Oppo beschleunigt seinen Hardware-Zyklus und bringt noch im Mai zwei neue Geräte auf den Markt.
Der chinesische Hersteller setzt mit der Reno-16-Serie und dem Pad 6 auf hochauflösende Kameras und leistungsstarke Akkus. Die Vorstellung ist für Ende Mai in China geplant. Damit reagiert Oppo auf den wachsenden Wettbewerbsdruck durch Rivalen wie Vivo und Xiaomi.
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200-Megapixel-Sensor für die Mittelklasse
Die Reno-16-Reihe wird voraussichtlich aus einem Standardmodell und einer Pro-Variante bestehen. Beide nutzen einen 200-Megapixel-Hauptsensor vom Typ Samsung ISOCELL HP5. Ergänzt wird das System durch eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkellinse und ein 50-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv mit optischem Bildstabilisator.
Das Besondere: Erstmals findet sich ein Periskop-Modul dieser Klasse in der Reno-Serie. Bislang war diese Technik den teureren Find-X-Modellen vorbehalten.
Im Reno 16 Pro kommt der MediaTek Dimensity 9500s zum Einsatz – ein effizienter 3-Nanometer-Chip. Das Standardmodell dürfte auf den Dimensity 8500 oder 8550 setzen, jeweils mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Akku-Wunder: 7.000 mAh ohne dicker zu werden
Ein echtes Highlight ist die Akkutechnologie. Das Reno 16 Pro soll einen 7.000-mAh-Akku beherbergen – und das bei gleichbleibender Gehäusedicke. Möglich macht das die Silizium-Kohlenstoff-Zellentechnologie. Geladen wird mit 80 Watt per Kabel und 50 Watt kabellos. Das Standardmodell kommt auf 6.700 mAh.
„Oppo Bubble“: Ein magnetischer Selfie-Screen
Oppo überrascht mit einem ungewöhnlichen Zubehör: dem „Oppo Bubble“ oder „Trendy Selfie Screen“. Dabei handelt es sich um ein magnetisches, kreisförmiges Zweitdisplay, das auf der Rückseite des Smartphones haftet. Es dient als Sucher für Selfies mit der hochwertigen Hauptkamera.
Oppo Pad 6: Leicht, dünn, ausdauernd
Das neue Tablet setzt auf ein 12,1-Zoll-LCD-Display mit 3K-Auflösung (3000 x 2120 Pixel) und 144 Hertz Bildwiederholrate. Oppo verzichtet hier auf OLED zugunsten einer „Soft-Light“-Technik, die Blaulicht und Flimmern reduziert – ideal für längere Lesesessions.
Der Dimensity 9500s sorgt für Rechenleistung. In Benchmarks erreicht das Pad rund 3,06 Millionen Punkte auf der AnTuTu-Plattform. Bis zu 16 GB RAM und 512 GB Speicher stehen zur Wahl.
Die 10.420-mAh-Batterie ist bei nur 5,99 Millimetern Dicke und 577 Gramm Gewicht eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Geladen wird mit 67 Watt. Als Betriebssystem dient ColorOS 16 auf Basis von Android 16 mit verbesserten Multitasking-Funktionen wie schwebenden Fenstern und PC-artiger Dateiverwaltung.
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Strategie: Ständige Präsenz statt großer Events
Oppo hat seine Launch-Strategie geändert. Statt großer Einzelveranstaltungen setzt der Hersteller auf eine „gestaffelte Aggression“: Im April kamen das Flaggschiff Find X9 Ultra und ein kompaktes Pad Mini, im Mai folgen nun Reno 16 und Pad 6. So bleibt Oppo permanent im Gespräch.
Das Pad 6 zielt auf Studenten und mobile Profis. Es bietet High-End-Features zu einem Preis unterhalb der Flaggschiff-Klasse – eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.
Internationaler Start im Sommer
Der Marktstart erfolgt zunächst in China. Doch Zertifizierungen in Europa und Indien deuten auf eine baldige globale Verfügbarkeit hin. Das Reno 16 Pro trägt die Modellnummer CPH2863.
Erfahrungsgemäß erscheint die Reno-Serie zwei bis drei Monate nach dem China-Launch international. Für Juli bis August 2026 ist mit der Einführung in Europa und Indien zu rechnen.
Später im Jahr könnten Varianten wie das Reno 16C und ein Reno 16 Pro Mini folgen – für Märkte, die kompakte Flaggschiff-Geräte bevorzugen.
Ob Oppos Strategie aufgeht, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: der realen Leistung des 200-Megapixel-Sensors und der Akzeptanz des „Oppo Bubble“. Letzteres ist das experimentellste Hardware-Zubehör des Herstellers seit Jahren.

