Der Virtual-Reality-Hersteller Pimax hat das Headset Crystal Pro vorgestellt. Das Gerät nutzt ein natives Foveated-Streaming-Verfahren, bei dem das unkomprimierte Bild der Grafikkarte drahtlos in den aktuellen Blickbereich übertragen wird.
Wie aus Berichten vom 6. Oktober 2026 hervorgeht, stützt sich die Übertragung auf integriertes Eye-Tracking und 60-GHz-Funktechnik, um eine hohe Darstellungsqualität ohne störende Kabelverbindung zu ermöglichen.
Hohe Auflösung und neue Übertragungstechnik
Das Crystal Pro arbeitet mit QLED-Panels, die eine Auflösung von 2880 × 2880 Pixeln je Auge bereitstellen. Das Sichtfeld beträgt 110 Grad, während die Bildwiederholrate bei bis zu 120 Hz liegt.
Zur weiteren technischen Ausstattung gehören Wi-Fi 6E, integriertes Eye-Tracking, das Ortungssystem SLAM 2.0 sowie ein externer Akku mit einer Kapazität von 16.000 mAh. Für das Tracking stehen zudem optionale Erweiterungen zur Verfügung, darunter Lighthouse-Unterstützung sowie LiDAR-basiertes Passthrough.
Um die hohen Datenmengen drahtlos zu bewältigen, bietet der Hersteller ein optionales AirLink-Kit an. Das Modul setzt auf eine 2×2-MIMO-Konfiguration, die laut Pimax erstmals in einem VR-Headset zum Einsatz kommt. Damit soll eine kombinierte Durchsatzrate von bis zu 6 Gbit/s erreicht werden, während die zusätzliche Latenz unter 2 ms liege.
Kabelgebundenes VR bremst Ihre Bewegungsfreiheit aus — doch drahtloses Streaming scheitert oft an Latenz und Kompression. Der neue Crystal Pro setzt auf Eye-Tracking und 60-GHz-Funk, um das native GPU-Bild direkt in Ihren Blickbereich zu übertragen. Unser kostenloser Leitfaden zeigt Ihnen, welche PC-Anforderungen Sie dafür erfüllen müssen und wie Sie die Latenz niedrig halten. Jetzt kostenlosen VR-Leitfaden anfordern
Preise und Konfigurationen des neuen Headsets
Für das Basispaket des Crystal Pro ruft das Unternehmen einen Preis von 1.399 US-Dollar auf. In Kombination mit dem AirLink-Kit werden 1.899 US-Dollar fällig. Wer das Drahtlosmodul zu einem späteren Zeitpunkt nachrüsten möchte, kann das AirLink-Kit separat für 599 US-Dollar erwerben.
Im Vorfeld der offiziellen Vorstellung hatte das Portal Geeky Gadgets im Rahmen eines Berichts über die Entwicklung eines kabellosen Modells sowie über mögliches 60-GHz-Zubehör spekuliert, damals jedoch noch ohne bestätigte Details. Die offizielle Präsentation fand schließlich im Rahmen der herstellereigenen Frontier-Veranstaltung um 16:00 Uhr MESZ statt, die unter dem Leitspruch stand, sich zu verändern, um das Wesentliche zu bewahren.
Zusätzliche Hardware für das Virtual-Reality-Ökosystem
Pimax nutzte die Produktvorstellung zudem, um weitere Peripheriegeräte und Hardware zu zeigen. Dazu zählen neu gestaltete, ringlose Controller, deren Latenz laut Unternehmensangaben bei unter 15 ms liegt.
High-End-VR kostet schnell vierstellig — und nicht jede Konfiguration lohnt sich für Ihr Setup. Bevor Sie 1.399 US-Dollar für das Basispaket oder 1.899 US-Dollar für das AirLink-Bundle ausgeben, sollten Sie wissen, welcher Aufbau zu Ihrer Grafikkarte und Ihren Spielen passt. Unser kostenloser Leitfaden vergleicht die Konfigurationen und nennt die konkreten Streaming-Voraussetzungen. Konfigurations-Vergleich jetzt sichern
Darüber hinaus stellte Pimax einen kompakten Rechner namens Spation vor. Der Mini-PC ist mit einem AMD-Prozessor des Typs Ryzen 7 9800X3D ausgestattet und kann wahlweise mit einer Grafikkarte vom Typ Radeon RX 9070 XT oder GeForce RTX 5070 Ti bestückt werden. Angaben zu den Marktstartterminen und Verkaufspreisen für die neuen Controller sowie den Spation-PC machte das Unternehmen zunächst nicht.

