OriginOS 7: Vivo verteilt Android-17-Update in fünf Zeitfenstern

Vivo verteilt OriginOS 7 gestaffelt auf zahlreiche Modelle und ergänzt das Update um Leistungsverbesserungen sowie neue Funktionen.

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Der Smartphone-Hersteller Vivo setzt für seine Benutzeroberfläche OriginOS 7 auf Basis von Android 17 auf einen mehrstufigen Verteilungsplan. Wie Medienberichte Ende Oktober 2026 darlegen, erstreckt sich die Bereitstellung des neuen Betriebssystems über fünf zentrale Zeitfenster. Der Rollout beginnt Ende Oktober 2026 und reicht bis Ende Januar 2027, wobei das Portfolio von aktuellen Spitzenmodellen bis hin zu Lite-Varianten abgedeckt wird.

Staffelung des Betriebssystem-Updates bis Anfang 2027

Die Verteilung der neuen Softwareversion erfolgt schrittweise nach Gerätekategorien. Den Auftakt machen Ende Oktober 2026 die High-End-Smartphones X300 Pro, X300, X300 FE und X300 Ultra. Mitte November 2026 folgt die Vorgängergeneration mit den Geräten X200 Pro, X200 und X200 FE.

Für Mitte Dezember 2026 ist das Update für Modelle der oberen Mittelklasse sowie faltbare Geräte vorgesehen, darunter das V70, das V70 FE, das X100 Pro sowie das X Fold 3 Pro. Ende Dezember 2026 soll eine breitere Modellpalette bedient werden: Vorgesehen sind hierfür das V50, das V50e, das X60 Lite 5G, das V70 Lite 5G sowie das V50 Lite 5G und das V50 Lite.

Den Abschluss des Plans bildet Ende Januar 2027 das Modell V40. Branchenberichte weisen darauf hin, dass diese Daten insbesondere für Märkte wie Italien als Richtwerte gelten und bereitgestellte Übersichtsgrafiken Unstimmigkeiten aufwiesen.

Leistungsoptimierungen und Systemarchitektur

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Vivo stellt OriginOS 7 unter den Leitgedanken einer gesteigerten Systemflüssigkeit. Auf technischer Ebene soll das sogenannte Ultra-Core Computing die Kaltstarts von Anwendungen um 10 % beschleunigen, während App-Wechsel um 11 % schneller ablaufen.

Die Speicherverwaltungskomponente Memory Fusion beschleunigt die Speicherbereinigung um 60 % und gibt auf Geräten mit einer Kapazität von 256 GB bis zu 25 GB Speicherplatz frei. Das Dual Rendering hebt die Effizienz des Grafik-Renderings um 14,4 % an. Eine anhaltende Systemstabilität wurde nach Angaben der Vivo-Labore über einen Zeitraum von bis zu 72 Monaten getestet.

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Funktional integriert OriginOS 7 unter anderem die Mehrfenster-Oberfläche Origin Workbench, flüssige Animationen und eine Ticketkauf-Engine. Der geräteübergreifende Jovi-Assistent, ein Anruf-Assistent sowie ein Diktiergerät mit Anbindung an Microsoft-Teams-Cloud-Dienste und Google Gemini für Transkriptionen und Sprechertrennung erweitern den Funktionsumfang.

Optisch wird die Oberfläche durch dynamische Lichteffekte, ein transparentes Oberflächendesign in drei Stilen und neue Gestaltungsthemen überarbeitet.

Phasenweiser Rollout für Kamera- und Schnittstellenfunktionen

Parallel zur Basisplattform erfolgt die schrittweise Einführung einzelner Softwarekomponenten, die je nach Region und Geräteserie variiert. Ab dem 29. Oktober 2026 werden sechs Kamerafarbstile für neun Modelle freigeschaltet, darunter das X300 Pro inklusive der Satellitenversion, das X300 sowie das X200 Ultra.

In der ersten Novemberwoche 2026 folgen schwebende Bedienelemente für System-Apps wie Telefon, Kontakte und Einstellungen, bevor in der zweiten Novemberwoche Video-Apps und die Kamera-Benutzeroberfläche ausgewählter Modelle überarbeitet werden.

Für die dritte Novemberwoche 2026 ist die Bereitstellung von Werkzeugen zur Bildkorrektur und Wasserzeichenentfernung für sämtliche OriginOS-7-Geräte vorgesehen. Mitte Dezember 2026 erhalten weitere Modelle wie das X200 Pro mini und das iQOO 13 eine aktualisierte Kamera-Oberfläche.

Zum Jahresende 2026 komplettieren Speicher- und Teilfunktionen für Farbpaletten auf Serien wie X300, X200, X Fold5 sowie iQOO 15 den softwareseitigen Ausbau.