Philips hat am 22. Oktober 2026 aus Singapur den Evnia 36M4C5500P vorgestellt. Das zur Evnia-5000-Serie gehörende Modell wird vom Hersteller als der weltweit erste Gaming-Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 36 Zoll ausgewiesen.
Mit einer Bilddiagonale von 91,46 Zentimetern zielt das Gerät darauf ab, die Lücke zwischen weit verbreiteten 34-Zoll-Ultrawide-Bildschirmen und Formaten ab 39 Zoll zu schließen.
Schnelles Curved-Panel für hohe Bildwiederholraten
Der Evnia 36M4C5500P setzt auf ein gebogenes Fast-VA-Panel mit einem Krümmungsradius von 1500R und einem Seitenverhältnis von 21:9. Die UWQHD-Auflösung von 3440 x 1440 Bildpunkten resultiert bei dieser Bildschirmgröße in einer Pixeldichte von rund 104 PPI. Das Panel arbeitet nativ mit einer Bildwiederholfrequenz von 240 Hz, die sich per Übertaktung auf bis zu 260 Hz steigern lässt.
Bei den Reaktionszeiten nennt der Hersteller einen Grau-zu-Grau-Wert von 1 ms sowie 0,3 ms MPRT über die Funktion Smart MBR Sync. Zu den weiteren Gaming-Funktionen gehören ShadowBoost, Smart Crosshair, Smart Sniper, MultiView sowie die Gehäusebeleuchtung Iconglow-RGB.
Kontrastreiches Display und Schnittstellenausstattung
Das 8-Bit-Panel erreicht ein Kontrastverhältnis von 4000:1. Die Helligkeit liegt bei 350 Nits im SDR-Betrieb und 450 Nits bei HDR, mit Spitzenwerten von bis zu 500 Nits, was dem Standard VESA DisplayHDR 400 entspricht.
Ein 36-Zoll-Ultrawide mit 3440 x 1440 Pixeln, 1500R-Krümmung und bis zu 260 Hz per Übertaktung — genau das Format, das die Lücke zwischen 34-Zoll-Ultrawides und Modellen ab 39 Zoll schließt. Ob sich der Umstieg für Ihren Schreibtisch lohnt, hängt an Pixeldichte, Anschlüssen und Sitzabstand. Unser kostenloser Leitfaden führt Sie in klaren Schritten durch die Entscheidung. Jetzt kostenlosen Monitor-Leitfaden sichern
Der Farbraum wird zu 126 Prozent bei sRGB, zu 105 Prozent bei NTSC, zu 91 Prozent bei Adobe RGB und zu 95 Prozent bei DCI-P3 abgedeckt. Die Farbabweichung liegt bei einem Delta E von unter 2 im sRGB-Farbraum, ergänzt durch eine entspiegelte Bildschirmoberfläche.
Die Signaleinspeisung erfolgt über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse sowie einen DisplayPort 1.4. Zudem ist ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer vorhanden. Auf USB-Anschlüsse verzichtet dieses Modell.
Der höhenverstellbare Standfuß erlaubt Anpassungen um bis zu 150 mm und unterstützt Schwenk- sowie Neigefunktionen; alternativ ist eine VESA-Montage im Format 100 x 100 möglich. Bei einem Gesamtgewicht von 10,26 Kilogramm beziffert Philips die typische Leistungsaufnahme auf 36,2 Watt.
Der Marktstart des Evnia 36M4C5500P soll zunächst über ausgewählte Händler in der APAC-Region erfolgen. Preise und Veröffentlichungstermine für Großbritannien und Kontinentaleuropa stehen bislang nicht fest, wobei das Modell nach Berichten ein günstigeres Preissegment anpeilt.
Weitere Neuzugänge im Monitorportfolio
Parallel erweitert Philips sein Sortiment um weitere Bildschirme für Spieler. Der Evnia 34M2C5601QA bietet ein 34-Zoll-Fast-VA-Panel im 21:9-Format mit 1500R-Krümmung, 3440 x 1440 Pixeln und bis zu 200 Hz über DisplayPort 1.4. Dieses Modell besitzt integrierte KVM-Funktionen, USB-C mit 90 Watt Stromversorgung, drei USB-A-Ports sowie zwei 5-Watt-Lautsprecher und soll Ende Herbst 2026 für 379 Euro erscheinen.
Zwei HDMI-2.1-Eingänge, ein DisplayPort 1.4, eine Klinkenbuchse — und keine USB-Ports. Wer Maus, Tastatur oder Webcam am Monitor betreiben will, sollte das vor dem Kauf wissen. Unsere Checkliste zeigt Ihnen, welche Anschlüsse Sie wirklich brauchen und wie Sie Höhenverstellung, Schwenk und VESA-Montage richtig einplanen. Checkliste jetzt kostenlos abrufen
Zudem führt Philips das Modell 27M2N3500FW ein, ein 27-Zoll-Fast-VA-Display mit Dual-Mode-Betrieb, das wahlweise 400 Hz in HD oder 260 Hz in 2K unterstützt und auf dem chinesischen Markt zu einem Erstpreis von 949 Yuan angeboten wird.

