist das Unternehmen auf Materialeffizienz: Bei Ausstattung mit Vierfach-Ablage besteht der verwendete Kunststoff zu 50 Gewichtsprozent aus recyceltem Material, während der Anteil an recyceltem Stahlblech bei 5 Prozent nach Gewicht liegt. Eine KI-basierte Energiesparsteuerung und Ferndiagnosen sollen zudem den laufenden Strombedarf und den Wartungsaufwand reduzieren.