Pixel-Tag-Tracker: Google bringt Ortungs-Zubehör am 11. November

Geheime Menüs, neue Tracker und Wallet-Funktionen erweitern Android und iOS. Tipps zu Akku, Lautstärke und Gerätesicherheit runden den Überblick ab.

Verborgene Menüs und unsichtbare Apps entdecken

Viele Smartphones verstecken nützliche Funktionen tief in den Einstellungen. Wer weiß, wo er suchen muss, findet oft echte Produktivitäts-Booster. Bei Samsung-Geräten mit One UI 8.5 lässt sich etwa ein geheimes „Gallery Labs“-Menü freischalten: Mehrfach auf die Versionsnummer in den App-Einstellungen tippen, schon erscheinen erweiterte Optionen wie Album-Sperre, PDF-Export, KI-Zoom und EXIF-Metadaten-Anzeige.

Auch unsichtbare Apps lassen sich aufspüren. Bei iOS sammeln sie sich häufig in der App-Mediathek unter einer Rubrik für ausgeblendete Anwendungen. Besondere Vorsicht ist bei Vault-Apps geboten: Sie tarnen sich als harmlose Tools wie Taschenrechner, verbergen dahinter aber private Daten.

Google erweitert Find Hub und bringt Pixel-Tag

Google rollt derweil die Funktion „Remembered“ für den Find Hub aus. Ab App-Version 3.1.732-02 protokollieren Nutzer damit Standorte nicht-digitaler Alltagsgegenstände – manuell oder per KI-Unterstützung durch Gemini. Verfügbar ist das für Geräte ab Android 16, und es ergänzt die bisherige Ortung von Personen und Hardware um einen dritten Bereich.

Passend dazu kommt am 11. November der Pixel-Tag-Tracker in den Handel. Einzeln kostet er £29,99, im Viererpack £99,99. Und für Android 17 steht „Motion Assist“ in den Startlöchern – eine Funktion gegen Reiseübelkeit.

iOS 27: Digitale Pässe und clevere Wallet-Funktionen

Auch Apples Ökosystem bekommt Zuwachs. Die Wallet-App in iOS 27 soll eigene Pässe per Foto oder Vorlage erstellen können. Zudem bereitet Apple die Integration von Apple Intelligence vor, um Rechnungen über Apple Cash zu teilen. Digitale Ausweisdokumente unterstützt das System bereits in 15 US-Bundesstaaten und Puerto Rico – ein digitaler US-Pass soll nun folgen.

Eine technische Besonderheit betrifft den Express-Modus für den Nahverkehr: Eine Energiereserve hält ihn selbst bei leerem Akku funktionsfähig.

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Siri-Tempo und Akku-Optimierung

Bei Siri lässt sich die Sprechgeschwindigkeit in den Bedienungshilfen zwischen 80 und 200 Prozent anpassen. Ein extra Regler fürs Tempo bleibt aber neueren Modellen wie dem iPhone Air oder 17 Pro vorbehalten – die Anforderungen an Arbeitsspeicher und Prozessor sind schlicht zu hoch für ältere Geräte.

Beim Energieverbrauch lässt sich einiges herausholen: Wer Hintergrunddaten gezielt einschränkt, verlängert die Akkulaufzeit um 12 bis 18 Prozent. Im Ruhezustand machen Hintergrundprozesse bis zu 30 Prozent des Gesamtverbrauchs aus.

Lautstärke-Tricks und Sicherheits-Check

Für mehr Lautstärke unter Android sorgen System-Equalizer mit Zuwächsen von 15 bis 25 Prozent. Spezialisierte Apps wie der VLC Player heben die Ausgabe sogar auf bis zu 200 Prozent an. Entwickler können bei Oppo-Geräten mit Android 14 die Einrichtungszeit für USB-Debugging um über 70 Prozent verkürzen.

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Sicherheitsanalysten raten zu regelmäßigen Prüfungen der Geräteadministratoren und des Play-Protect-Status. Wer automatische Backups nutzt, sollte wissen: Bei 57 Tagen Inaktivität löscht das System die Daten. Eine jährliche Überprüfung der Wiederherstellungsabläufe verhindert böse Überraschungen.