PIVOTBY: Microsofts neue Funktion macht Pivot-Tabellen überflüssig

Microsofts PIVOTBY-Funktion aktualisiert Datenanalysen automatisch und macht manuelle Aktualisierungen überflüssig.

Die neue PIVOTBY-Funktion in Microsoft 365 revolutioniert die Datenanalyse – und macht klassische Pivot-Tabellen überflüssig.

Seit dem 11. Juni 2026 steht die Funktion allen Microsoft-365-Nutzern zur Verfügung. Ihr entscheidender Vorteil: Anders als herkömmliche Pivot-Tabellen aktualisiert sich PIVOTBY automatisch, sobald sich die Quelldaten ändern. Kein manuelles Aktualisieren mehr, keine veralteten Zusammenfassungen.

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Technischer Aufbau und Syntax

Die Funktion folgt einer klaren Struktur. Nach Microsoft-Supportdokumentation vom 9. Juni 2026 benötigt PIVOTBY vier Kernargumente: Zeilenfelder, Spaltenfelder, Werte und die gewünschte Funktion. Unterstützt werden Standardoperationen wie SUMME, MITTELWERT, ANZAHL und MAX.

Für erfahrene Anwender bieten sich zusätzliche Parameter an: Feldüberschriften, Zeilen-Zwischensummen und Sortierreihenfolgen für Spalten. Die Funktion erlaubt zudem Lambda-basierte Berechnungen und die PERCENTOF-Operation – ideal für komplexe Datenmodelle. Wer PIVOTBY mit definierten Excel-Tabellen verknüpft, profitiert von automatisch wachsenden Zusammenfassungsbereichen: Neue Zeilen in der Quelle erweitern die Ausgabe ohne manuelles Eingreifen.

Integration in die Microsoft-Welt

Die Einführung von PIVOTBY ist Teil einer größeren Offensive. Erst Anfang der Woche zeigten Experten, wie sich Power Query-Workflows optimieren lassen. Statt des pauschalen „Alle aktualisieren“-Befehls empfehlen sie gezielte Makros: Quelle aktualisieren, Daten in der Landing-Tabelle bearbeiten, dann die Zusammenfassung neu laden.

Bereits im Mai 2025 hatte Power Query ein Update erhalten: Datensatzbasierte Konfigurationen für verschiedene Gebietsschemata und fehlende Felder – alles in einem Schritt. Und das Juni-Update für Power BI bringt „Agent Skills“ sowie neue visuelle Berechnungen für laufende Summen und gleitende Durchschnitte direkt auf der Visualisierungsebene.

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Wettbewerb schläft nicht

Der Markt für Unternehmensdaten bleibt in Bewegung. Am 10. Juni 2026 kündigte Workday sein „Adaptive Decision Intelligence“-Tool an. Es verknüpft Daten aus Salesforce, Snowflake und Google Drive und erkennt finanzielle Anomalien per natürlicher Sprache. Workday, das die Adaptive-Plattform 2018 für rund 1,5 Milliarden Euro übernahm, plant den breiten Rollout für Herbst 2026.

Weitere Neuigkeiten: SoftMaker Office 2026 startete am 9. Juni in die öffentliche Beta – ebenfalls mit dynamischen Arrays. Und Stibo Systems brachte am selben Tag seine Orion-Plattform auf Microsoft Fabric. Ziel: konsistente Kennzahlen für KI-gestützte Entscheidungen in Supply Chain und CRM.

Alte Versionen in der Sackgasse

Während Microsoft mit PIVOTBY nach vorne prescht, erreichen ältere Versionen das Ende der Fahnenstange. Office 2019 für Mac wird ab dem 13. Juli 2026 in den schreibgeschützten Modus wechseln – digitale Zertifikate laufen aus. Betroffen sind Word, Excel und PowerPoint für macOS und iOS. Wer noch nicht auf Microsoft 365 oder Office 2024 migriert hat, sollte handeln.

Sicherheitslücke in PhpSpreadsheet

Parallel zur PIVOTBY-Einführung warnt die Sicherheitsforschung vor einer kritischen Schwachstelle: CVE-2026-45034 betrifft PhpSpreadsheet bis Version 1.30.4. Angreifer können durch eine Umgehung von Dateisperren beliebigen Code ausführen. Ein Patch in Version 1.30.5 wurde Anfang Juni ausgeliefert. Besonders gefährdet: Systeme mit älteren PHP-Versionen, bei denen automatische Deserialisierung ausgenutzt werden kann.