PowerToys 0.102: Microsoft ergänzt Werkzeuge für Terminal-Skripte

PowerToys 0.102 ermöglicht Skriptsteuerung mehrerer Module; Hotfix 0.102.3101 korrigiert Verbindungs-, Vorschau- und Absturzprobleme.

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Microsoft hat seine Programmsammlung PowerToys in der Version 0.102 um Werkzeuge für die Kommandozeile erweitert, um Terminal-Skripte und die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben unter Windows zu erleichtern. Wie Berichte vom 6. November 2026 verdeutlichen, begleitet Microsoft diese funktionelle Erweiterung mit dem gezielten Hotfix 0.102.3101, um aufgetretene Detailprobleme der Version umgehend zu beheben.

Skriptbasierte Steuerung im Windows-Terminal

Die Version 0.102 führt Unterstützung für die Befehlszeilenschnittstelle bei mehreren Modulen ein. Dazu zählen Advanced Paste, Light Switch, Peek, PowerDisplay sowie das Einstellungsmodul. Ein praktischer Aspekt des Settings-Tools besteht darin, dass es einzelne Dienstprogramme auch dann per Skript umschalten kann, wenn die eigentliche PowerToys-App im Hintergrund gar nicht aktiv läuft.

Zudem sind die Komponenten FancyZones, Image Resizer, File Locksmith und PowerDisplay direkt im System-PATH hinterlegt. Sie lassen sich dadurch ohne Angabe des vollständigen Programmpfads über die Konsole aufrufen.

Über Befehle wie PowerToys.FancyZones.CLI.exe s columns --all lässt sich beispielsweise ein festgelegtes Spaltenlayout monitorübergreifend anwenden. In Verbindung mit der Windows-Aufgabenplanung können solche CLI-Aufrufe zeitgesteuert oder automatisch beim Anmeldevorgang des Nutzers ausgeführt werden.

Die Werkzeugsammlung umfasst insgesamt über 30 Windows-Utilities. Zu den am häufigsten genutzten Komponenten gehören neben dem Zonen-Fenstermanager FancyZones auch PowerRename, der Keyboard Manager sowie die Command Palette.

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Für den Direktzugriff stehen Tastenkürzel bereit: FancyZones lässt sich über Win+Shift+Backtick bedienen, Workspaces über Win+Ctrl+Backtick und die Command Palette seit 2025 über Win+Alt+Space. PowerRename unterstützt unter anderem reguläre Ausdrücke und EXIF-Metadaten und bietet eine Rückgängig-Funktion über Ctrl+Z.

Beim Keyboard Manager greifen modifizierte Tastenkombinationen aus Sicherheitsgründen nicht bei systemweiten Befehlen wie Win+L oder Ctrl+Alt+Del. Microsoft weist zudem darauf hin, dass Hintergrundprozesse sowie die Zonenanzeige von FancyZones und der Keyboard Manager zu Einbußen bei der Systemleistung führen können, was sich unter anderem auch bei Spielen bemerkbar machen kann.

Fehlerbehebungen im aktuellen Hotfix

Parallel zu den neuen Automatisierungsfunktionen behebt Microsoft mit dem Hotfix 0.102.3101 spezifische Fehler, wie Medienberichte vom 6. November 2026 festhalten. Das Update folgt auf die Version 0.102.2933 und adressiert unter anderem Kopplungsprobleme bei Mouse Without Borders.

Dort war die Verbindung zwischen den Schritten der Aushandlung und dem Verbindungsaufbau gescheitert oder wurde trotz signierter Builds durch Fehlermeldungen über nicht vertrauenswürdige Signaturen blockiert.

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Darüber hinaus stabilisiert der Hotfix die Explorer-Miniaturansichten: Die Aktualisierung verbessert den Umgang mit hängenden Renderer-Prozessen, isoliert gleichzeitige SVG-Anfragen und bewahrt die unterstützte SVG-Formatierung sowie UTF-8-Dateinamen bei STL-Dateien. Neben Crash-Behebungen für File Locksmith und Quick Accent aktualisiert das Paket die Telemetriedaten auf Version 2.0.5 und stellt optionale Diagnoseberichte wieder her.

Systemvoraussetzungen und Bezugsquellen

PowerToys steht unter der MIT-Lizenz auf GitHub zur Verfügung und läuft auf Systemen mit Windows 11 sowie Windows 10 ab Version 2004, sowohl auf x64- als auch auf ARM64-Architekturen. Die Software und das Update 0.102.3101 sind über GitHub-Releases, den Microsoft Store sowie den Paketmanager WinGet verfügbar.

Nutzer können das Update zudem über den integrierten Aktualisierungsmechanismus in den Einstellungen unter Allgemein und Updates installieren. Für den Abschluss der Aktualisierung kann ein Systemneustart erforderlich sein.