Während Microsoft einige Stabilitätsfehler beheben konnte, sorgt ein schwerwiegender Bug in der Mac-Version für Frust bei den Nutzern. Parallel dazu warnt das FBI vor einer neuen Phishing-Welle, die speziell Microsoft-365-Konten ins Visier nimmt.
Kritischer Fehler in Outlook für Mac
Seit dem 22. Juni 2026 plagt ein ärgerlicher Bug die Mac-Version von Outlook (Version 16.110, Build 26061317). Beim Antworten auf E-Mails wird der bisherige Nachrichtenverlauf nicht mehr automatisch übernommen. Das Antwortfenster bleibt leer – die gesamte Konversationshistorie fehlt.
Microsoft hat sich zu diesem Fehler bislang nicht offiziell geäußert. Betroffenen Nutzern bleibt vorerst nur ein Workaround: Sie müssen auf eine ältere Version zurückstufen und die automatischen Updates deaktivieren.
Erfolge bei der Windows-Version
Bei der klassischen Outlook-Version für Windows konnte Microsoft im Juni dagegen einige Erfolge verbuchen. Derzeit untersucht das Unternehmen noch einen Fehler, bei dem der „X“-Button in der AutoComplete-Liste nicht funktioniert. Mehrere andere Stabilitätsprobleme wurden jedoch behoben:
- Juni 2026: Bilder werden nun wieder korrekt angezeigt
- Mai 2026: Fehler bei Copilot Drafts beseitigt
- April 2026: Probleme mit der automatischen Übersetzung gefixt
- März 2026: Diverse Programmabstürze behoben
Ein kurioser Anzeigefehler beschäftigt die Entwickler noch: Nach Sicherheitsupdates für Windows 10 und Windows 11 erscheint im Papierkorb-Bestätigungsfenster eine kryptische Zeichenfolge statt des Dateinamens. Datenverlust droht laut technischen Berichten jedoch nicht.
Seit dem 22. Juni fehlt beim Antworten in Outlook für Mac der gesamte Nachrichtenverlauf. Ein offizieller Fix steht aus – doch mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung stellen Sie die alte Version wieder her und schalten Updates aus. Zusätzlich erfahren Sie, wie Sie die aktuelle Kali365-Phishing-Welle erkennen und Ihre Konten mit OAuth 2.0 sichern. Jetzt kostenlosen Workaround-Report anfordern
Geschäftskunden melden schwerwiegende Probleme
In den Microsoft-Foren haben Business-Nutzer über 12.000 Fragen zur neuen Outlook-Version für Windows gestellt. Die Kritikpunkte sind vielfältig: Unsichtbare Termine, Fehler bei der Kontokonfiguration und fehlende „Alle einklappen“-Schaltflächen. Besonders alarmierend: Einige Nutzer berichten vom unautorisierten Versenden von E-Mails und dem Löschen von über 1.100 Nachrichten – ohne dass diese im Papierkorb landen.
FBI warnt vor Kali365-Phishing-Welle
Eine neue Bedrohung kommt in Form der Phishing-as-a-Service-Plattform Kali365. Das FBI hat eine offizielle Warnung herausgegeben. Seit April 2026 ist die Betrugsmasche aktiv und zielt auf Outlook-, Teams- und OneDrive-Konten ab.
Die Angreifer nutzen eine perfide Methode: Sie missbrauchen den Microsoft-Gerätecode-Login-Prozess. Eine Phishing-Mail lockt die Opfer auf eine legitime Microsoft-Seite, wo sie einen Code eingeben sollen. Das ermöglicht den Angreifern, OAuth-Tokens zu stehlen – und die mehrstufige Authentifizierung (MFA) zu umgehen.
Sicherheitsexperten raten: Geben Sie Gerätecodes nur ein, wenn Sie diese selbst initiiert haben. Unternehmen sollten die Nutzung von Gerätecode-Flows wo immer möglich einschränken.
Die Kali365-Phishing-Welle zielt gezielt auf Microsoft-365-Konten – und umgeht sogar die mehrstufige Authentifizierung. Unser Report zeigt, wie Sie Gerätecode-Betrug erkennen und Ihre Outlook-Sicherheit mit OAuth 2.0 auf Vordermann bringen. Inklusive Downgrade-Anleitung für den aktuellen Mac-Bug. Sicherheits-Checkliste jetzt sichern
Integration mit Projektmanagement-Tools
Für Unternehmen, die ihre Arbeitsabläufe optimieren wollen, empfehlen aktuelle Richtlinien die Verknüpfung von Outlook mit Projektmanagement-Tools. Jira lässt sich etwa so konfigurieren, dass aus eingehenden Outlook-E-Mails automatisch Tickets erstellt werden. Für Microsoft-365-Nutzer erfolgt die Einrichtung typischerweise über den office365-Server auf Port 993 mit SSL/TLS-Verschlüsselung. Branchenexperten raten zur Verwendung von OAuth 2.0, um eine sichere Verbindung zwischen E-Mail-Client und externen Plattformen zu gewährleisten.

