Eine neue, hochprofessionelle Betrugsmasche über WhatsApp bringt Anleger um ihr Erspartes. Im Zentrum steht die gefälschte Trading-App „PayDenPro“, vor der die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) explizit warnt. Die Täter kombinieren psychologische Manipulation in Chat-Gruppen mit täuschend echten Handels-Apps.
So locken die Betrüger in die Falle
Die Masche beginnt oft mit einer zufälligen Einladung in eine exklusive WhatsApp-Gruppe. Dort inszenieren Komplizen das perfekte Betrugsszenario: Sogenannte „Finanzcoaches“ teilen angebliche Geheimstrategien, während andere Mitglieder von hohen Gewinnen schwärmen. Das Ziel ist klar – Vertrauen aufbauen.
Ist das Eis gebrochen, drängen die „Experten“ zur Installation einer Trading-App wie PayDenPro. Die Oberfläche simuliert realistische Kurse und beeindruckende Gewinne. Der Clou: Erste, kleine Auszahlungen funktionieren oft problemlos. Das beseitigt letzte Zweifel und öffnet die Tür für größere Summen.
Viele Betrugsmaschen beginnen genau so – mit manipulierten Chat‑Gruppen und scheinbar seriösen Zahlungsaufforderungen. Unsere kostenlose 4‑Schritte‑Anleitung zeigt, wie Sie Phishing‑Signale in Chats erkennen, gefälschte Zahlungslinks überprüfen und schnelle Gegenmaßnahmen ergreifen, bevor Geld verloren geht. Ideal für Anleger, die sich vor WhatsApp‑Trading‑Betrug schützen wollen. Enthält Checklisten für schnelle Erstmaßnahmen und Tipps für die sichere Meldung bei Polizei und BaFin. Jetzt Anti‑Phishing‑Paket gratis herunterladen
Die perfide Abzocke hinter der App
Hinter PayDenPro verbergen sich Kriminelle, die den Namen des seriösen US-Vermögensverwalters Payden & Rygel missbrauchen. Sie geben sich in Chats sogar als dessen Mitarbeiter aus. Die BaFin stellt klar: Die Betreiber haben keine Erlaubnis für Geschäfte in Deutschland.
Der Betrug eskaliert, sobald nennenswerte Beträge geflossen sind. Plötzlich werden Auszahlungen blockiert. Stattdessen fordern die Täter weitere Zahlungen für angebliche Steuern oder Gebühren. Wer nicht zahlt oder kritische Fragen stellt, wird einfach ignoriert. Das Geld ist weg.
Millionen-Schäden und professionelle Täter
Die Schäden sind immens. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg meldet allein dort Verluste im Millionenbereich. Die Täter agieren international, was die Strafverfolgung extrem erschwert. Verbraucherzentralen verzeichnen einen starken Anstieg solcher Fälle.
Die Betrüger professionalisieren ihr Vorgehen ständig. Sie wechseln App-Namen und Gruppentitel, um Warnungen zu umgehen. Ihr Erfolgsrezept ist die geschickte Psychologie: Das Gefühl der Exklusivität, der Gruppendruck durch scheinbare Erfolgsstorys und die professionelle Fassade überwinden die natürliche Skepsis.
Wie Sie sich schützen können
Bei unaufgeforderten Investment-Angeboten gilt höchste Alarmbereitschaft. Experten und Behörden raten zu diesen konkreten Schutzmaßnahmen:
- Extrem misstrauisch sein: Seriöse Anbieter werben nicht über zufällige WhatsApp-Einladungen.
- Renditeversprechen prüfen: Garantierte hohe Gewinne ohne Risiko gibt es nicht – das ist fast immer Betrug.
- Anbieter checken: Vor jeder Investition in der BaFin-Datenbank die Lizenz prüfen.
- Daten schützen: Niemals persönliche Daten, Bankzugänge oder Fernzugriff auf das Gerät gewähren.
Wer bereits Opfer geworden ist, sollte sofort den Kontakt abbrechen, keine weiteren Zahlungen leisten und den Vorfall bei der Polizei sowie der BaFin melden.
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