Sony bereitet eine Premium-Version seines PlayStation Portal Remote Players vor. Laut neuen Leaks erhält das erfolgreiche Zubehör ein OLED-Display, eine 120-Hz-Aktualisierungsrate und verbesserte Steuerungselemente.
Die Gerüchte, die diese Woche aus zuverlässigen Insider-Kreisen auftauchten, deuten auf eine deutliche Aufwertung des Remote-Play-Handhelds hin. Nach dem überraschenden Markterfolg des ersten Modells will Sony offenbar in der Kategorie nachlegen. Ein Launch ist noch 2026 möglich. Die Upgrades zielen darauf ab, zentrale Kritikpunkte am Vorgänger auszuräumen und das Portal an den Trend zu hochwertigen Handheld-Erlebnissen anzupassen.
Der große Sprung: OLED statt LCD
Das Herzstück der aufgewerteten Version soll der Wechsel vom aktuellen 8-Zoll-LCD-Bildschirm zu einer modernen OLED-Anzeige sein. Diese Technologie verspricht ein deutlich immersiveres Spielerlebnis mit tieferen Schwarzwerten, höherem Kontrast und lebendigeren Farben. So sollen PS5-Spiele auf dem Handheld originalgetreuer wirken.
Der Schritt wäre eine direkte Antwort auf eine der häufigsten Forderungen der Community. Er folgt einem erfolgreichen Trend, den andere Hersteller bei Mid-Generation-Upgrades ihrer Handhelds bereits vorgelegt haben. Allein diese Änderung würde die wahrgenommene Qualität des Geräts erheblich steigern.
Pro-Features für Performance und Steuerung
Neben dem Display deuten die Leaks auf weitere substanzielle Hardware-Verbesserungen hin. Eine große Neuerung ist die Verdopplung der Bildwiederholrate von 60 auf 120 Hz. Dies ermöglicht butterweiches Gameplay bei unterstützten Titeln und ein reaktionsschnelleres Gefühl – besonders bei actionlastigen Spielen und Shootern.
Zudem soll das neue Portal Features von Sonys Premium-Controller DualSense Edge übernehmen. Im Gespräch sind vor allem konfigurierbare Hintertasten, die Spielern mehr Kontrolle und Flexibilität bieten. Es gibt auch Hinweise auf langlebigere Komponenten wie Hall-Effekt-Sensoren und austauschbare Stick-Module. Diese würden langfristige Sorgen vor Stick-Drift und Abnutzung angehen.
Sonys Strategie für den Handheld-Markt
Die Entwicklung einer Premium-Version des PlayStation Portal ist eine direkte Folge des unerwarteten Markterfolgs des Erstlings. Das gerühmte OLED-Modell zeigt, dass Sony eine treue Nutzergruppe erkannt hat, die in ein hochwertiges Remote-Play-Erlebnis investieren will. Diese Strategie spiegelt die Bewegungen von Wettbewerbern wider, die erfolgreich OLED-Versionen ihrer Handhelds für Enthusiasten eingeführt haben.
Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Gerüchten: Diese Portal-Leaks sind getrennt von Spekulationen über einen separaten, leistungsstärkeren Standalone-Handheld von Sony. Das OLED-Portal positioniert sich als Update des bestehenden Zubehörs, nicht als neue Konsole. Das unterstreicht Sonys aktuellen zweigleisigen Ansatz im Handheld-Bereich.
Marktpositionierung und möglicher Preis
Die Kombination aus OLED, 120 Hz und Pro-Controller-Features zeigt, dass Sony die engagiertesten Spieler ansprechen will. Die Verbesserungen würden ein erstklassiges Remote-Play-Erlebnis schaffen – dürften aber auch den Preis in die Höhe treiben.
Marktbeobachter erwarten einen Preis zwischen 250 und 300 Euro. Das wäre ein spürbarer Anstieg gegenüber den ursprünglichen 200 Euro. Das Gerät würde sich damit in einer deutlich premiumeren Kategorie positionieren. Die Wertversprechen ist klar: Für mehr Geld gibt es ein deutlich aufgewertetes visuelles und interaktives Erlebnis, das näher an das Spielen an einem High-End-Fernseher heranreicht. Der Erfolg des Modells hängt davon ab, ob die Kunden diese Features als lohnende Investition für ein Zubehörgerät betrachten.
Wann kommt die offizielle Bestätigung?
Sony hat noch keine offizielle Ankündigung gemacht. Die Konsistenz der Leaks aus glaubwürdigen Quellen legt jedoch nahe, dass ein aufgewertetes PlayStation Portal aktiv in Entwicklung ist. Bei einem erwarteten Veröffentlichungszeitfenster irgendwann 2026 könnte eine offizielle Enthüllung noch dieses Jahr erfolgen.
Das Auftauchen dieses OLED-Modells würde Sonys erneuertes Engagement für Handheld-Gaming-Zubehör unterstreichen. Es baut auf dem Fundament des ursprünglichen Portals auf. Gamer und Branchenbeobachter warten nun auf Sonys Bestätigung und weitere Details zu dem, was das ultimative Remote-Play-Gerät für das PlayStation-5-Ökosystem werden könnte.





