POCO F9 Ultra: 200-MP-Kamera und 100-Watt-Laden ab 799 Dollar

POCO bringt F9 Ultra und F9 Pro weltweit heraus: Snapdragon-Chips, 200-Megapixel-Kameras und regionale Frühbucherrabatte prägen den Marktstart.

POCO hat seine neue F9-Serie mit den Modellen F9 Ultra und F9 Pro global eingeführt, wie mehrere Fachmedien berichteten. Die beiden Smartphones setzen auf leistungsstarke Kameras, schnelle Ladeleistungen und den aktuellen Snapdragon-8-Elite-Gen-5-Chipsatz, richten sich preislich aber an unterschiedliche Nutzergruppen.

Technische Ausstattung des F9 Ultra

Das F9 Ultra bildet die Spitze der neuen Serie. Es kombiniert den Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit einem 6,9-Zoll-AMOLED-Display, das mit einer Bildwiederholrate von 185 Hz arbeitet. Bei der Kamera setzt POCO auf eine 200-Megapixel-Hauptkamera, ein 50-Megapixel-Periskopobjektiv sowie eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkellinse.

Der Akku fasst 8.050 mAh und lässt sich laut Hersteller mit 100 Watt kabelgebunden oder 50 Watt kabellos aufladen. Der Verge zufolge erreicht das Display eine Spitzenhelligkeit von 10.000 Nits, zudem verfügt das Gerät über ein Bose-2.1-Audiosystem mit Subwoofer.

Das F9 Pro als schlankere Variante

Das F9 Pro nutzt mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 V eine abgewandelte Chipsatz-Variante und ein kompakteres 6,59-Zoll-Display mit ebenfalls 185 Hz. Die Kamera besteht aus einer 200-Megapixel-Hauptlinse, einem 50-Megapixel-Teleobjektiv und einer 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Der Akku ist mit 6.330 mAh kleiner dimensioniert als beim Ultra-Modell.

Preise in den USA und Großbritannien

In den USA startet das F9 Ultra laut 9to5google.com bei 799 US-Dollar, das F9 Pro bei 699 US-Dollar. Diese Preisangaben bestätigte auch Mashable in seiner Berichterstattung zu den Kamerakonfigurationen beider Modelle.

In Großbritannien liegt der Einstiegspreis für das F9 Ultra in der 12/256-GB-Konfiguration laut Android Authority bei 899 £, das F9 Pro startet dort bei 799 £. Für beide Modelle waren Early-Bird-Preise verfügbar.

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Europäischer Markt mit Rabattaktionen

In Europa verlangt POCO für das F9 Ultra regulär 1.099,90 €, im Rahmen einer Early-Bird-Aktion war das Gerät laut The Verge für 829,90 € erhältlich. Das F9 Pro kostet regulär 899,90 € und im Frühbucherpreis 739,90 €.

Südostasien: unterschiedliche Preisstrategien

In Malaysia führte POCO die F9-Serie mit Preisen zwischen 3.599 und 4.799 Ringgit für das Ultra-Modell sowie zwischen 3.299 und 3.499 Ringgit für das Pro-Modell ein. Dort lief laut Lowyat.net und The Star Malaysia eine Werbeaktion bis zum 16. September.

In Singapur positioniert sich POCO laut HardwareZone besonders aggressiv: Das F9 Ultra kostet zwischen 1.119 und 1.699 Singapur-Dollar, mit Early-Bird-Preisen zwischen 1.099 und 1.599 Singapur-Dollar.

Das F9 Pro liegt zwischen 899 und 999 Singapur-Dollar, im Frühbucherangebot zwischen 849 und 949 Singapur-Dollar. Laut Bericht handelt es sich damit trotz allgemeiner Preiserhöhungen bei Flaggschiff-Smartphones um die niedrigsten Einstiegspreise für Geräte dieser Kategorie in Singapur.

Auf den Philippinen wurde die Serie laut Technobaboy mit Preisen zwischen 49.999 und 54.999 Philippinische Peso für das Pro-Modell sowie zwischen 55.999 und 89.999 Philippinische Peso für das Ultra-Modell eingeführt. Auch hier gab es Early-Bird-Rabatte: Das Pro-Modell war zeitweise ab 33.999 Philippinische Peso erhältlich, das Ultra-Modell ab 45.999 Philippinische Peso.

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Regionale Preisunterschiede als Marktstrategie

Die Übersicht der Einführungspreise zeigt, dass POCO die F9-Serie regional unterschiedlich positioniert. Während in Europa und Großbritannien höhere Einstiegspreise verlangt werden, setzt der Hersteller in südostasiatischen Märkten wie Singapur und Malaysia auf aggressivere Preisgestaltung mit umfangreichen Frühbucherrabatten. Damit versucht POCO offenbar, in unterschiedlichen Marktsegmenten sowohl preissensible Käufer als auch Nutzer mit höherem Budget anzusprechen.