Analysen der Vorabversion Android 17 QPR3 Beta 1 liefern Einblicke in mehrere Funktionen, die sich derzeit bei Google in Entwicklung befinden. Technische Untersuchungen des Programmcodes deuten darauf hin, dass künftige Updates unter anderem die Nutzung von Spiele-Controllern als Maus-Ersatz sowie eine gezielte Display-Aufhellung für die Gesichtserkennung bei schlechten Lichtverhältnissen mitbringen könnten. Zudem zeichnet sich eine Komfortfunktion zum Entsperren verbundener Laptops ab.
Controller als barrierefreies Zeigegerät
Aus dem Quellcode der aktuellen Betaversion geht hervor, dass angeschlossene Gamepads künftig zur Navigation über die gesamte Benutzeroberfläche dienen könnten. Den Funden zufolge lässt sich der Mauszeiger über die Joysticks des Controllers frei bewegen, während Tasten die Funktion von Mausklicks übernehmen.
Diese Neuerung könnte insbesondere Personen unterstützen, denen die direkte Bedienung klassischer Touchscreens schwerfällt, und somit die Barrierefreiheit des Betriebssystems erweitern. Ein offizieller Veröffentlichungstermin für die Gamepad-Steuerung steht bislang nicht fest. Als denkbar gilt eine Bereitstellung mit der stabilen Fassung von QPR3 im kommenden Frühjahr, eine offizielle Bestätigung liegt jedoch nicht vor.
Beleuchtungshilfe für die Gesichtserkennung bei Dunkelheit
Ein weiterer Schwerpunkt der Code-Funde betrifft die Entsperrung von Pixel-Geräten per Gesichtserkennung. Unter der Bezeichnung einer aktiven Gesichtsbeleuchtung arbeitet Google offenbar an einem Mechanismus, der das Gesicht der Nutzer während des Scanvorgangs über den Bildschirm anstrahlt, um schlechte Umgebungshelligkeit auszugleichen.
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Im Programmcode wurden Verweise auf drei Helligkeitsstufen sowie Einstellmöglichkeiten für spezifische Szenarien wie Schlafenszeiten, Autofahrten, dunkle Räume oder den Modus für ungestörtes Arbeiten entdeckt.
Die genaue Wirkungsweise dieser Optionen ist derzeit noch unklar. Zudem bleibt offen, ob das System rein auf das Display setzt oder ob künftig Infrarottechnik zum Einsatz kommt, die laut Marktbeobachtern eine fortschrittlichere Alternative darstellen könnte.
Google hat das Vorhaben bisher nicht öffentlich angekündigt, und auch eine mögliche Verbindung zu einem intern als Project Toscana bezeichneten Vorhaben bleibt unbestätigt.
Als möglicher Einführungstermin für die Funktion wird im Zuge der stabilen Veröffentlichung von Android 17 QPR3 der März 2027 gehandelt. Da sich die Entwicklung in einem frühen Stadium befindet, können Anpassungen erfolgen oder geplante Neuerungen vor dem Erscheinen wieder entfallen.
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Drahtloses Entsperren von Laptops über das Smartphone
Neben Bedienhilfen und Kamerafunktionen enthält der Code Hinweise auf ein automatisches Entsperrverfahren für Googlebooks. Ein gekoppeltes, entsperrtes Android-Smartphone in unmittelbarer Nähe soll demnach ausreichen, um den Computer freizugeben, sobald der Deckel geöffnet, die Maus bewegt oder eine Taste gedrückt wird.
Nach dem erfolgreichen Vorgang soll das Mobiltelefon eine Benachrichtigung erhalten, über die sich der Laptop bei Bedarf sofort wieder sperren lässt. Google weist in den hinterlegten Einrichtungsdialogen jedoch darauf hin, dass diese Methode ein geringeres Sicherheitsniveau aufweisen könnte als traditionelle Sicherungen per PIN, Entsperrmuster oder Passwort. Auch diese Funktion wurde vom Unternehmen bislang nicht offiziell angekündigt.

