Pixel 6 und 6 Pro: Google beendet Software-Support nach fünf Jahren

Googles Pixel 6 und 6 Pro erhalten ab sofort keine Updates mehr. Das letzte große Update steht im September an. Nutzer sollten umsteigen.

Das Pixel 6 und Pixel 6 Pro erhalten künftig weder neue Android-Versionen noch regelmäßige Sicherheitspatches.

Die im Jahr 2021 eingeführten Flaggschiffe erreichen damit das Ende ihres offiziellen Lebenszyklus. Der Ausschluss aus der aktuellen Beta-Phase von Android 17 QPR2 machte die Entscheidung deutlich.

Letztes großes Update im September

Das Update auf Android 17 QPR1, das für September 2026 erwartet wird, ist der finale stabile Softwarestand für beide Modelle. Einen technischen Support über diesen Zeitraum hinaus – auch für kritische Sicherheitslücken – sieht Google nicht mehr vor.

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Länger unterstützt wird das Mittelklasse-Modell Pixel 6a. Es soll noch bis Juli 2027 Updates erhalten und bleibt vorerst im Beta-Kanal. Das deutet auf eine mögliche Aktualisierung auf Android 18 hin.

Die Weiternutzung von Geräten ohne aktuelle Sicherheitspatches birgt zunehmende Risiken. Experten raten daher zum Umstieg auf neuere Modelle.

Sicherheitslücke in der Android-KI

Parallel zum Support-Ende kämpft Google mit einem Sicherheitsproblem in Android 16. Ein Fehler in der KI-Integration Gemini ermöglicht es unter bestimmten Umständen, SMS- und WhatsApp-Nachrichten über den Sperrbildschirm zu versenden – ohne PIN-Eingabe.

Voraussetzung ist allerdings der physische Zugriff auf das Gerät. Google hat bestätigt, an einer Lösung zu arbeiten. Noch diese Woche soll ein entsprechendes Update bereitstehen.

Als vorübergehende Sicherheitsmaßnahme empfiehlt der Hersteller, den Zugriff von Gemini auf den Sperrbildschirm manuell zu deaktivieren.

Änderungen beim Cloud-Speicher

Seit Anfang dieser Woche greift zudem eine weitreichende Änderung bei der Verwaltung von Nutzerdaten: Android-Backups werden nun auf das Speicherkontingent des Google-Kontos angerechnet. Bisher war dieser Speicherplatz für Gerätesicherungen kostenfrei.

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Bei durchschnittlichen Backup-Größen von 30 bis 40 Megabyte könnte das bei Konten mit geringem Restspeicher Probleme geben. Neue Sicherungen lassen sich dann nur noch anlegen, wenn der Speicherplatz erweitert wird.

Wettbewerber räumen ebenfalls auf

Nicht nur Google bereinigt sein Portfolio. Auch Samsung stellt in diesem Jahr den support für mehrere Modelle der A- und M-Serie ein – darunter das Galaxy A52s und das Galaxy M32 5G.

Während ältere Geräte ausscheiden, testen die Entwickler bereits intern die neue Benutzeroberfläche One UI 9 auf Basis von Android 17. Sie ist für kommende Flaggschiffe und die aktuellen S25-Modelle vorgesehen.

Ausblick: Pixel 11 Pro und Pixel 11a

Google bereitet parallel die nächste Smartphone-Generation vor. Informationen aus dem Mobilfunkdienst Google Fi bestätigten das Design des kommenden Pixel 11 Pro in der Farbvariante „Canyon“.

Für das Budget-Modell Pixel 11a verdichten sich die Hinweise auf einen Tensor-G6-Prozessor und ein neues Modem von MediaTek. Die Vorstellung wird für Mitte August 2026 erwartet. Das Gerät soll über ein 6,3-Zoll-Display verfügen und bei etwa 500 US-Dollar liegen.