PayPal: So stoppen Sie die versteckte Datensammlung

PayPal erhebt umfangreiche Transaktions- und Gerätedaten, die mit Hunderten Partnern geteilt werden. Nutzer können die Weitergabe für personalisierte Werbung in den Einstellungen deaktivieren.

PayPal sammelt im Hintergrund massiv Nutzerdaten. Die jüngsten Änderungen der Nutzungsbedingungen rücken die oft übersehenen Privatsphäre-Einstellungen wieder in den Fokus. Nutzer können die Weitergabe ihrer Informationen für Werbung aber mit wenigen Klicks unterbinden.

Was PayPal wirklich über Sie weiß

Das Unternehmen erfasst weit mehr als nur Transaktionsdaten. Laut eigener Datenschutzerklärung sammelt PayPal:
* Details zu jedem Einkauf, inklusive Artikelbeschreibungen
* Technische Daten wie IP-Adressen und Geräteinformationen
* Potenziell kreditbezogene Informationen

Diese Daten ermöglichen detaillierte Profile Ihrer Konsumgewohnheiten. Besonders kritisch: PayPal teilt diese Informationen mit Hunderten Partnerunternehmen. Datenschützer warnen, dass dadurch sogar Rückschlüsse auf sensible persönliche Präferenzen möglich sein könnten.

So schalten Sie die Daten-Weitergabe ab

Die entscheidenden Einstellungen verstecken sich hinter dem Punkt „Daten und Datenschutz“. In der App tippen Sie einfach auf Ihr Profilfoto und wählen diesen Menüpunkt.

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Dort sollten Sie vor allem zwei Regler kontrollieren:
1. Personalisierte Angebote und Werbung: Stellen Sie beide Schieberegler auf „Aus“ (grau), um die Nutzung Ihrer Daten für Werbung zu unterbinden.
2. Erteilte Berechtigungen: Entfernen Sie hier regelmäßig den Zugriff für nicht mehr genutzte Apps oder Websites.

Der Zwiespalt zwischen Komfort und Kontrolle

Funktionen wie die neue „Fastlane“ für beschleunigtes Bezahlen sind auf Datenverarbeitung angewiesen. Die bequeme Nutzung hat also ihren Preis. Die weit verbreitete Praxis, neuen Bedingungen durch Weiterbenutzung zuzustimmen, steht dabei in der Kritik. Wer nicht aktiv widerspricht, stimmt oft stillschweigend zu.

Die Verantwortung liegt aktuell vor allem beim Nutzer. Mit der fortschreitenden Vernetzung von Zahlungsdiensten wird die Kontrolle über die eigenen Daten immer wichtiger – und komplexer.