Outlook-Daten sichern: Neue OST-zu-PST-Konverter ab Juli verfügbar

Spezialisierte Tools wandeln Offline-Outlook-Dateien in PST um. Neue Konverter helfen bei der Datenrettung nach Exchange-Ausfällen.

Aktuelle technische Updates und neue Konvertierungstools sollen IT-Profis helfen, Offline-Outlook-Daten zu sichern. Im Fokus steht die Umwandlung von OST- in PST-Dateien.

OST und PST: Die entscheidenden Unterschiede

Fachdokumente vom 13. Juli 2026 klären über die grundlegenden Unterschiede der beiden Outlook-Datenformate auf. Eine PST-Datei dient als lokaler Speicher für Daten, die nicht mit einem Server synchronisiert werden. Eine OST-Datei hingegen ist die Spiegelung des Server-Postfachs.

Die Speicherkapazität von PST-Dateien hängt von der Outlook-Version ab. Das ältere ANSI-Format, das von 1897 bis 2002 verwendet wurde, ist auf maximal 2 GB begrenzt. Neuere Unicode-Formate, die seit Outlook 2003 Standard sind, erlauben Dateigrößen bis zu 50 GB. Microsoft bietet zwar das Dienstprogramm ScanPST.exe zur Reparatur beschädigter PST-Dateien an, doch Branchenbeobachter weisen darauf hin: PST-Dateien haben ein höheres Korruptionsrisiko als ihre server-synchronisierten Gegenstücke.

Neue Rettungs- und Konvertierungswerkzeuge

Mehrere Softwareanbieter haben in den vergangenen Tagen spezialisierte Tools vorgestellt. Am 14. Juli 2026 wurden Details zum TrustVare OST to PST-Tool bekannt, das Daten aus Offline-Dateien wiederherstellt, wenn der Zugriff auf den Exchange-Server blockiert oder nicht verfügbar ist.

Bereits am 12. Juli 2026 wurde der vMail OST to PST Converter für seine Fähigkeit gelobt, verlorene, verwaiste oder verschlüsselte OST-Dateien zu verarbeiten. Das Tool unterstützt zahlreiche Ausgabeformate wie MBOX, EML und PDF und eignet sich für die Stapelverarbeitung großer Datenmengen. Auch die Konverter von PDS und MailsDaddy, die am 13. Juli vorgestellt wurden, bieten Wiederherstellungsoptionen für beschädigte Dateien bei gleichzeitiger Beibehaltung der Ordnerstruktur.

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Wenn der Exchange-Server ausfällt, blockiert das den Zugriff auf Ihre E-Mails. Neue OST-zu-PST-Konverter helfen, Offline-Daten zu sichern – mit detaillierten Anleitungen und Tool-Vergleichen. Jetzt Schritt-für-Schritt-Leitfaden anfordern

Die Migration in die Cloud erhält ebenfalls neue Unterstützung. Der CubexSoft OST Converter, ebenfalls am 13. Juli detailliert beschrieben, ermöglicht die direkte Migration von OST-Dateien zu Google Workspace. Für macOS-Nutzer hat BreviSoft am selben Tag Updates für seinen OLM-zu-PST-Konverter veröffentlicht, der den Transfer von Mac-Outlook-Daten auf verschiedene Plattformen, einschließlich Office 365 und Gmail, erleichtert.

KI-Funktionen nur mit Exchange Online

Die Einführung fortschrittlicher Funktionen in Outlook ist zunehmend an spezifische Infrastrukturanforderungen gebunden. Technische Berichte vom 13. Juli 2026 zeigen: Microsoft Copilots KI-Funktionen für Outlook benötigen jetzt Exchange Online. Nutzer mit lokalen oder hybriden Postfächern können diese KI-Funktionen nicht nutzen. Die Kosten für Microsoft 365 Copilot liegen bei umgerechnet rund 27 Euro pro Nutzer und Monat. Das veranlasst einige Unternehmen, nach Alternativen wie SaneBox oder Spark Mail Ausschau zu halten.

Die technische Landschaft steht zudem vor großen Veränderungen durch bevorstehende Support-Enden. Microsoft wird den Support für Office 2021 und Windows 11 24H2 am 13. Oktober 2026 einstellen. Diese Übergangsphase fällt mit einer hohen Zahl von Nutzeranfragen zusammen: Auf Microsofts Q&A-Plattformen wurden bis zum 13. Juli 2026 über 164.000 Fragen zur Outlook-Indizierung, zu Suchproblemen und zum Kontozugriff registriert.

Sicherheitsrisiken im Blick behalten

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OST-Dateien haben ein höheres Korruptionsrisiko als server-synchronisierte PSTs. Mit den richtigen Tools und einer Checkliste zur Datenrettung können Sie Ausfallzeiten minimieren. Dieser Leitfaden zeigt, wie. Checkliste zur Datenrettung jetzt sichern

Die Datenrettung findet vor dem Hintergrund zunehmender Cyberbedrohungen statt. Sicherheitsforscher identifizierten im Mai 2026 die Schadsoftware CrashStealer, die sich als Kollaborations-App tarnt, um Browser-Passwörter und Apple-Keychain-Daten zu stehlen. Zudem wurde die Ransomware „GodDamn“, erstmals am 21. Mai 2026 entdeckt, dabei beobachtet, wie sie signierte Treiber nutzt, um Sicherheitsabwehrmaßnahmen während Angriffen zu deaktivieren.

Als Reaktion auf Infrastrukturschwachstellen ordnete Progress Software am 10. Juli 2026 die sofortige Abschaltung von ShareFile Storage Zone Controller-Servern an, nachdem eine glaubwürdige Sicherheitsbedrohung entdeckt worden war. Diese Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit eines Zero-Trust-Ansatzes im Datenmanagement – mit kontinuierlicher Überwachung und Netzwerksegmentierung für alle Systeme, die sensible Berufsdaten verarbeiten.