Plaud: Vom KI-Hardware-Hersteller zum Software-Partner für Smartphones

Das KI-Unternehmen Plaud integriert seine Notizfunktionen in Honor-Smartphones und startet den Verkauf seines Aufnahmegeräts in Singapur als Sprungbrett für die Region.

KI-Produktivitätsfirma Plaud weitet mit einer Software-Integration für den Smartphone-Riesen Honor sein Geschäft aus. Parallel startet das Unternehmen den Verkauf seines KI-Aufnahmegeräts in Singapur und peilt den gesamten südostasiatischen Markt an.

Die Partnerschaft zielt darauf ab, Plauds KI-gestützte Zusammenfassungs- und Notizfunktionen direkt in Honors Magic OS einzubetten. Für Nutzer bedeutet das: Sie könnten künftig über die native Sprachmemo-App ihres Honor-Smartphones professionelle Meeting-Notizen erstellen lassen – ohne zusätzliche Hardware oder Drittanbieter-Apps. Diese Kollaboration markiert einen strategischen Schwenk für Plaud weg vom reinen Gadget-Hersteller hin zum Anbieter einer allgegenwärtigen KI-Produktivitätsplattform.

Strategischer Schwenk: KI als integrierte Smartphone-Funktion

Die geplante Integration bei Honor ist ein bedeutender Schritt für Plaud. Das Unternehmen positioniert seine Technologie damit als Kernkomponente für einen globalen Smartphone-Hersteller. Die KI-Funktionen sollen direkt auf Betriebssystemebene eingebettet werden, ein Unterschied zu der üblichen Praxis mit separaten Apps oder Plugins.

Für Verbraucher verspricht das einen nahtloseren Workflow. Künftige Versionen von Magic OS könnten automatische Transkription und intelligente Zusammenfassungen von Aufnahmen direkt auf dem Gerät anbieten. Damit folgt Plaud einem Branchentrend, bei dem KI-Funktionen zunehmend zum festen Bestandteil von Smartphone-Betriebssystemen werden – ein Plus für Berufstätige und Studierende.

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Marktoffensive in Südostasien gestartet

Parallel zu seinen Software-Ambitionen treibt Plaud die Expansion seiner Hardware in internationale Märkte voran. Ab sofort ist das KI-Aufnahmegerät „NotePin S“ in Singapur erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei umgerechnet etwa 170 Euro. Vertrieben wird das Gadget über die eigene Website sowie große IT-Händler wie Challenger und Harvey Norman.

Singapur ist nur der Anfang. Plaud hat ganz Südostasien im Visier und nennt Thailand, Malaysia, Indonesien, die Philippinen und Vietnam als weitere Wachstumsmärkte. Das Unternehmen begründet dies mit den dynamischen, mehrsprachigen Berufsumgebungen in der Region. Auf der Messe GATES Thailand 2026 will Plaud seine Produktpalette vorstellen und nach lokalen Partnern suchen.

Das NotePin S: KI-Aufnehmer mit physischer Taste

Das NotePin S, erstmals auf der CES 2026 vorgestellt, ist eine Weiterentwicklung von Plauds erstem Aufnahmegerät. Eine wichtige Hardware-Verbesserung ist eine physische Taste. Sie löst den haptischen Touch des Vorgängermodells ab und bietet eine zuverlässigere Steuerung. Ein kurzer Druck markiert zudem wichtige Momente in einem Gespräch – ein Signal für die KI, diese Passagen in der Zusammenfassung besonders zu gewichten.

Das kompakte Gerät kann als Anstecker, Clip, Halskette oder Armband getragen werden. Es verfügt über 64 GB internen Speicher und eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden. Ergänzt wird es durch Plaud Desktop, eine App für Windows und macOS, die auch Audio aus Online-Meetings bei Zoom, Google Meet und Microsoft Teams erfassen kann.

Wettbewerb um die KI-Hardware der Zukunft

Plauds Ankündigungen kommen zu einer Zeit, in der der Markt für dedizierte KI-Produktivitätshardware wächst. Branchenbeobachter sehen einen Trend weg von reinen Software-Lösungen hin zu spezialisierten Geräten. Diese versprechen bessere Audioqualität, mehr Privatsphäre und weniger Ablenkung als das Smartphone.

Im entstehenden Markt für KI-Notizgeräte will sich Plaud durch ein vereinheitlichtes Ökosystem abheben. Die eigene Hardware, die Desktop-Software und künftig die Integration in Fremdgeräte wie Honor-Smartphones sollen zusammen eine nahtlose Lösung für das Erfassen von Gesprächen bilden – ob persönlich oder digital.

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