Künstliche Intelligenz und neue Workflows verkürzen die Produktionszeit von Unternehmensfolien drastisch – auf gerade einmal 24 Stunden.
Das Marktforschungsinstitut Listen Labs hat am heutigen Sonntag ein neues Framework vorgestellt, das den Weg von rohen Daten zur fertigen Führungsetagen-Präsentation beschleunigen soll. Der Sieben-Schritte-Workflow zielt speziell darauf ab, Marktforschungsergebnisse in ansprechende Vorlagen für das Top-Management zu verwandeln. Die Kernregel: maximal zehn Folien pro Präsentation, jede mit einer aussagekräftigen Überschrift und genau einer Kernaussage, untermauert von einem einzigen Beleg.
Google und Microsoft liefern neue KI-Werkzeuge
Erst am Freitag präsentierte Google auf der Bildungsmesse ISTE 2026 erweiterte Gemini-KI-Funktionen für sein Office-Paket. Die Neuerung bringt KI-gestützte Features in Google Slides – darunter „Study Notebooks“, die automatisch Zusammenfassungen erstellen, sowie spezielle Werkzeuge für Pädagogen. Google betont, dass die KI als Co-Pilot des Nutzers agiert, nicht als vollautonomer Generator.
Parallel dazu hat Microsoft Ende Juni die Version 2.111.1 seiner PowerPoint-App für iOS und andere Apple-Plattformen veröffentlicht. Der KI-Präsentations-Coach und der Copilot-Assistent sind nun an Bord, ebenso wie Echtzeit-Kollaboration und OneDrive-Synchronisation. Voraussetzung: iOS 18.0 oder neuer.
Open-Source-Alternative auf dem Vormarsch
Sie wollen Ihre nächste Führungspräsentation in 24 Stunden fertig haben? Das neue Listen Labs Framework zeigt Ihnen den 7-Schritte-Workflow – von der Datenaufbereitung bis zur fertigen Vorlage. Inklusive Checkliste für Datenqualität und Tool-Vergleich. Jetzt kostenlosen Workflow-Guide anfordern
Im Open-Source-Bereich sorgt das Python-basierte System PPT Master für Furore. Das Tool hat auf GitHub bereits 33.000 Sterne gesammelt. Es arbeitet mit einem Multi-Rollen-Modell: Virtuelle Strategen, Bildgeneratoren und Ausführer verwandeln Quelldokumente in editierbare PPTX-Dateien mit nativen Formen und Animationen. Diagrammprüfung, Audiokommentare und automatische Vorlagenbefüllung gehören zu den weiteren Funktionen.
Branchenbeobachter nennen zudem Gamma, Decktopus und Visme als wichtige KI-Tools im Segment. Doch Experten wie Jens Walter warnen: Die Qualität der fertigen Präsentation hängt maßgeblich von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Schlechter Input bleibt schlechter Output – egal wie intelligent die KI ist.
Neue Hardware und System-Updates für Präsentationsprofis
Auch auf der Hardwareseite tut sich etwas. Microsofts PowerToys Version 0.100, ebenfalls im Juni erschienen, bringt das Alt Window Cycle-Tool mit. Damit lassen sich Fenster innerhalb einer Anwendung per Tastenkürzel durchschalten – ein Segen für alle, die während der Präsentationserstellung zwischen zahlreichen Datenquellen hin- und herspringen.
Schlechte Datenqualität killt jede KI-Präsentation – egal wie smart das Tool ist. Erfahren Sie im neuen Workflow-Guide, wie Sie mit der richtigen Daten-Checkliste und dem passenden Tool (Google Slides, PowerPoint oder Open Source) in 24 Stunden überzeugende Führungsfolien erstellen. Daten-Checkliste und Tool-Vergleich jetzt sichern
Für Windows-11-Nutzer steht der Juli-Patch-Day am 14. Juli bevor. Erwartet wird eine „Screen Tint“-Funktion gegen Augenbelastung bei langen Arbeitszeiten sowie „Point-in-time Restore“ – ein Werkzeug, das es erlaubt, das System auf einen exakten Zustand vor bestimmten Treiber- oder App-Änderungen zurückzusetzen.
Für Design-Profis, die hochauflösende Präsentationen erstellen, bietet LG nun den UltraFine 6K (32U990A) mit Nano IPS Black Panel und Thunderbolt 5 an. Und wer integrierte KI-Leistung im Büro benötigt, findet im ASUS ExpertCenter P600 All-in-One mit AMD Ryzen AI 7 Prozessor einen dedizierten NPU-Beschleuniger für Echtzeit-Transkription und Meeting-Zusammenfassungen.

